Yoga Ernährung: Vollwertige und frische Kost

Yoga ermöglicht eine gesunde Balance zwischen Körper und Geist. Neben der reinen Kontemplation und sportlichen Betätigung ist auch die Ernährung ein wichtiger Aspekt der meditativen Lebensweise. Im Yoga-Sutra von Patanjali sind alle Verhaltensregeln festgehalten, die mit den Übungen, der Atmung und Achtsamkeit in Einklang stehen und sich im Alltag umsetzen lassen. Angestrebt wird ein Prinzip der Reinheit, das sowohl innerlich als auch äußerlich Anwendung findet. Die yogische Ernährung verfolgt dabei drei Ziele, den gesunden Körper, den klaren Geist und das gute Karma.

Bunte Kost im Vordergrund, im Hintergrund Frau im Yogasitz

Inhalt:

Kurz zusammengefasst

  • Ganzheitlichkeit
    Yoga-Ernährung ist Teil eines umfassenden Lebenskonzepts. Sie unterstützt die Balance von Körper, Geist und Karma und orientiert sich an Reinheit sowie Achtsamkeit im Alltag.
  • Reinheit als Leitprinzip
    Ziel ist ein klarer Geist, ein gesunder Körper und eine ethisch stimmige Lebensführung. Ernährung wird als Instrument verstanden, um Vitalität zu fördern und emotionale Unruhe zu reduzieren.
  • Natürliche, frische Lebensmittel
    Bevorzugt werden Bio-Produkte, frische Zutaten und selbst zubereitete Speisen. Sie sollen den Organismus möglichst wenig belasten und die Aufnahme von Schadstoffen minimieren.
  • Entgiftung und Fasten
    Regelmäßige Fastenkuren, Wasser und Kräutertees unterstützen laut yogischer Lehre die körperliche Reinigung. Ziel ist es, angesammelte Belastungen auszugleichen.
  • Hochwertige Nährstoffe
    Nüsse wie Walnüsse, Mandeln und Pistazien liefern Protein und Omega-3-Fettsäuren. Pflanzliche Kost – insbesondere Gemüse, Obst und Salate – steht im Mittelpunkt.
  • Die drei Gunas: Tamas, Rajas, Sattva
    Lebensmittel werden nach ihren energetischen Eigenschaften klassifiziert:
    • Tamas: schwere, energieraubende Nahrung (z. B. Fertiggerichte, Alkohol).
    • Rajas: anregende, unruhestiftende Speisen (z. B. Kaffee, Zucker, scharfe Gewürze).
    • Sattva: reine, vitale Nahrung (z. B. frisches Gemüse, Obst, Nüsse, bestimmte Milchprodukte).
  • Sattvische Ernährung als Ideal
    Je frischer und naturbelassener die Speisen sind, desto stärker fördern sie innere Klarheit und körperliche Energie.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Die richtige Ernährung im Yoga

Yoga ist ein ganzheitliches Prinzip und fördert die Gesundheit des Menschen. Es geht darum, den Geist zu reinigen, den Körper gesund zu halten und sich rundum wohlzufühlen. Leidbehaftete Dinge werden durch die Beherrschung von Emotionen reduziert. Da aber der Körper immer das Gefäß des Geistes ist, ist es wichtig, ihn zu pflegen und gut zu ernähren. Es geht darum, den Körper zu stärken und dadurch Krankheiten vorzubeugen. Durch Yoga wird die Lebensqualität erhöht, während ganz automatisch eine Umstellung der Ernährung erfolgt. Sie soll so ausgerichtet sein, dass sie die drei negativen Arten der Trägheit, Unruhe und Leichtigkeit ausgleicht.

Was sollte man bei der Yoga-Ernährung beachten

Wert wird auf Lebensmittel gelegt, die der Bio-Qualität entsprechen und den Körper so wenig wie möglich belasten. Leider ist es unvermeidlich, dass Giftstoffe über die Luft aufgenommen werden. Daher ist eine regelmäßige Entgiftung wichtig, die durch Fasten umgesetzt wird. Möglich ist es, Wasser und Kräutertees zu trinken, Gemüse zu essen und die Gerichte am besten selbst zuzubereiten, um genau zu wissen, welche Zutaten verwendet werden. Auch können Yoga-Praktizierende Nüsse wie Walnuss, Mandeln oder Pistazien kaufen, die viel Protein und Omega-3-Fettsäuren besitzen.

Die Einteilung der Nahrung in die drei Eigenschaften: Tamas, Rajas und Sattva

Tamas bedeutet Trägheit, Rajas repräsentiert die Unruhe und Sattva meint Leichtigkeit. Die Nahrung im Tamas besitzt keine Vitalkraft. Sie entzieht dem Körper die benötigte Energie und macht den Geist träge. Typisch hierfür sind verkochte Lebensmittel oder Fertiggerichte, aber auch Tabak, Drogen und Alkohol. Im Yoga wird versucht, auf diese zu verzichten, ebenso die Menge der Speisen zu reduzieren.

Die Nahrung im Rajas macht Geist und Körper unruhig und nervös. Dazu gehören Getränke wie Tee und Kaffee, zu scharf gewürzte Speisen, Zucker und weißes Mehl. Diese sollen am besten auf ein Minimum reduziert werden. Die Nahrung im Sattva ist die ideale Ernährung und enthält alle wertvollen Nährstoffe, die neue Energie für Körper und Geist bereitstellen. Hierzu gehören Gemüse, Salate, Obst, Nüsse und Sojamilch, aber auch bestimmte Milchprodukte. Je frischer die Speisen sind, desto besser ist es.

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