Yoga Humor – Anekdoten, Witze, Geschichten ...
Hier findest du amüsante Witze und Kurzerzählungen aus der Welt des Yoga.
Witze von Leserinnen und Lesern
Beim Meditieren rauchen?
Ein Dominikanermönch und ein Jesuit kommen ins Gespräch und sind sich nicht sicher, ob man beim Meditieren rauchen dürfe.
Beide treffen sich am nächsten Tag und der Dominikaner sagt: Mein Abt meint, man dürfe während der Meditation nicht rauchen.
Der Jesuit antwortet, meiner sagt, beides kann man zur gleichen Zeit tun: Rauchen und Meditieren.
Der Dominikaner ist erstaunt und mag dies kaum glauben. Der Jesuit sagt darauf hin: Ja, es kommt darauf an, wie man fragt. Ich habe meinen Abt gefragt, ob ich beim Rauchen meditieren darf.
Eingesandt von: anonym
Zähneknappern und Yoga
Treffen sich zwei ehemalige Schulkameraden, irgendwann fragt der eine:
"Du knabbert gar nicht mehr an deinen Fingernägeln, wie hast du das geschafft?"
"Ich mach Yoga!"
"Warum hilft Yoga beim Abkauen der Fingernägel?"
"Naja, ich bin nun so gelenkig – ich knabber jetzt an meinen Zehnägeln ..."
Eingesandt von: anonym

Yoga-Studium mit Matte
Er: „Du, was muss man eigentlich studiert haben, um Yoga zu unterrichten?“
Sie: „Matte“.
Eingesandt von: Hiwi. Vielen Dank dafür!
Hast du einen Witz für uns?
Kennst du einen Witz oder eine kleine Anekdote aus dem Bereich Yoga, Religion oder Philosophie, den wir veröffentlichen dürfen? Dann schreibe ihn hier bitte einfach hinein und sende ab. Vielen Dank!
Video: Yoga für Weinliebhaber

Wer so seinen Wein genießt (Video), beweist wahren geistigen Fortschritt ;-)
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Drei Yogi in der Höhle
Drei Yogis meditieren in einer einsamen Höhle. Eines Tages hören sie einen Ton von draußen.
Nach sechs Monaten fragt der erste Yogi: "Habt ihr die Ziege gehört?"
Sechs Monate später antwortet der zweite Yogi: "Das war keine Ziege, das war ein Esel."
Schweigen legte sich über die Höhle. Nach circa zwei weiteren Jahren sagte der dritte Yogi: "Wenn ihr nicht aufhört, euch zu streiten, werde ich gehen!"

Berliner und die Meditation
Zwei Berliner treffen sich auf der Straße. Einer fragt den anderen: "Wie geht es dir?"
Der andere antwortet: "Danke, gut."
"Und wie geht es deinem Sohn? Ist er noch arbeitslos?"
"Nicht ganz. Er meditiert jetzt."
"Meditieren? Was ist das?"
"Das weiß ich auch nicht so genau. Aber wahrscheinlich besser als nur rumzusitzen und nichts zu tun."

Himmel und Hölle in der Meditation
Ein Student ging zu seinem Meditationslehrer und beschwerte sich: "Meine Meditation ist schrecklich! Entweder bin ich völlig unaufmerksam oder meine Beine schmerzen oder ich schlafe während der Meditation ein. Einfach nur schrecklich!"
"Das wird vergehen", antwortet der Lehrer mit nüchterner Stimme.
Einen Monat später kommt der Schüler erneut zu seinem Lehrer. "Meine Meditation ist wundervoll. Ich fühle mich so präsent, so friedvoll, so lebendig. Einfach nur wundervoll!"
"Das wird vergehen", antwortet der Lehrer mit nüchterner Stimme.

Der Yogi und sein Sandwich
Welches Sandwich bestellt sich ein Yogi beim Bäcker? "Eins mit allem!"

Die Zeit
Zeit ist der beste Lehrmeister, aber er tötet die Schüler.

Iyengar-Yoga und die Birne
Wie viele Iyengar-Yogis braucht es, um eine Birne auszuwechseln?
Nur einen! Aber zusätzlich benötigt man:
- eine rutschfeste Matte
- einen Stuhl ohne Rückenlehne
- zwei Holzblöcke
- drei Decken
- ein Polster
- fünf Seile
- zwei Riemen
- vier Bänke
- einen Verband
- ein schräges Brett
- zwei Gewichte
- ein Zertifikat.

Präsenz – Präsent
Als er nach Wünschen zu seinem Geburtstag gefragt wird, antwortet der Yogi: "Ich wünsche keine Präsente, nur Präsenz."

Der Schüler und die Harmonie
Schüler zum Meister: "Oh mein Guru, geleite mich in das Reich vollkommenen Friedens und Harmonie."
Meister zum Schüler: "Wenn ich dich dort hinein geleite, wird es nicht mehr ein Reich vollkommenen Friedens und Harmonie sein."
Himmel hilf!
Ein junger Yogi klettert auf einen hohen Baum, als er plötzlich abrutscht. Im letzten Moment kann er einen Zweig greifen. Nun hängt er dort seit einer Stunde in luftiger Höhe und ihn verlassen die Kräfte.
Der Yogi ruft zum Himmel und ruft: "Gott, helfe mir, bitte helfe mir doch!"
Auf einmal schieben sich die Wolken zur Seite und eine tiefe Stimme erschallt: "Lasse dich vertrauensvoll fallen."
Der Yogi verharrt, überlegt, schaut erneut gen Himmel und schreit: "Ist vielleicht noch jemand anderes dort oben?"

Die Mönche und die Birne
Wie viele buddhistische Mönche braucht es, eine Glühbirne zu wechseln?
Antwort: Drei!
Einen, der die Glühbirne wechselt.
Einen Zweiten, der die Glühbirne nicht wechselt.
Einen Dritten, um die Glühbirne zu wechseln und sie nicht zu wechseln.

Die erleuchtete Kuh
Ein Yogi zum anderen: "Hast du von der Kuh gehört, die zur Erleuchtung gelangt ist? Sie war Legasthenikerin und konnte den ganzen Tag nur aaaauuuuuummmmm muhen."

Flackern
Vier Yogis beschließen, eine Woche in Stille zu meditieren. Keiner dürfe ein Wort sprechen.
Am ersten Tag halten alle das Stillegebot ein. Doch als es dunkel wird, beginnt ihre einzige Kerze zu flackern.
"Oh, die Flamme geht aus", sagte einer der Yogis.
"Hey, wir sollten kein einziges Wort sprechen", sagte der Zweite.
"Warum wollt ihr beiden unbedingt sprechen?", wirft der Dritte ein.
"Ha! Der Einzige, der kein Wort gesagt hat, bin ich", freut sich der Vierte.

Vom Brot zur Coke
Ein Lobbyist von Coca-Cola spricht im Vatikan vor. Er dringt auf ein Treffen unter vier Augen mit dem Papst. Dies wird ihm verweigert, er erhält aber einen Exklusiv-Termin mit dem ersten Sekretär des Papstes.
Der Lobbyist kommt gleich zur Sache und bietet 100.000 Dollar, wenn die katholische Kirche eine Zeile im "Vater unser"-Gebet verändert. Es solle dann heißen: "Unser täglich Coke gib uns heute ..."
Der Sekretär lehnt dieses Ansinnen ab, kaum das der Lobbyist seinen Vorschlag ausgesprochen hat. Doch dieser ist Verhandlungen gewohnt. Er bietet 200.000 Dollar. Der Sekretär schüttelt den Kopf. Er bietet 500.000 Dollar, der Sekretär schüttelt weiter.
Schließlich geht der Lobbyist kurz vor die Tür und telefoniert mit der Firmenzentrale.
Strahlend kommt der wieder herein und verkündet: "Ich kann Ihnen 50 Millionen Dollar bieten, wenn die Zeile verändert wird."
Da zögert der Sekretär. Er greift zum Hörer und drückt die Kurzwahltaste für den Schreibtisch des Papstes: "Sag Sie mal Chef, wie lange läuft der Vertrag mit der Bäckerinnung eigentlich noch?"

Das Löwenmahl
Ein Missionar der christlichen Kirche ist alleine zu Fuß in der Wüste Namibias unterwegs. Er will in ein abgelegenes Dorf gelangen. Plötzlich sieht er sich von einem Rudel Löwen umzingelt. An Flucht ist nicht zu denken.
Der Missionar fällt auf die Knie, schließt die Augen und betet zum Himmel: "Oh Herr, verschone mich, sende mir ein Zeichen deiner Macht. Zwinge die Löwen, sich wie echte Christen zu verhalten."
Blinzelnd öffnet er die Augen und erstarrt. Die Löwen sitzen nach wie vor im Kreis um ihn herum. Sie haben nun aber die Pfoten gefaltet und sprechen wie mit einer Stimme: "Komm, Herr Jesus, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast."

Innere Stimmen
Lily hat in der Schule etwas über Psychologie gelernt und fragt den Pfarrer: "Warum nennen wir es beten, wenn wir zu Gott sprechen, doch wenn Gott zu uns spricht, schizophren?"

Kerze im Park
Ein Yogi führt seine Übungen bei strahlendem Sonnenschein im Stadtpark aus. Gerade liegt er auf dem Rücken, hebt diesen mit den Händen an und streckt die Beine gestreckt nach oben.
Ein Spaziergänger fragt: "Was ist das für eine Übung?"
Der Yogi: "Sie nennt sich Kerze."
"Und warum haben Sie eben gepupst? Ist es eine Duftkerze?"

12 Jahre Schweigen
Ein angehender Yogi trifft im Aschram ein und bitte um Aufnahme. Diese wird ihm gewährt, doch er muss auf jeden Fall eine Regel einhalten: 12 Jahre lang darf er nicht sprechen, und auch dann jeweils nur einen Satz.
Nach 12 Jahren emsigen Übens kommt endlich der große Tag. Dann durfte er endlich das Gelübde für einen Satz unterbrechen.
Der fleißige Yogi trifft vor den Guru und sagt: "Das Bett ist zu hart."
Der Meister blickt ihn regungslos an.
Nach weiteren 12 Jahren Praktizierens von Asanas und Meditationsübungen fällt dem Yogischüler das Sprechen nicht mehr leicht.
Er kommt vor den Guru und krächzt: "Das Essen ist schlecht."
Der Guru blickt ihn ohne Mimikveränderung an.
So gehen weitere 12 Jahre ins Land. Der Yogaschüler tritt nach 36 Jahren disziplinierten Übens mit vorgerecktem Kinn vor seinen Guru und verkündet: "Ich gehe."
"Gut", antwortet dieser, "du hast dich ohnehin die ganze Zeit nur beschwert."

Suchen im Licht
Warum ist das ein Yoga-Witz?
Mullah Nasreddin wurde eines Nachts dabei beobachtet, wie er unter einer Straßenlaterne nach etwas suchte.
Ein Polizist kam des Weges und fragte, was er denn suche.
"Mein Schlüsselbund."
Der Polizist bot seine Hilfe an und so suchten sie gemeinsam im Laternenschein.
Nach 20 Minuten vergeblichen Suchens fragte der Polizist: "Seid ihr denn sicher, die Schlüssel hier verloren zu haben?"
"Aber nein", antwortet Mullah Nasreddin, "das war dort drüben. Aber hier ist mehr Licht."

Wer hat Gott verloren?
Manche sprechen über das Finden von Gott, als ob ER oder SIE verloren gehen könnte.

Der heilige Yogi
Ein Yogi kommt zum Arzt und jammert: "Ich habe schreckliche Kopfschmerzen. Als ob eine Zwinge meinen Schädel zerquetscht." Er ergänzt: "Und das obwohl ich kein Fleisch esse, keinen Alkohol trinke, nie bei einer Frau liege, nicht rauche und kein schlechtes Wort über meine Lippen kommt."
Der Arzt mutmaßt: "Ist Ihnen vielleicht Ihr Heiligenschein zu eng geworden?"

Gebetsfahnen im Wind
Vier Mönche meditieren in einem Kloster. Auf einmal flattern die Gebetsfahnen im Wind. Der jüngste Mönch unterbricht die Stille und sagt: "Die Fahnen flattern."
Ein etwas älterer Mönch korrigiert: "Der Wind flattert."
Ein dritter, schon recht betagter Mönch, entgegnet weise: "Der Geist flattert."
Schließlich spricht auch der älteste der Mönche: "Eure Münder flattern."

Dann war da noch ...
Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.

Schneller!
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Bitte lächeln
Gott hat Humor.
Warum?
Na, sonst hätte er nicht den Menschen erschaffen!

Egal!
Sagt ein Yogi zum andren: Bevor ich mich jetzt aufrege, isses mir lieber egal.

Mit Schokolade zur Weisheit?
Schokolade führt nicht zur inneren Stille, aber das tut ein Apfel auch nicht.

Suche im Inneren
Anschlag am Brett an einer Yoga-Schule: Yoga-Lehrer gesucht – Auskunft im Inneren.

Der geschäftstüchtige Guru
Ein junger Mann kommt zu einem geschäftstüchtigen Yoga-Guru.
"Stimmt es, Meister, dass ihr für das Beantworten von Fragen Geld nehmt?"
"Richtig, mein Sohn", antwortet der Guru, "ich verlange 500 Euro für das Beantworten von drei Fragen."
"Aber Meister, 500 Euro – ist das nicht viel Geld für drei Fragen?"
"Richtig, mein Sohn, das ist viel Geld. Wie lautet deine dritte Frage?"

Einstein und der Papst
In einem Gespräch in Berlin soll Einstein zum späteren Papst Pius XII. gesagt haben: "Ich achte die Religion, aber ich glaube an die Mathematik. Bei Ihnen, Eminenz, wird es umgekehrt sein."
Papst Pius XII. antwortete: "Sie irren. Mathematik und Religion sind für mich nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit."
Einstein fragte nach: "Aber wenn die mathematische Forschung nun eines Tages ergäbe, dass gewisse Erkenntnisse der Wissenschaft denen der Religion widersprechen?"
Papst Pius XII. verdeutlichte: "Ich schätze die Mathematik so hoch, dass Sie, Herr Professor, in solchem Fall nie aufhören sollten, nach dem Rechenfehler zu suchen."

Mark Twain und die Lüge
Mark Twain wurde zu einer Gesellschaft beim Gouverneur geladen. Ihm wurde die Ehre zuteil, die Gattin des Gastgebers zum Tisch zu führen.
Höflich wie er war, soll Twain gelobt haben: "Wie phantastisch Sie aussehen, Madame!"
Die hochnäsige Dame entgegnete schnippisch: "Schade, dass ich nicht dasselbe von Ihnen behaupten kann, Herr Twain."
Worauf Twain entgegnete: "Machen Sie es wie ich, werte Dame, lügen Sie einfach."

Die Meditation bei der Festnahme
Meditation - Sie haben das Recht zu schweigen.

Der Klügere ...
Alle Menschen sind klug
-
die einen vorher, die anderen nachher.

Der alte Guru und die falsche Todesmeldung
Der gealterte Guru las eines Morgens in der Zeitung seinen Namen bei den Todesanzeigen. Verwundert ruft er beim zuständigen Mitarbeiter der Zeitung an und verlangt eine Richtigstellung.
Der Mitarbeiter entschuldigt sich vielmals und verspricht eine entsprechende Meldung für die Zeitung am nächsten Tag. Am Ende wird er aber doch unsicher und fragt vorsichtig: "Sagt, Meister, von wo rufen Sie eigentlich an?"

Ich bin du
Zwei schizophrene Freunde treffen sich.
Sagt der Eine: "Dir geht es gut. Wie geht es mir?"

Gott in der Mitte?
William Butler Yeats soll einst gesagt haben: "Einige Menschen sagen, es gibt einen Gott. Andere sagen, es gibt keinen. Die Wahrheit wird wahrscheinlich in der Mitte liegen."

Guru-Verehrung
Lars ist von großer Ehrfurcht zu seinem Guru erfüllt. Mit leuchtenden Augen erzählt er einer Freundin:
"Stell dir vor. Gestern sah mein Guru einen Schüler vor seiner Tür rauchen und Wein trinken. Spontan sagte er: Möge wegen deiner Sünden das Haus über dir zusammenfallen. Doch er hat sich schnell wieder besonnen und seinen Willen korrigiert: Wer bin ich, dass ich über dich richte. Das Haus soll stehen bleiben. Und stell dir vor: Das Haus ist stehen geblieben!"

Lästig, diese Wiedergeburten
Treffen sich zwei Gurus. Fragt der eine den anderen: "Wie geht es dir?"
Antwortet der andere: "Ach, das ständige Reinkarnieren macht mich einfach fertig."

Keine Angst vor dem Tod!
Dem Regisseur und Schauspieler Woody Allen wird folgender Ausspruch in den Mund gelegt:
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich will nur nicht dabei sein, wenn es passiert."

Klebende Vergangenheit
Die Schülerin geht zum Meister und fragt:
„Meister, wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit bindet, lösen?”
Der Meister steht schweigend auf, schreitet zu einem Baumstumpf, umklammert diesen und jammert:
„Was kann ich nur tun, was kann ich nur tun, damit mich der Baum endlich loslässt?”

Scheinbar können
Ein eifriger Yogaschüler kommt ins Alter und bittet seinen Guru zum Gespräch.
Er klagt vor dem Heiligen: "Lieber Meister, meine Manneskraft lässt Jahr um Jahr nach. Es ist zum Verzweifeln!"
Der Guru beruhigt ihn: "Das ist doch ganz normal. Schließlich bist du ja kein Jüngling mehr."
"Richtig, richtig, Meister. Aber ich habe einen Freund, der ist sogar noch älter als ich, und der kann noch jeden Tag. Hast du nicht einen geheimen Tipp für mich?"
Der Meister überlegt einen Moment. Dann sagt er lächelnd: "Doch, da hätte ich einen Tipp für dich."
Der Yogaschüler horcht auf. "Und wie lautet dieser?"
"Behaupte es doch einfach auch!"

Das Leiden der Toten
Eine junge Yogini leidet an der Wahnvorstellung, tot zu sein. Sie wird von Freunden zu einem bekannten Guru geschickt.
Der Guru hört sich die Verstandeskapriolen der Frau an und denkt einige Augenblicke darüber nach.
Dann fragt er: "Sag bitte, denkst du, dass eine Leiche Schmerz verspüren kann?"
"Nein, das glaube ich natürlich nicht.", erwidert die junge Yogini.
Daraufhin verpasst ihr der Guru eine schallende Backpfeife.
"Und, was denkst du jetzt?", fragt er die Frau mit triumphierendem Lächeln.
"Ich habe mich geirrt", antwortet sie niedergeschlagen, "Leichen können doch Schmerzen spüren."

Höre und staune
Zwei Yoga-Gurus halten ein Schwätzchen. Fragt der Jüngere den alten Guru respektvoll:
"Wie macht Ihr das bloß, Meister, so gelassen und ruhig zu bleiben, wo Ihr doch von morgens bis abends den Beschwerden und Sorgen Eurer Schüler zuhören müsst?"
Darauf fragt der alte Guru: "Wieso zuhören?"

Der Guru im Himmel
Der Guru eines Ashrams ist verstorben. Alle Schüler stehen am Grab und sind offenkundig nicht allzu verzweifelt. Der Lenker des Aschrams war nämlich ein über alle Maßen strenger und sogar cholerischer Mann.
Einer der Schüler spricht dennoch ein kurzes Gebet zu Ehren des Meisters. Da ertönt plötzlich der Donner eines heftigen Gewitters am Himmel.
Darauf meint ein Schüler des Aschrams zu seinem Nachbarn:
"Komm, wir können gehen, er ist schon oben."

Scheinbare Verehrung
In einer sehr heißen Gegend Indiens leidet ein kleines Dorf seit Wochen unter anhaltender Dürre. Als letzten Versuch entsendet der Vorsteher des Ortes eine Abordnung zu einem Yogi in den Bergen, dem mächtige Siddhis nachgesagt werden.
Die Dorfbewohner treffen den Yogi in seiner Höhe an. Sie flehen ihn an: "Oh großer Meister, bitte nutze deine Kräfte und lass es endlich wieder regnen."
"Glaubt ihr wirklich, dass ich über solch Macht verfüge? Ein Regenmacher?", fragt der Yogi die kleine Menschenansammlung.
"Aber ja, Meister, sicher doch", beteuern alle Anwesenden mit heftigem Kopfnicken.
"Und warum", will der Yogi mit einem spitzbübischen Lächeln wissen, "hat keiner von euch einen Regenschirm dabei?"
Denkst du, ähh, ich ... nicht?

Unterhalten sich zwei Nilpferde


Nur für Yogalehrer
Gestern wurde im Yoga-Zentrum eine zweite Leiste mit Garderobenhaken angebracht. Darüber hängt ein Schild mit der Aufschrift:
"Nur für Yogalehrer"
Heute komme ich daran vorbei und finde ein neues Schild daneben. Darauf steht:
"Auch für Mäntel und Jacken"

Sein oder Nichtsein
(Jnana-Yoga: Yoga-Weg des Wissens)
Ein Jnana-Yoga-Guru spricht zu seinem Schüler: "Ach, weißt du, mein Sohn, dich gibt es in Wirklichkeit gar nicht."
Er macht eine kurze Pause und will gerade weiterreden, da seufzt der Schüler traurig und sagt: "Ach, wem erzählt ihr das ..."

Immer das Gute sehen
Ein nicht mehr ganz so junger Mann hat zum ersten Mal eine Einzelstunde bei einer Yogalehrerin gebucht. Er betrachtet sich in der Vorwärtsbeuge in einem großen Spiegel. Plötzlich bricht es aus ihm heraus:
"Ich bin ein Wrack. Mein Bauch ist so dick, dass ich kaum meine Knie berühren kann. Mein Rücken hat die Steifheit eines Brettes, auf meinem Kopf wird alles licht und ich schnaufe schon, wenn ich mich einmal gebückt habe."
Er dreht sich zur attraktiven Yogalehrerin und fleht: "Bitte sagt mir etwas Nettes über mich."
Diese überlegt einen Augenblick und antwortet freudestrahlend: "Ihr habt eine ganz vorzügliche Selbstwahrnehmung!"

Was ist eine Kirche für Atheisten?
A church for atheists is a non-prophet organization.

Ein Lehrer - ein Schüler
Die Yogalehrerin betritt den Übungsraum. Nur eine Frau in normaler Straßenkleidung schaut auf.
Mit einem selbstbewussten Lächeln sagt die Lehrerin: "Heute kümmere ich mich nur um dich!"
Darauf die andere: "Dann aber schnell, ich noch nicht fertig mit putzen!"

Peinlich
Der Guru ruft den neuen Schüler zu sich und ermahnt ihn:
"Vorab: Ich lege auf zwei Dinge großen Wert hier im Aschram. Das eine ist Reinlichkeit. Hast du dir im Becken am Eingang die Füße gewaschen."
"Selbstverständlich Meister", antwortet der Aspirant.
"Sehr gut. Zum Zweiten lege ich großen Wert auf Ehrlichkeit. Am Eingang gibt es gar kein Becken ..."

Weit schlechter als Hendrix
Der berühmte Yogi ist zu Besuch in der Stadt und hält einen Kurs in einer vollen Halle. Zunächst erläutert er seine Philosophie und zeigt zum Abschluss einige fortgeschrittene Asansas. Zur Krönung angelt er sich im Kopfstand eine Gitarre mit den Füßen, löst die Hände vom Boden und spielt im freistehenden Kopfstand ein altes Yoga-Lied.
Da sagt eine der Teilnehmerinnen zu ihrer Sichtnachbarin: "Ganz ok, aber ein Jimi Hendrix ist er nicht."

Tierischer Yoga
Unten am Eingang neben der Yogaschule hängt ein neues Schild:
"Tiere dürfen nicht in die Yogaschule"
Einen Tag später hat jemand mit Edding darunter geschrieben:
"Der Tierschutzbund"

Der zweitbeste Yoga
Ein junger Lebemann kommt zum besten Yogalehrer der Stadt. Er leidet seit einigen Wochen an chronischen Rückenschmerzen. "Meister. Was kann ich tun, damit es meinem Rücken wieder besser geht?"
Der Meister legt ihm die Hand auf die Schulter und spricht mit ruhiger Stimme:
"Mein Sohn, die Übungen des Hatha-Yoga werden dich von deinen Schmerzen befreien. Das Beste, was du bei deinem Problem machen kannst, wären täglich mindest 1 Stunde Hatha-Yoga. Dabei achtest du besonders auf Kobra, Boot und Drehsitz. Halte diese Stellungen jeweils für mindestens 5 Minuten."
Der junge Mann schaut ihn verdattert an. Schließlich fragt er: "Und was wäre das Zweitbeste?"

Das ist mir gut gelungen!
The only trouble with being a self made man is when you worship (anbeten) your creator (Schöpfer).

Unser Ashram
Zur Einweihung des neuen Ashrams hält der Zentrumsleiter eine Rede. Mit pathetischer Stimme beginnt er: "Liebe Yogafreunde, dieses Haus ist nicht das Haus unseres Vereins, es ist euer Haus, es ist für euch gebaut!"
Bevor er zum zweiten Satz ansetzen kann, ertönt eine Stimme aus den hinteren Reihen: "Dann verkaufen wir es und teilen das Geld!"

Erlebnisse eines Sünders
An das Team vom Bio-Laden:
Bitte wundert euch nicht über die Chipstüte in der Kiste mit den Äpfeln. Die musste ich da schnell reinwerfen, weil mein Yogalehrer in den Laden kam. Ich hol die Chips morgen ab, versprochen!

Der Mönch im Knast
Was macht ein Buddhist, wenn er ins Gefängnis kommt?
Sitzen!

Pranayama auf dem Sofa
Ich mag diese Yogaübung, bei der man sich auf das Sofa legt und diese Stellung unter gleichmäßigen Atemzügen stundenlang hält.

Ein Buddhist bleibt sitzen
Ist es eigentlich schlimm, wenn ein Buddhist in der Schule sitzen bleibt?

Yoga nach Stress im Büro
Wir haben heute im Yogakurs gelernt, wie man sich nach einem stressigen Tag im Büro auf dem Boden zusammenkauert.
Ich will ja nicht angeben, aber: Die Übung kannte ich!

Man kommt sich näher ...
Treffen sich drei Yogis bei einem Yoga-Festival. Zwei Yogis und eine Yogini, alle drei bekannte LehrerInnen in der Yogaszene. Sie kommen sich bei einem Gläschen Bio-Wein näher und geraten ins Plaudern.
"Ihr seid mir herzensverwandt", sagt da der eine Yogi schon etwas lallend, "und ich möchte euch meine größte Schwäche gestehen. Bei jedem Wochenend-Workshop feiere ich abends eine richtige Orgie mit den weiblichen Teilnehmerinnen."
"Danke für dein Vertrauen", entgegnet der zweite Yogi. "Meine Schwäche sind die Drogen, ich rauche jeden Tag mehrere Joints."
Die Yogini schaut die beiden traurig an und sagt: "Da muss ich euch beiden nun auch meine größte Schwäche gestehen: Ich kann einfach nichts für mich behalten!"

Der pfiffige Nasrudin
Nasruddin besucht einen Weihnachtsmarkt. Im dichten Gedränge vermisst ein reicher Kaufmann plötzlich seine Geldbörse. Er ruft in die Menge: „Meine Börse mit 500 Euro ist verschwunden. Ich biete dem ehrlichen Finder 50 Euro!“
Nasruddin steigt auf eine Leiter und brüllt genauso laut in die Menge: „Ich biete 100 Euro!“

Sanfte Rüge
Der Schüler eines Yogakurses rundet seinen Rücken in der Sitzenden Vorwärtsbeuge, um mit den Händen möglichst weit nach vorne zu kommen.
Da schreit ihn der Yogalehrer an:
"Wirst du wohl den Rücken lang lassen, du Schwachmat?! Oder soll ich dir vielleicht mit dem Klotz hier solange auf deine ungerade Wirbelsäule hämmern, bis du wieder gerade wirst? Wie kann man nur so blöd sein!"
Der Gerügte entschuldigt sich:
"Verzeihung, heute ist meine erste Stunde. Ich wußte nicht, dass ich den Rücken gerade halten muss."
Der Yogalehrer beschwichtigend:
"Kein Problem, darum habe ich es dir ja auch erstmal im Guten gesagt."

Ich kann Krähe
Eine Frau kommt in die Yogastunde und verkündet:
"Ich kann die Krähe! Soll ich sie euch beibringen?"
"Das ist fein, gute Frau“, antwortet der Yogalehrer, „aber die Krähe kann hier jeder.“
„Na gut“, sagt die Frau und fliegt zum Fenster hinaus.

Die große Leere
Immer mehr Yogaschüler bieten sich als Yogalehrer an. Auf eine gleichbleibende Schülerschar kommen so stetig mehr Lehrer. Das merkt auch das alteingesessene Yogastudio in der Provinz. Doch heute klingelt das Telefon.
„Hallöchen“, meldet sich der Anrufer, „ich wollt nur wissen, wann der nächste Yogakurs startet.“
Die Leiterin des Yogastudios am anderen Ende: „Wann kannst du denn hier sein?“

Wer weiß, was er will, ist im Vorteil
Ben ist zusammen mit seinem Guru und seinem Yogalehrer auf einer einsamen Insel gestrandet. Eines Tages finden sie am Strand eine Flasche und öffnen deren Korken. Da fliegt ein blauer Geist heraus.
Der Geist ruft: „Jeder von euch hat einen Wunsch frei!“
„Gott sei gedankt“, jubiliert der Guru, „ich möchte zurück in meinen Ashram und meinen Schülern.“
Und „woff“ – weg ist er.
„Ich will zurück nach Berlin“, sagt da der Yogalehrer rasch hinterher, „zu meiner Familie und meinem Yogastudio.“
Und „woff“ – weg ist auch er.
Ben schaut ganz verdattert auf den Geist und stottert: „Ich weiß gar nicht, was ich will. Ich wünschte, die beiden anderen wären hier, um mir einen Rat zu geben ...“

Der letzte Platz ist auch was wert
Eine junge Frau kommt eilig in das Yoga Studio gerannt. Außer Atem fragt sie: „Kann ich noch an dem Yogakurs teilnehmen, der gleich beginnen wird?“
„Leider nein“, sagt die Yogalehrerin und wendet sich schon dem Yogaraum zu, „wir sind bis auf den letzten Platz belegt.“
„Kein Problem“, antwortet die junge Frau strahlend, „dann nehme ich den.“

Wer die Wahl hat ...
Zwei Gurus fliegen erster Klasse zu einem Yoga Festival. Der ältere Guru fliegt zum ersten Mal.
„Ein Glas Wein?“, fragt die Stewardess lächelnd.
„Sehr gerne“, strahlt der ältere Guru.
„Eher würde ich Unzucht treiben, als Alkohol zu trinken!“, mahnt ihn entsetzt sein jüngerer Kollege.
Der ältere Guru stellt das volle Weinglas sofort zurück und entschuldigt sich bei der Stewardess: „Ich wusste nicht, dass wir wählen dürfen.“

Den Lehrer finden
"Wie fandest du den neuen Yogalehrer?"
"Ich kam zur Tür rein und da war er!"

Platon und Diogenes
Platon sah, wie Diogenes von Sinope seinen Kohl an einem Brunnen spülte, trat an ihn heran und flüsterte: "Hättest du den Tyrannen Dionysios ein bisschen hofiert, dann bräuchtest du jetzt keinen Kohl zu waschen."
Diogenes antwortete ebenso leise: "Und wenn du es über dich gebracht hättest, Kohl zu spülen, hättest du keinen Dionysios hofieren müssen."

Leere Worte
"Warst du gestern beim Satsang?"
"War ich."
"Hat der Guru gesprochen?"
"Jupp."
"Und worüber?"
"Das hat er nicht gesagt."

Der Yogi und sein Wanderstab
Ein Yogi begibt sich auf Pilgerreise. Seine Freunde schenken ihm zum Abschied einen schön geschwungenen Wanderstab. Leider ist er ein wenig zu lang.
„Schneid einfach ein Stück ab“, rät ihm ein Freund.
„Wäre doch schade um den schönen Bogen am oberen Ende.“, entgegnet kopfschüttelnd der Yogi.
„Dann schneid doch einfach unten ab“, raten nun alle.
Der Yogi schüttelt wieder den Kopf: „Unten ist er doch gar nicht zu lang!“

Alter Wein in neuen Schläuchen
Zwei Yoginis tuscheln miteinander.
"Unser Yogalehrer sieht in seinem neuen Yogadress ganz anders aus.", flüstert die eine.
Entgegnet die andere:
"Das ist kein neuer Yogadress, das ist ein neuer Yogalehrer ..."

Der Beginn des Lebens
Ein Buddhist, ein Yogi und ein Philosoph streuten darüber, wann das Leben beginnt.
„Das Leben beginnt mit der Verschmelzung von Eizelle und Samen“, sagt der Buddhist.
„Ich denke, es beginnt mit der Geburt“, entgegnet der Yogi.
„Ihr seid beide auf dem Holzweg“, meint der Philosoph, „das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist.‹“

Die wahre Natur der Dinge
Der Meditationsmeister fragt: „Wie ist die wahre Natur der Dinge?“
Schüler: „Die wahre Natur der Dinge ist leer. Nichts existiert wirklich, alles ist Maya – Täuschung. Es gibt weder diesen Körper, noch dich, noch Weisheit, noch Unwissenheit.“
Der Meditationslehrer betrachtet ihn nachdenklich, holt aus und verpasst dem Schüler eine saftige Ohrfeige.
Der Schüler erschrickt furchtbar. Seine Wange läuft rot an.
„Wie könnt ihr ...“, klagt er, Zorn in Blick und Stimme. Seine Hand hebt sich zum Gegenschlag.
„Wenn nichts wirklich existiert“, fragt da der Meister, „woher dann dieser Zorn?“

Zeit der Schweine
Ein deutscher Reisender wandert durch die Mongolei. In einem Dorf erblickt er einen Schweinehirten, der ein Schwein so vor seinen Bauch hält, dass es an die unteren Früchte eines Apfelbaumes heranreicht. Dass der Hirte das Schwein trägt, scheint eine eingespielte Prozedur zu sein. Das Schwein mampft trotz unbequemer Position ganz entspannt Apfel für Apfel.
„Ist das nicht eine furchtbare Zeitverschwendung?“, fragt der Deutsche den Hirten.
„Das mag sein“, antwortet jener, „aber ein Schwein hat doch genug davon.“

Geheimes Wissen
Der Guru lehrt vor seinen Schülern: „Der Mond ist für den Menschen nützlicher als die Sonne.”
Unter den Schülern beginnt ein Gemurmel. Einer erhebt sich: „Wie kann das sein, verehrter Meister?”
„Ganz einfach”, lächelt der Meister wissend, „in der Nacht brauchen wir das Licht doch mehr als am Tag!”

Der Meister lehrt
Ein frischgebackener Yogalehrer reist nach seiner 4-wöchigen Yogalehrerausbildung auf eine Insel vor der indonesischen Küste. Dort trifft er auf fünf buddhistische Mönche, welche einige ihm bekannte Mantras völlig falsch aussprechen und rezitieren. Er tritt vor sie und lehrt ihnen die korrekte Rezitationsweise. Die Mönche bedanken sich ehrfürchtig.
Kurze Zeit später legt das Boot des Yogalehrers ab. Sie befinden sich schon 50 Meter vom Ufer entfernt, als einer der Mönche über das Wasser auf das Boot zugelaufen kommt. Er ruft: „Verehrter deutscher Meister, wir haben vergessen, wie das zweite Mantra lautete.”

Was ist Dummheit?
Fragt der Yogalehrer: “Was ist Dummheit?”
Schüler: “Dummheit ist, immer wieder dumme Dinge zu tun.”
Yogalehrer: “Richtig. Eine noch größere Dummheit ist es, immer wieder dasselbe zu tun und trotzdem andere Resultate zu erwarten.”

Soll man geheime Atemtechniken lehren?
Ein Aspirant bittet den Meister, ihn seine geheimen Atemtechniken zu lehren.
“Das kann ich nicht machen”, bedauert der Meister.
“Warum nicht, Meister?”
“Weil diese dann nicht mehr geheim wären.”

Exklusiver Himmelsraum
Ein Yogi kommt in den Himmel und wird von einem Engel herumgeführt. Als sie an einer Gruppe von Seelen vorbeikommen flüstert der Engel: “Leise. Die dort darf man nicht stören.”
“Wieso nicht?”, will der Yogi wissen.
“Das sind Zeugen Jehovas. Die glauben, sie wären alleine hier oben.”

Der Lohn des Sünders
Ein Mann hat unter großen Qualen ein Leben in strenger Askese geführt. Sein Leben lang bedrängten ihn die Verlockungen eines ausschweifenden Lebens. Im Himmel angekommen eilt er zu Gott und erhofft den Lohn für sein freudloses Leben: “Lieber Gott, wie oft muss ich noch als Asket wiedergeboren werden, bis ich erleuchtet bin.”
“Sieben mal.”
Dem Asketen entgleiten die Gesichtszüge. Enttäuscht wendet er sich ab. Da sieht er seinen Nachbarn vor den Thron Gottes treten. Ein zügelloser Mensch, der Zeit seines Lebens kein Laster ausgelassen hat. Er stellt Gott dieselbe Frage wie der Asket.
“Du musst noch 8.535 mal wiederkehren.”
Strahlend klatscht der Nachbar in die Hände, seine Mundwinkel grinsen von einem Ohr zum anderen, und tänzelnd eilt er davon.

Der eine so, dem anderen so
Ein katholischer Pfarrer und ein Muslim fahren gemeinsam in einem Zugabteil. Irgendwann holt der Pfarrer seine Fleischbällchen heraus und beginnt genüsslich zu kaufen. Auf den hungrigen Blick des Muslims hält er ihm die Tupperdose mit den Bällchen hin.
“Aus was für einem Fleisch sind die Bällchen gemacht?”
“Schwein.”
“Dann darf ich die leider nicht essen. Das verbietet mir mein Glaube.”
“Das tut mir leid”, erwidert der Pfarrer schmatzend, “dabei sind die so gut.”
Am Zielbahnhof angekommen wird der Muslim von seiner Frau mit einer stürmischen Umarmung begrüßt. Er fragt den unschlüssig auf dem Bahnsteig wartenden Pfarrer: “Sind Sie auch verheiratet?”
“Nein, das verbietet mir mein Glaube.”
“Schade”, grinst der Muslim, “das ist vielleicht gut, sage ich ihnen!”

Die Hölle des Samurai
Ein berühmter Samurai sucht einen heiligen Mönch in dessen einsamer Berghöhle auf. Nach der Ankunft seiner beschwerlichen und langen Reise kniet er vor dem Mönch nieder und bittet demütig: “Verehrter Meister, lehrt mich die ganze Breite eurer Weisheit, zeigt mir alles von Himmel bis Hölle.”
Der Mönch blickt lange auf den knienden Samurai. Dann kichert er: “Du bist mir vielleicht ein kleines Dummerchen. Hockst hier stinkend und mit verschlissener Kleidung vor mir und bist so frech, mich um Belehrung zu bitten. Dein Schwert ist wahrscheinlich auch noch rostig, wenn ich dich so anschaue.
Erzürnt springt der Samurai auf, zieht das Schwert und lässt es voller Zorn mit den Worten: “Dich werd ich lehren …” auf den Hals des Mönches herabsausen. Kurz bevor die scharfe Klinge in den Hals eindringt, blickt der Samurai in die völlig gelassenen dreinschauenden Augen des Mönches. Mit einem Ruck stoppt er den tödlichen Schlag. Verwirrt sieht er auf den Mönch herab. Dieser spricht mit ruhiger Stimme: “Das, verehrter Samurai, ist die Hölle.”
Von tiefer Reue erfasst und voller Bewunderung für die Bereitschaft des Mönches, ihm in eigener Todesverachtung seine Fehler zu offenbaren, spricht der Samurai: “Verehrter, nie habe ich einen Menschen von derartigem Gleichmut gesehen. Ihr seid wahrhaft ein Vorbild. Bitte nehmt meine Entschuldigung an.” Der Samurai hebt den Blick und schaut in ein sanft lächelndes Gesicht. Eine bisher nie erlebte Woge der Liebe erfasst ihn.
Der Mönch erkennt dies und spricht: “Und dass, verehrter Samurai, ist der Himmel.”
Ein weiterer Yoga-Witz von dir?
Hast du einen Witz für uns?
Kennst du einen Witz oder eine kleine Anekdote aus dem Bereich Yoga, Religion oder Philosophie, den wir veröffentlichen dürfen? Dann schreibe ihn hier bitte einfach hinein und sende ab. Vielen Dank!
Längere Yogawitze

Einst wohnte ein sehr frommer Mann am Ufer eines Flusses. Als ein Hochwasser kam, sendete die Stadt einen Jeep, der ihn und andere aus dem gefährdeten Gebiet abholen sollte. Doch der Fromme sprach: "Ich brauche keine Rettung. Gott wird mich erretten" und blieb.
Einige Stunden später war das Wasser bis in den ersten Stock gestiegen. Der Fromme bettete um seine Rettung. Da kam ein Schlauchboot ans Fenster gefahren. Die Rettungskräfte forderten ihn erneut auf, einzusteigen und sich retten zu lassen. "Nicht nötig", rief ihnen der Fromme zu, "Gott wird mich erretten. Ich bleibe." Das Schlauchboot fuhr davon und suchte nach weiteren Eingeschlossenen.
Yoga-Humor
Lass einfach los
Ein Ungläubiger klettert in den Berg und stürzt von einem Felsvorsprung in die Tiefe. Im Fallen packt er den Zweig eines dürren Bäumchens.
Der Atheist schaut herunter: 300 Meter geht es unter seinen baumelnden Füßen in Abgrund hinab.
Schon schwinden seine Kräfte.

In den Berg herrschte Nebel. Ein Atheist übersah den Abgrund und fiel von einer Klippe. Im Fallen packte er die Wurzeln eines kleinen Baumes, der trotz aller Widrigkeiten im Hang wuchs. Daran hing er nun, über sich den Himmel, unter sich den todbringenden Abgrund.
Er merkte schnell, dass er sich nicht lange festhalten kann. Da kam ihm Gott in den Sinn: "Herr?", schrie er nach oben. Keine Antwort.
"Gott", brüllte er noch einmal, "so es dich gibt: errette mich! Ich verspreche dir, dass ich dann an dich glauben und auch anderen den Glauben nahebringen werde."
Schweigen.

Nicht wirklich ein Yoga-Witz, aber vielleicht ein Beispiel, wie unser Citta unsere Weltsicht prägt:
Die Schulprüfung!
Eine Grundschullehrerin geht zum Schulrektor und beschwert sich:
"Mit dem kleinen Benjamin aus der ersten Klasse ist es kaum auszuhalten! Der weiss immer alles besser! Er sagt, er ist mindestens so schlau wie seine Schwester, und die ist schon in der dritten Klasse! Jetzt will er auch in die dritte Klasse gehen!"
Der Schulrektor: "Beruhigen Sie sich. Wenn er wirklich so schlau ist, können wir ihn ja einfach mal testen."
Gesagt, getan, und am nächsten Tag steht der kleine Benjamin zusammen mit seiner Lehrerin vor dem Schulrektor.
"Benjamin," sagt der Schulrektor, "es gibt zwei Möglichkeiten. Wir stellen dir jetzt ein paar Fragen. Wenn du die richtig beantwortest, kannst du ab heute in die dritte Klasse gehen. Wenn du aber falsch antwortest, gehst du zurück in die erste Klasse und benimmst dich in Zukunft respektvoller!"

Eines schönen Nachmittages fuhr ein vermögender Anwalt durch die Straßen einer finanziell schwachen Gegend. Auf dem Grünstreifen kauerten zwei Männer und aßen das Gras.
Sofort befahl der Anwalt seinem Fahrer, den Wagen zu stoppen. Er trat zu den beiden Männern und fragte: "Warum esst ihr das Gras?"
Der erste Mann antwortete: "Wir sind zu arm, uns etwas zu essen zu kaufen, edler Herr. Darum essen wir Gras."
"Wenn das so ist, lade ich euch zu mir ein. Ich werde euch zu essen geben."
Einer der Männer druckst herum und verweist auf einen Baum, unter dem eine Frau und zwei Kinder hocken. "Dort ist meine Familie."
Der Busfahrer und der Pfarrer
Ein Busfahrer und ein Pfarrer starben zeitgleich. Sie erreichten gemeinsam das Yamas Dharma-Gericht – das Gericht vom Herrn über das Totenreich.
Zuerst kam der Busfahrer an die Reihe. Er wurde über all seine Taten zu Lebzeiten befragt. Seine Angaben wurden überprüft. Mit Erfolg. Er erhielt einen goldenen Schlüssel und ein Bediensteter des Totenreiches geleitete ihn in ein Areal des Luxus.
Der Pfarrer freute sich sehr, als er das sah. Er dachte bei sich: Wenn schon ein Busfahrer in solch ein Paradies gelangt, welch Lohn wird dann erst mir zustehen!" Schließlich hatte er Zeit seines Lebens Gottes Wort verkündet.
Die Reihe kam an ihn...
