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Im Sommer herrschen in so einigen Yoga-Studios brütende Innentemperaturen, die nicht nur Lehrern, sondern auch Schülern die Übungsstunde enorm verleiden kann. Kühlende Tipps für das Studio – oder auch für die Yoga-Praxis zu Hause.

 
 

Erhöhte Raumwärme – darüber freuen sich nur Freunde des Hot-Yogas

Vor allem Yoga-Studios im Dachbereich entwickeln in der wärmeren Jahreszeit schnell unangenehme Hitze. Auch große, bis zum Boden reichende Fenster fördern nicht gerade die Kühlung eines Raumes. Im Gegenteil: Es entsteht ein Glashauseffekt, der die Innentemperaturen schnell weit über 35 Grad klettern lässt.

Für glühende Anhänger des Bikram-Yogas oder Hot-Yogas, die ihre Übungen ganz bewusst bei erhöhter Raumtemperatur praktizieren, sind das natürlich ideale Trainingsbedingungen.

Praktizierende anderer Yoga-Gattungen bevorzugen dann aber doch zumeist ein deutlich kühleres Raumklima, zumal bestimmte Asanas je nach Schwierigkeitsgrad gerade für Ungeübte und Anfänger sehr anstrengend ausfallen können. Besonders schweißtreibend wird es, wenn zusätzlich bestimmte Atemtechniken wie beispielsweise die „Ujjayi“-Atmung mit verengter Stimmritze beim Sonnengruß oder gar die Kapalabhati-  beziehungsweise Feueratmung mit kraftvoller Ausatmung zum Einsatz kommen.

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Hitzeschutz: Einzug von Wärme gleich von vornherein verhindern

Ist die Hitze schon hereingezogen, ist es erfahrungsgemäß schwierig, sie wieder loszuwerden – vor allem, wenn es draußen genauso warm ist wie drinnen.

Daher sollten die Fenster bei hoher Außenwärme unbedingt zubleiben.

Außerdem ist ein Sonnenschutz ratsam, mit dem Fensterscheiben vollständig zugezogen oder abgedeckt werden können. Dieser ist sowieso hilfreich, um für die Tiefenentspannung oder eine Meditation den Raum zu verdunkeln und er hält unter bestimmten Voraussetzungen auch Hitze ab. Helle Stoffe oder Jalousien beispielsweise strahlen das Sonnenlicht und -wärme schon mal etwas ab. Laut Aussage von Online-Händlern wie Livoneo gibt es außerdem auch einen speziell ausgerüsteten Hitzeschutz für Fenster. Hier ist der Sonnenschutz mit reflektierenden Rückseiten oder dämmenden Stoffzellen ausgestattet und bewahrt den Raum besonders stark vor Wärmestau.

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Nur die kühlere Abendluft für Frischluft-Zufuhr nutzen

Der späte Abend oder frühe Morgen sollten aber immer genutzt werden, um gründlich durchzulüften, da dann die Temperaturen außen meist auf tieferem Niveau sind. Das kühlt den Yoga-Raum zusätzlich herunter, versorgt ihn vor allem mit möglichst frischer Luft und stellt sicher, dass er auch am darauffolgenden Tag schön niedrig temperiert bleibt.

Hitzeschutz-Tricks im Überblick:

  • Am Tag: Fenster bei heißer Außentemperatur geschlossen halten
  • Mit Sonnenschutz Raum vor direkter Sonneneinstrahlung schützen
  • Bei sehr starker Wärmebildung: Reflektierenden oder Dämm-Hitzeschutz einsetzen
  • Nur bei niedrigeren Außentemperaturen durchlüften – am besten spätabends oder frühmorgens

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