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Taube Füße bei einigen Asanas

Sarina fragt:

Hallöchen,

ich praktiziere Yoga seit ca. einem Jahr, habe aber seit 2 Monaten Probleme mit bestimmten Haltungen. Bei der stehenden Vorwärtsbeuge, der „sitzenden“ Vorwärtsbeuge und in der Stellung des Kindes beginnen allmählich meine Füße immer mehr zu kribbeln und werden ganz taub, sofern ich nicht aus der Haltung herausgehe. Es ist auch schon passiert, dass mein gesamter Kreislauf schließlich schlapp machte und mir schwarz vor Augen wurde. Umso mehr ich also die Sehnen meiner Beine dehne, vor allem an den Kniekehlen, desto mehr setzt dieses Kribbeln in den Füßen ein.

Mittlerweile versuche ich mich an die Übungen so weit heranzutasten, wie es mir beschwerdefrei möglich ist, allerdings ist es für mich nicht wirklich zufriedenstellend, da die Dehnung meiner Beinsehnen mir immer sehr gutgetan haben.

Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Durchblutungsstörungen oder eine Idee, wie ich in Zukunft damit umgehen kann?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße
Sarina 

Die Antworten lauten wie folgt:

larrim antwortet

Hallo Sarina.

Wie hältst du deinen Rücken in den Übungen, die du schilderst?

Alle dieser Übungen sollten nämlich nur mit absolut gestreckter Wirbelsäule ausgeführt werden!

Wird der Rücken in diesen Asanas rund, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule, steckt möglicherweise was ganz anderes als Durchblutungsprobleme dahinter.

Gruß
Lars

Bettina

Ich habe drei Bandscheibenvorfälle und wenn ich bei dieser Übung nicht auf eine ganz gerade Wirbelsäule achte geht es mir wie dir.

larrim

Hallo Sarina und Bettina.
Darauf wollte ich hinaus.
Werden die Vorbeugen mit rundem Rücken geübt, können die Bandscheiben Schaden nehmen.
Aber Sarina, keine Panik, das muss nicht automatisch bei dir auch so sein.
Sicherheitshalber rate ich dir jedoch, das ganze Mal mit einem fitten Sportmediziner bzw. Orthopäden zu besprechen.
Sollten deine Beschwerden auch außerhalb der Übungen auftreten, lass mal ein MRT von deiner Wirbelsäule machen, dann hast du Klarheit.
Alles Gute
Sonnige Grüße
Lars

shakti

Hallo Sarina,

wenn dir die Übung so im Moment nicht guttut, dann mache sie nicht.

Die Empfindungen kommen von der Wirbelsäule. Es ist im Yoga so, dass, wenn die Achtsamkeit mit dem Körper sich entwickelt - was in den ersten Jahren der Fall ist - sich „Schwachstellen“ zeigen, die „gewohnte“ Fehlhaltung wird dann in den Asanas eher verstärkt, da du ja all deine Verhaltensmuster mit in die Yogapraxis nimmst. Das Verhaltensmuster „ich muss etwas leisten“ bringt die beständigsten und unerklärlichsten Schmerzen. Lasse den Körper untersuchen und beginne nicht im Körper, sondern im Geist. Kein psycho, sondern Heilung.

Ich empfehle dir, dich mal mit sanfter und ganzheitlicher Heilung zu befassen, Meisterreiki nach Usui. Wirkt hier sofort und nachhaltig.

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