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Yoga-Grundlagen

Yogaübungen, sogenannte Asanas sind Körperhaltungen, die eine gewisse Zeit lang bei voller Achtsamkeit bewegungslos gehalten werden. Du solltest nicht mit den schwersten Übungen beginnen, für Anfänger gibt es einfache Yoga Übungen. Obige Videos gehen schon einen guten Einblick in die Yoga-Welt. Mit den Jahren kommen Variationen, Erweiterungen und immer mehr geistige Elemente hinzu. Die Übungen werden länger gehalten, die Ausführung wird Dir von mal zu mal leichter fallen.

Diese Punkte solltest du bei der Ausführung von Yoga-Asanas grundsätzlich beachten:

  • Regungslos: Halte möglichst jede Stellung für fünf ruhige Atemzüge.
  • Schmerzfrei: Übertreibe nie die Dehnung, du solltest nie Schmerzen leiden. Allerdings darf es ruhig etwas ziehen. Bedenke: Gerissene Muskelfasern brauchen lange, um zu heilen, all dein Fortschritt würde mit einer Aufwallung von Überehrgeiz zunichtegemacht.
  • Herausfordernd: Anstrengung hingegen ist durchaus erlaubt und sogar erwünscht. So kommen die Energien ins Fließen.
  • Regelmäßig: Übe möglichst jeden Tag, wenn auch nur für einige Minuten. Das ist viel effektiver als einmal die Woche mehrere Sunden intensiv zu praktizieren.

 
 
 

Was bringt Meditation?

Video auf Youtube:

Geistiges üben  

Yoga ist primär eine Geistesübung, jedenfalls von seinen Ursprüngen her. Der Körper sollte mithilfe der ersten Asanas lediglich dahingehend befähigt werden, dass er regungslos über Stunden in der Meditation verharren kann. Auch wenn dieses Ziel heutzutage für viele Yogaübende in den Hintergrund getreten ist (oder nie angestrebt wurde), wäre es unklug, auf die geistigen Übungsfrüchte des Yogas zu verzichten und sich nur auf die körperlichen Aspekte zu konzentrieren.

Darum findest du oben auch Videos zum Pranayama (konzentrierte Atemübungen) und zu den Yoga-Verhaltensempfehlungen. Die Yamas und Niyamas sowie die Ernährungsvorschläge dienen nicht dem Selbstzweck oder primär einer höheren Moral, sondern sind ebenfalls darauf ausgerichtet, den Yoga-Aspiranten zur (geistigen) Freiheit zu führen.

Konzentration und Meditation

Folgender Vorschlag: Probiere zunächst eine ganz einfache Konzentrations- und Meditationsübung. Trotz ihrer Simplizität kann Sie doch tiefgreifende Veränderungen in Dir bewirken, wenn du diese Praxis über längere Zeit durchhälst.

1-Minute-Meditation

Mit dieser Minute Achtsamkeit kannst du so oft du es magst am Tag zu dir selbst zurück finden. Du trainierst gleichzeitig Deine Fähigkeit zur Konzentration und gehst für eine kurze Phase in die Meditation. Übe mindestens einmal pro Tag für drei Monate. 

12-Minuten-Meditation

Video auf Youtube:

 

Vorgehen 

  1. Suche Dir einen ungestörten Ort, schalte Dein Telefon auf stumm.
  2. Sitze aufrecht, wähl eine Sitzhaltung, die Du eine Minute völlig starr aushalten kannst. Lehne dich hinten nicht an.
  3. Stelle dir einen Timer auf eine Minute.
  4. Schließe die Augen und konzentriere dich ganz auf den Atem. Gehe mit dem Atem in den Körper oder spüre den Atem in der Nase, in der Kehle oder im Brustraum. Wenn Deine Gedanken abschweifen führe sie ohne Ärger sanft wieder zum Atem zurück.

Vertiefendes üben

Sowohl die Asanas als auch die Atemübungen und die Meditation kannst Du mit der Zeit vertiefen, verlängern und intensivieren. Gehe behutsam vor und denke immer daran: Jeden Tag ein wenig Yoga-Praxis und du wirst bereits viele Früchte ernten. Wenn Du aber irgendwann immer ehrgeiziger wirst und jede Yogareihe unter einer Stunde als unwertig ansiehst, wirst du wohl nicht lange dabeibleiben. Und das wäre doch schade.

 

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