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alter mann feld baum 564

"Wer, wo ein ‚Guna‘ ihm erscheint,
Er darum diesen doch nicht hasst,
Nach andern, ‚Gunas‘ nicht begehrt,
im Geiste ruhig und gefasst;

Wer gleichsam unbeteiligt bleibt,
Bei eines ‚Guna‘ Gegenwart,
Wer denkt, ‚ein Guna treibt sein Spiel‘,
Und deshalb stets den Gleichmut wahrt;

Wer standhaft ist in Freud und Leid,
Wem gleich ist Scholle, Stein und Gold,
Wer gleich sich bleibt, wenn man ihn schmäht
Und wenn man ihm Bewund’rung zollt;

Wem gleich ist Ehre oder Schmach,
Ob Freund, ob Gegner unterliegt,
Wer jeder Tat entsagt, der hat
Der ‚Eigenschaften‘ Macht besiegt.“

(Bhagavad Gita 14.22–14.25, Siehe dazu auch Yogasutra II-3)

Die drei Gunas sind:

  • Tamas (Trägheit, Dunkelheit, Chaos)
  • Rajas (Rastlosigkeit, Bewegung, Energie)
  • Sattva (Klarheit, Güte, Harmonie)

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