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Das Malinivijayottara Tantra ist eine Tantra-Schrift aus der Zeit zwischen 500 und 900 nach Christus. Es handelt in 20 Kapitel u.a. von den Grundlagen des Yoga, von Tattvas (Energieebenen) und Mantren. Die Bewohner des Himmels und der Unterwelten werden beschrieben, Götter, Geister, Dämonen, Ghandarvas und Rudras.

 Andere Schreibweisen: Malini vijayottara, Malinivijayottaratantra, Malini Vijayottara Tantra

 
 

Kostenlose Ausgaben der Malinivijayottara Tantra

Es finden sich englische Ausgaben im Internet zum Beispiel hier und hier.

Textauszüge aus der Malinivijayottara Tantra

In Roots of Yoga wird der im Malinivijayottara Tantra beschriebene Yoga zu den sechsfältigen Systeme gezählt. Hier lauten die sechs Techniken:

  1. Atemkontrolle (Pranayama) 
  2. Fixierung ( Konzentration)   
  3. Unterscheidung (Jnana Yoga )
  4. Meditation
  5. Samadhi  
  6. Rückzug ( Pratyahara ) 

Im vierten Kapitel wird Jnana Yoga charakterisiert:

(4.4) Sie halten Yoga für die Vereinigung von einem Ding (vastu) mit einem anderen. Ein "Ding" wird das genannt, welches bekannt sein muss, um festzustellen, welche [anderen] Dinge zurückgewiesen werden müssen und immer so weiter.

(4.5) Und es [das Ding?] kann in seinen zwei Formen nicht ohne das rechte Wissen (jnana) erkannt werden. Dieses rechte Wissen wurde von Shiva gelehrt, um dies [die Vereinigung] zu erreichen.

Ziele und Voraussetzungen von Yoga

(12.5) Bhairava sagte: Höre, oh Göttin, ich erkläre, wie man Yoga praktiziert. Indem er stetig wird, wird der Yoga Erfolg darin erreichen (gemeint sind wohl die Siddhis).

(12.6 und 12.7) In einer verborgenen Höhe, die ruhig, schön und frei von allen Störungen ist soll der Yogi, der die Asana [vermutlich gemeint: Sitzhaltung bequem und fest], den Geist, die vitalen Energien [Prana], sie Sinne, den Schlaf, den Zorn, die Furcht und die Angst besiegt hat, den Yoga praktizieren.

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