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Yoga in der Bhagavad Gita

Eine bunte Vielfalt: In der Bhagavad Gita (Kurzform Gita) finden sich darin ein ganzes Spektrum an Definitionen und Beschreibungen dessen, was Yoga ist und was dessen Praxis beinhaltet. Yoga wird mit Gleichmut/Gelassenheit, Fähigkeiten/Handlungsfähigkeit (Fähigkeiten in Aktion) und Separierung (Trennung von der Welt) gleichgesetzt. Im folgenden Beitrag findest du die relevantesten Yoga-Verse aus der Gita zusammengestellt und nach Yoga-Thema geordnet.

Punkt 1

Die Gita

Die Bhagavad Gita („der Gesang Gottes“) ist Teil des Mahabharata. Die Gita ist neben den Yoga Sutras von Patanjali, den Upanishaden (Vedanta) und der Hatha Yoga Pradipika eine der Haupt-Yogaschriften. Vielen Menschen ist die Gita Stütze und Motivation im spirituellen Leben des Alltags. Mahatma Gandhi zog Trost und Kraft aus der Gita. Wilhelm von Humboldt soll gesagt haben:

„Ich danke Gott, dass er mich lange genug hat leben lassen, um dieses Buch zu lesen.“

Die Bhagavad Gita besteht aus 700 / 701 Versen (Kapitel 13-1 ist nicht nummeriert) in 18 Kapiteln und ist Teil des 6. Buches des Mahabharata, welches insgesamt wiederum aus 18 solcher Bücher besteht.

Zusammenfassung der Bhagavad Gita

Zusammenfassung Bhagavad Gita

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Zusammenfassung Bhagavad Gita

Arjuna sprach ... Er spricht manches in der Bhagavad Gita, dieser Kriegsheld, Sohn eines Gottes und einer Königin. Vor allem fragt und zweifelt er. Dem verdanken wir eine der größten Geschichten der Yoga-Welt, die "Gita". Denn ein Gott ist gekommen, auf Arjunas Fragen zu antworten. Und dieser Gott ist niemand Geringeres als Krishna, hier in Gestalt von Vasudeva, dem Wagenlenker Arjunas.

Hast du die Bhagavad Gita schon gelesen?

 

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Punkt 2

Grundlegende Worte zum Yoga in der Bhagavad Gita

2-48 Sei tätig [alternativ: erfülle deine Pflicht], Arjuna, während du fest im Yoga verweilst. Löse dich von Bindungen [hier in dieser Welt], und sei gleichmütig in Erfolg und Misserfolg. Solche Ausgeglichenheit im Geiste [auch: Gelassenheit bzw. Gleichmut] – das wird Yoga genannt.

2-50 Ein weiser Mensch weist gute wie auch schlechte Taten von sich; deshalb [stattdessen] gebe dich dem Yoga hin; Yoga ist Geschick im Handeln.

Punkt 3

Yoga-Arten & -Methoden in der Bhagavad Gita

13-25 Einige sehen das Selbst im Selbst durch das Selbst durch Meditation; andere durch Sâṃkhya Yoga; und andere durch den Yoga der Handlung.

Karmayoga: Der Yoga der Handlung und die Sâṃkhya-Schüler

3-3 Krishna sagt: Oh makelloser Arjuna, in alten Zeiten verkündete ich eine zweifache Perfektion in dieser Welt: Durch den Yoga des Wissens (jnanayoga) für die Schüler des Samkhya und durch den Yoga der Tat [oder: Yoga der Handlung] (karmayoga) für die Yogis.

5-2 Krishna: Verzicht/Askese und der Yoga der Tat bringen beide zu höchster Seligkeit, aber der Yoga der Handlung ist dem Yoga des Verzichts auf Handlung überlegen.

5-4 Nur die Unwissenden, nicht die Weisen, behaupten, dass Yoga und Samkhya getrennt wären. Wer eines von beidem korrekt durchführt, erntet die Früchte von beiden.

5-5 Den Ort / das Stadium, den/das die Sankyha-Praktizierenden [jnanayoga] erreichen, wird von den Yogis (Yoga der Tat, Karmayogis) auch erreicht. Samkhya und Yoga sind ein; wer dies sieht, sieht wirklich.

Artikelhinweis Samkyha und KarmaYoga

Auszug aus der Samkhya-Lehre

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Wahrgenommenes und Wahrnehmendes – Auszug aus der Samkhya-Lehre

Das Samkhya ist eines der ältesten philosophischen Systeme indischer Herkunft. „Samkyha“ bedeutet wörtlich „Zahl“, „Aufzählung“ oder „das, was etwas in allen Einzelheiten beschreibt“. Hiermit ist die Aufzählung und Analyse jener Elemente gemeint, die gemäß Samkyha die Wirklichkeit bestimmen.

Allein das Wissen um diese Elemente soll bereits zur Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten führen. Damit einher geht die Beendigung von drei Arten des Leidens (duhkha):

  • adhyatmika (Leiden unter physischen oder psychischen Krankheiten),
  • adhibhautika (von Außen zugefügtes Leid durch menschliche Gewalt oder Umwelteinflüsse),
  • adhidaivika (Leid durch Naturgewalt, Umweltkatastrophen oder übernatürliche Phänomene).

Purusha, Prakriti, Guna

Das Universum und die Abläufe darin beruhen gemäß Samkyha auf zwei fundamentalen Prinzipien:

  • Purusha: passiver aber bewusster Geist, auch Urseele, Weltgeist oder kosmisches Selbst genannt. Steht im Dualismus für Subjekt und das Wahre Selbst.
  • Prakriti: aktive aber unbewusste „Urmaterie“, das Wahrnehmbare, das Benennbare oder „Natur“. Steht im Dualismus für Objekt und das Universum

Swami Satchidananda schreibt:

„Das Purusha ist das Wahre Selbst, das Purusha sieht. Prakriti ist alles andere.“

Es herrscht Uneinigkeit: Die Samkhya Philosophie sagt, dass es ein real existierendes Universum gibt. Die Vedanta-Lehre sieht alles als Maya, als Illusion an.

Prakriti und die Gunas

Der Urnatur Prakriti werden im Samkhya drei Gunas (Merkmale, Eigenschaften, von Hauer „Weltstoffenergien“ genannt) zugerechnet:

  1. Sattva (das Seiende, Reinheit, Klarheit). Gemäß Ayurveda-Lehre steht Sattva für Reinheit, Ausgeglichenheit, Balance und Neutralität. Charakterlich zeigt sich eine Sattva-Vorherschaft in Freigebigkeit, Gelassenheit, Zufriedenheit, Weisheit, Ausgeglichenheit und Toleranz. Menschen, die sich vorwiegend sattvisch ernähren sollen länger leben und gesünder alt werden. Als sattvische Nahrungsmittel gelten frische & reife Früchte, Honig, Milch, Reis, Weizen, Safran und Zimt.
  2. Rajas (Bewegung, Energie, Leidenschaft). Verantwortet Wandlung, Veränderung und Dynamik. Aber auch Zorn, Rastlosigkeit und Hektik.
  3. Tamas (Trägheit, Dumpfheit, Dunkelheit, Schwere). Eine Kraft, die unsere Wahrnehmungsfähigkeit trübt und unsere Wirkkraft schwächt. Aber auch das Prinzip der Ruhe.

Sattva für den Yogi

Feuerstein (Buch bei Quellen ergänzen) schreibt: „Während aktive (rajas) und träge (tamas) Qualität dazu neigen, die Ich-Illusion aufrechtzuerhalten, erschafft die Qualität der Helligkeit (sattva), insoweit sie dominiert, die Vorbedingungen für das Befreiungsgeschehen. Daher erstrebt der yogin sattvische Konditionen und Zustände.“

Aber auch das Körper-Geist-System existiert auf Basis der drei Gunas. Als Yogi wisse man, dass alle drei Prinzipien miteinander wechselseitig verbunden sind. Jede Anhaftung an einen Zustand (Sattva ...) führt (ebenfalls) zu Leid.

Purusha

Purusha ist das Selbst, das allen fühlenden Wesen innewohnt. Durch Purusha erhalten Menschen, Tieren, Pflanzen und Götter ihre Empfindungsfähigkeit und Bewusstsein.

Des Menschen wahre und ursprüngliche Identität ist einzig und allein Purusha, die sich zum Zwecke des Erfahrens in Prakriti manifestiert hat, siehe Sutra II-18.

Nun verstrickt sich dieses Purusha in Prakriti, hält die zur Sphäre der Prakriti gehörigen Elemente und Bereiche irrtümlicherweise für Bestandteile seiner selbst. Daraus entsteht Leid.

Grundelement der Lehre des Samkhya für den nach Erlösung Strebenden ist deshalb, die beiden Substanzen Purusha und Prakriti und ihre Merkmale streng voneinander unterscheiden zu lernen.

Vedanta

Im nondualen Vedanta ist Prakriti nur eine Täuschung, Maya.

Physik und Quantentheorie

Betrachten wir den Bildschirm vor uns, so sehen wir gemäß der Physik ein Konstrukt aus Neutronen, Elektronen und Protonen, die alle auf einer eigenen Frequenz schwingen und um sich kreisen. Nahezu 100 Prozent des Bildschirmes besteht aus Vakuum! Nur unsere Sinne – die Sinne des Wahrnehmenden – machen daraus einen Monitor.

Die Quantenphysik macht alles noch verschwommener: Ob sich ein subatomares Partikel als Teilchen oder als Welle verhält, hängt vom Beobachter ab. Anders ausgedrückt: vom beobachtenden Bewusstsein. Vom Wahrnehmenden und dessen Wahrnehmung. Eigenschaften der Partikel wie dessen Lokalität können nicht vom Betrachter getrennt werden. Dies geht mehr in Vedanta (und Buddhismus)-Richtung als die Samkhya-Behauptung eines unabhängig von Purusha existierenden Universums Prakriti.

Artikel: Karma Yoga

Karma Yoga

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Was ist Karma Yoga? Karma Yoga ist der "Yoga der Tat". Ein jahrtausendealter spiritueller Pfad, den eigenen Alltag yogisch zu durchweben. Was bedeutet das konkret?

Der Yoga der Hingabe (Bhakti-Yoga)

14-26 Derjenige, der mir unerschütterlich durch den Yoga der Hingabe (bhaktiyoga) dient, geht über die gunas (Eigenschaften) hinaus und ist bereit, Brahman zu werden.

Yoga der Einsicht/des Intellekts: Buddhiyoga

2-49 Oh Arjuna, Handlung ist dem Yoga des Intellektes/der Einsicht (Buddhiyoga) weit unterlegen. Suche Zuflucht bei der Einsicht! Elend sind diejenigen, die durch Ergebnisse/Früchte der Handlung motiviert sind.

10-10 Diejenigen, die beständig diszipliniert, mich (Krishna) mit Liebe verehren, denen gebe ich den Yoga des Intellektes/der Einsicht, durch den sie [dann] zu mir kommen.

Yoga der Selbstbeherrschung/Selbstkontrolle

4-27 Andere opfern alle Tätigkeiten der Sinne und die Tätigkeiten der Lebensenergie (prana) im Feuer des Yogas der Selbstkontrolle (atma samyama yoga), welches durch Erkenntnis (janana) entfacht wurde.

Yoga der Praxis – Abhayasa Yoga

8-8 Sich mit einem Geist konzentrierend, der von der Praxis des Yogas absorbiert ist und nicht abschweift, erreicht einer den höchsten göttlichen Geist, oh Arjuna.

12-9 Wenn es dir, oh Arjuna, [aber] nicht möglich ist, deinen Geist beständig auf mich gerichtet zu halten, dann versuche, mich durch den Yoga der Praxis zu erreichen.

Der Yoga der Meditation (Dhyana-Yoga)

18-52 In der Einsamkeit lebend, wenig essend, diszipliniert in der Sprache, im Körper und im Geist, stets befasst mit dem Yoga der Meditation (dyana-yoga-parah), Zuflucht in der Leidenschaftslosigkeit suchend ...

18-53 ... den Egoismus, die Gewalt, den Stolz, die Begierde, den Zorn und die Habsucht aufgebend, friedvoll und ohne Besitzanspruch, so einer ist geeignet, ein Brahman zu werden.

Punkt 4

Konkrete Meditationsanweisungen in der Bhagavad Gita

6-10 Der Yogi soll beständig über das Selbst meditieren, privat, allein, seinen Geist und sein Selbst unter Kontrolle haltend. Frei von Wünschen und Habgier.

6-11 An einem sauberen Ort soll er sich für sich selbst in einen festen Sitz begeben, weder zu hoch noch zu tief, mit Kleidung, oben auf Kusha-Gras und einem Hirschfell.

6-12 Sitzend in seiner Asana soll er seinen Geist auf ein einzelnes Objekt konzentrieren, die Gedanken und Sinne unter Kontrolle halten, Yoga praktizierend um sich selbst zu läutern.

6-13 und 6-14 Beständig, den Körper haltend, Kopf und Nacken gerade aufgerichtet, völlig unbewegt mit seinem Blick die Spitze der Nase fixieren, ohne in andere Richtungen zu blicken, ruhig, furchtlos, fest verankert in sein Abstinenz-Gelöbnis, soll er seinen Geist kontrollieren und, mit Gedanken an mich [Krishna], soll er Yoga ausüben, immer auf mich konzentriert.

6-15 So beständig sich selbst unter Kontrolle den Yoga ausübend, wird der Yogi, dessen Geist zurückgehalten ist den Frieden erreichen, der jenseits von Nirvana ist und in mir verweilen.

6-16 Yoga wird nicht von dem erreicht werden, der zu viel oder gar nichts isst, noch von dem, der zu viel schläft oder zu lange wach bleibt, Arjuna.

6-17 Für den, der diszipliniert isst und genießt, diszipliniert seine Aktivitäten ausübt und diszipliniert schläft und wacht, wird Yoga sein Leiden zerstören.

6-18 Wenn seine Gedanken zurückgehalten werden und er nur im Selbst verweilt, ohne Wünsche nach irgendwelchen Vergnügungen, wird er „vereint“ (yukta, Yoga=Vereinigung) genannt.

Dhana-Yoga im Yogasutra von Patanjali

Yoga Sutra II-11: Die aktiven bzw. gröberen Formen (der Kleshas) werden durch Meditation überwunden

meditation kloster berg 250dhyāna heyāḥ tad-vṛttayaḥ
ध्यानहेयास्तद्वृत्तयः

Die vorige Sutra widmete sich der Auflösung subtilerer Probleme mittels der Rückführung zu deren Wurzel, hier gehen wir nun die gröberen Beschwernisse mittels Meditation an.

Yoga Sutra II-29: Die acht Glieder des Yoga-Weges sind: Yama (Umgangsregeln), Niyama (Enthaltungen), Asana (Stellungen), Pranayama (Atemregulierung), Pratyahara (Sinnesrückzug), Dharana (Konzentration), Dhyana (Meditation) und Samadhi (Erleuchtung)

acht ashtanga yoga 250yama niyama-āsana prāṇāyāma pratyāhāra dhāraṇā dhyāna samādhayo-'ṣṭāvaṅgāni
यमनियमासनप्राणायामप्रत्याहारधारणाध्यानसमाधयोऽष्टावङ्गानि

 Mit dieser Sutra beginnt der „praktische“ Teil des Yogasutras. Patanjali beginnt ab hier, den achtfachen Yogapfad zu erläutern, für viele der bedeutsamste Teil des Yoga Sutras. Patanjali nennt an dieser Stelle allerdings nur 7 Stufen, den die achte Stufe – Samadhi – ist schon „Yoga“. Ziel erreicht.

Yoga Sutra III-2: Wenn so die Wahrnehmung gebündelt fließt, entsteht Dhyana (Meditation)

 Tatra pratyaya-ikatānatā dhyānam
तत्र प्रत्ययैकतानता ध्यानम्

 

 

Yoga Sutra III-3: Wenn sich das Bewußtsein von Subjekt und Objekt auflöst und nur das Objekt unmittelbar im Geist erstrahlt entsteht Samadhi

 
tad evaarthamaatranirbhaasam svarupa-shunyamiva samâdhih
तदेवार्थमात्रनिर्भासं स्वरूपशून्यमिव समाधिः

 

 

Yoga Sutra III-4: Das Üben der drei zusammen (Dhahrana, Dhyana, Samadhi) ist Samyama (völlige Sammlung)

 
Trayam ekatra samyamah
त्रयमेकत्र संयमः

 

 

Yoga Sutra III-7: Gegenüber den vorhergehenden (Yama, Niyama, Pranayama, Asana, Pratyahara) sind diese drei (Dharana, Dhyana, Samadhi) die inneren Glieder des achgliedrigen Pfades

 
Trayam-antarangaṁ pūrvebhyaḥ
त्रयमन्तरङ्गं पूर्वेभ्यः

 

Yoga Sutra III-8: Doch auch diese Drei sind nur die äußeren Aspekte der samenlosen Versenkung

 
Tad api bahir-angam nirbîjasya
तदपि बहिरङ्गं निर्बीजस्य

 

Nirbija, ohne Samen, ist ein anderer Ausdruck für Asamprajnata Samadhi oder Nirvikalpa Samadhi.

Yoga Sutra IV-6: Nur das Bewusstsein, welches in der Meditation (Dhyana) entsteht, ist frei von unbewussten Prägungen (Samskaras)

  
Tatra dhyānajamanāśayam
निर्माणचित्तान्यस्मितामात्रात्

 

 

Unsere Anleitung zum Lernen der Meditation

Meditation lernen

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Meditation lernen – die grundlegende Anleitung aus dem Buddhismus

Der Begriff Meditation hat viele Facetten. Das Spektrum reicht vom Nachsinnen über ein Thema (vornehmliche Betrachtungsweise der Philosophen) bis zur völligen Gedankenstille. Im Folgenden findest du eine konkrete Anleitung der Schritte, welcher der Buddha himself seinen Schülern zum Lernen einer tiefen Meditation gegeben hat. Sicherlich nicht die schlechteste Herangehensweise, wenn du persönliche Entwicklung oder gar Erleuchtung zum Ziel deiner Meditationsreise auserkoren hast.

Am Ende findest du eine Merkkarte zum Ausdruck – z. B. für das Portemonnaie.

Punkt 5

Die Überlegenheit des Yoga

6-46 Der Yogi steht höher als die Asketen (tapasvin), höher als die mit Wissen (jnanin) und auch als die Handelnden (karmin). Darum sei ein Yogi, Arjuna!

Punkt 6

Früchte des Yoga

6-20 Wenn der Geist durch die Praxis des Yogas zur Ruhe gefunden hat und der Yogi sein Selbst schaut, folgt eine innere Zufriedenheit.

6-21 Diese innere Zufriedenheit ist voll höchstem Glück ... welches die Sinne übersteigt ...

6-22 Dieses stellt für den Yogi einen nicht zu übertreffenden Gewinn dar, so er ihn [vermutlich den Zustand der Geistesruhe und die Schau des Selbstes] einmal erreicht hat. Dann wird er auch von größter Sorge nicht erschüttert, so er fest darin verweilt.

6-23 Dies soll den Namen Yoga tragen, das Ende des Einsseins mit dem Schmerz. Hierfür sollst du mit Entschlossenheit und festem Willem üben.

Hinweis: Yoga heißt hier also der Endzustand, der angestrebt wird.

Punkt 7

Buchausgaben Bhagavad Gita

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