• Yoga Sutra II-35: Wenn das Nichtverletzen [anderer Lebewesen im Wesen eines Menschen] fest verwurzelt ist, verschwindet jede Feindseligkeit in seiner Umgebung

    ahimsa friede 250Ahimsâ-pratishthâyâam tat-samnidhau vaira-tyâgah
    अहिंसाप्रतिष्ठायं तत्सन्निधौ वैरत्याघः

    Woran können wir erkennen, dass wir uns gemäß der Yamas und Niyamas verhalten? Die folgenden Sutras schildern (wundersame) Auswirkungen, anhand derer wir das erkennen können. Patanjali geht alle zehn Regeln der Yamas und Niyamas durch.

    In dieser Sutra geht es zunächst um Ahimsa, das Nichtverletzen anderer Lebewesen. Gewaltlosigkeit gilt als wichtigste Forderung an einen Yogi, in gewissem Sinne können die anderen Yamas von Ahimsa abgeleitet werden.

    Wer Ahimsa konsequent durchhält, darf gemäß Sutra II-35 auf hohen Lohn hoffen. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken.

    In II-35 werden die magischen Folgen von Ahimsa – dem Nichtverletzen – geschildert ► ein Yogi ohne Feinde? ► Übersetzungsalternativen ► empfundene versus tatsächliche Feindseligkeit ► Wirkungsabläufe ► Kräfte wieder loslassen

  • Yoga Sutra II-36: Wenn Wahrhaftigkeit [im Wesen eines Menschen] fest verwurzelt ist, entspricht das [jeweilige] Ergebnis seiner [jeweiligen] Handlung

    wahrheit auge 250Satyapratiṣṭhāyāṁ kriyāphalāśrayatvam
    सत्यप्रतिष्ठायां क्रियाफलाश्रयत्वम्

    Die Übersetzung dieser Sutra ist nicht ganz eindeutig. Viele Kommentatoren deuten sie wie ein wundersames Versprechen von Patanjali: Konsequente Wahrhaftigkeit führt zur Fähigkeit, Wirklichkeit zu schaffen, ohne zu handeln. Wie ist das zu verstehen?

    In II-36 werden die Folgen eines Lebens ohne Lüge beschrieben ► verschiedene Deutungen dieser Sutra ► mögliche Wirkungsabläufe ► Gedankenkraft ► rechte Rede ► Übung zur Sutra

  • Yoga Sutra II-37: Wenn Nichtstehlen [im Wesen eines Menschen] fest verwurzelt ist, kommen alle Reichtümer [wörtlich: Juwelen] zu ihm

    versprochen nichtstehlen 250Asteya-pratishthâyâm sarva-ratnopasthânam
    अस्तेयप्रतिष्ठायां सर्वरत्नोपस्थानम्

    Wieder eine famose Wirkung eines Yama: Wer nicht stiehlt und diese Ethik tief in sein Wesen verwurzelt, zu dem kommen alle Reichtümer – ganz von allein. Wie ist das zu verstehen?

    In II-37 werden die mystischen Folgen eines Lebens ohne Stehlen beschrieben ► Was meint „Nichtstehlen“ alles? ► Übersetzungsalternativen ► Hintergrund ► Wirkungsabläufe ► Passende Übung

  • Yoga Sutra II-38: Wenn Enthaltsamkeit (Brahmacharya wörtlich: Wandel in Brahma) [im Wesen eines Menschen] fest verwurzelt ist, erlangt er große Vitalität

    brahmacharya statue sonne 250brahmacarya pratiṣṭhāyāṁ vīrya-lābhaḥ
    ब्रह्मचर्यप्रतिष्ठायां वीर्यलाभः

    Brahmacharya – vermeintlich ein klarer Begriff und in diesem Sinne oft mit „sexuelle Enthaltsamkeit“ übersetzt. Doch es gibt viele unterschiedliche Sichtweisen zur Deutung von Brahmacharya, die sich teilweise sogar widersprechen.

    Sollte ein(e) YogiNi sexuell enthaltsam leben oder ist das eine „Korruption eines lebensfeindlichen und naturfeindlichen Vorurteils“, das den Zielen des Yogas widerspricht? Im Folgenden finden sich die Deutungen von Iyengar bis Ramana Maharshi.

    In II-38 beschreibt Patanjali die Folgen von Brahmacharya. Doch was ist das? ► sexuelle Enthaltsamkeit ► Wandel in Brahma ► Schöpferische Aktivität ► Magische Kraft ► Wirkungsabläufe ► Umfrage

  • Yoga Sutra II-39: Ist Begierdelosigkeit (Aparigraha) [im Wesen eines Menschen] gefestigt, erkennt er den Sinn seiner Geburt

    genuegsam blume mauer 250Aparigrahasthairye janmakathantāsambodhaḥ
    अपरिग्रहस्थैर्ये जन्मकथंतासंबोधः

    Aparigraha – die Begierdelosigkeit oder Anspruchslosigkeit – ist laut Iyengar der subtilste Aspekt der Yamas und stellt hohe Anforderungen an Yoga-Aspiranten. Aber es helfe nichts: wenn wir uns darüber klar werden wollen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen, müssen wir das Haben-Wollen loslassen. Die Begründungen dafür sind durchaus nachvollziehbar.

    In II-39 werden die (wundersamen) Folgen von Aparigraha erläutert ► Was meint Aparigraha konkret? ► Übersetzungsalternativen ► Wirkungsabläufe ► Weiterer Nutzen von Aparigraha ► Übung

  • Außerkörperliche Erfahrung Meditation

    Außerkörperliche Erfahrung in der Meditation

    Außerkörperliche Erfahrung Meditation: Die Techniken nach Patanjali und Monroe

    Seit vielen Jahrtausenden finden sich Berichte von intensiv Meditierenden zu mystischen Erfahrungen. Zu geistigen Erlebnissen, die sich mit dem Verstand nicht erklären lassen. Hierzu gehört das Erlebnis von außerkörperlichen Wahrnehmungen. Schon Patanjali hat im Yoga Sutra hierfür eine Meditationsanweisung geschildert.

    Bonus: ► Umfragen zur Außerkörperlichen Erfahrung ► Monroe-Technik

  • Anleitung zur Astralreise

    Astralreise

    Anleitung zur Astralreise: Yoga-Technik & Monroe

    • Anleitung 1: Aus dem Yogasutra
    • Anleitung 2: Die Monroe-Technik

    Beide Anleitungen in einem Download:

  • Astralprojektion lernen

    Astralprojektion Buch Cover

    Astralprojektion lernen – Praxisbuch der außerkörperlichen Erfahrung | Inhalt & Rezension

    Astralprojektion – besser als Astralreisen bekannt – ist eine Technik, die einen Teil unseres Bewusstseins auf eine Reise in die Astralwelt senden will. Ein sehr umfassendes Buch zum Thema ist „Dynamik der Astralprojektion – Praxisbuch der außerkörperlichen Erfahrung“ (im Original: „Astral Dynamics“) von Robert Bruce.

    Hierin findest du die Lehre von der Astralprojektion – ich habe das Buch gelesen, den Inhalt zusammengefasst und ein Fazit gezogen. ► Dimensionstheorie ► Aufspaltung des Bewusstseins ► vorbereitende Übungen ► Austrittstechniken ► Probleme bei Astralreisen ► Tipps und Tricks zur Astralprojektion

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