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wahrheit auge 250Satyapratiṣṭhāyāṁ kriyāphalāśrayatvam
सत्यप्रतिष्ठायां क्रियाफलाश्रयत्वम्

Die Übersetzung dieser Sutra ist nicht ganz eindeutig. Viele Kommentatoren deuten sie wie ein wundersames Versprechen von Patanjali: Konsequente Wahrhaftigkeit führt zur Fähigkeit, Wirklichkeit zu schaffen, ohne zu handeln. Wie ist das zu verstehen?

In II-36 werden die Folgen eines Lebens ohne Lüge beschrieben ► verschiedene Deutungen dieser Sutra ► mögliche Wirkungsabläufe ► Gedankenkraft ► rechte Rede ► Übung zur Sutra

Punkt 1

Bedeutung und Übersetzung des verwendeten Sanskrits

Zunächst hier die Übersetzungsmöglichkeiten für die einzelnen Worte, damit du die Übersetzung selbst für ein besseres Verständnis variieren kannst:

  • Satya = Wahrhaftigkeit; wirklich; ehrlich; echt; Wahrheit; die Wahrheit sagen;
  • Pratistha, Pratisthâyâm, pratiṣṭha = fest, stabil; durch feste Verankerung; beständig; gegründet in; basierend auf; zur Grundlage gemacht;
  • Kriya, kriyâ = Handlung; Tun; Aussagen; Tat(en);
  • Phala, phalah, phalā = Resultat; Frucht; Ergebnis;
  • Ashrayat, âshrayatvam, āśrayat = Grundlage; eine Grundlage bilden; Basis; Stütze; Heimat;

2

Übersetzungsvarianten und -hinweise (Quellen)

Hervorhebungen weisen auf Besonderheiten der jeweiligen Übersetzung hin. Übertragungen aus dem Englischen sind Eigenübersetzungen.

  • Roots: „Wenn Wahrhaftigkeit [im Yogi] etabliert ist, dann gibt es eine Übereinstimmung zwischen [seinen] Handlungen und [ihren] Ergebnissen.“
  • Sukadev: „Wenn Wahrhaftigkeit fest begründet ist ...“
  • Deshpande/Bäumer: „... schafft man eine Grundlage für die Reifung der Taten.“
  • Dr. R. Steiner: „... wird jede Aussage die Basis für ein entsprechendes Resultat sein.“
  • Coster: „... bis der wahre Gedanke an sich wirksam wird.“
  • Feuerstein: „... gehorchen Handlung und [Handlungs-]Resultat [seinem Willen].“
  • R. Palm: „...[erfolgt] eine enge Verbindung zwischen [heiliger] Handlung und Frucht.“
  • R. Sriram: „... gehen die eigenen Aussagen und Handlungen stets in Erfüllung.“
  • Govindan: „... bestimmt die Handlungen und deren Ergebnisse.“
  • Iyengar: „... schafft man eine Grundlage für die Reifung der Taten.“
  • Chip Hartranft: „Für diejenigen, die in der Wahrhaftigkeit geerdet sind, ist jede Handlung und ihre Folgen von Wahrheit durchdrungen.“
  • R. Skuban: „... so wird Wirklichkeit, was er sagt.“
  • T.K.V. Desikachar: „... hohen Maße Wahrhaftigkeit in der Verständigung mit anderen entwickelt hat, wird in seinem Handeln ohne Fehler bleiben.“
  • G. Pradīpaka: „Bei der Etablierung (pratiṣṭhāyām) von Satya oder Wahrhaftigkeit (Satya) (im Yogī) entsteht ein Zustand der Verbindung (āśrayatvam) zwischen (seinen) Handlungen ... (kriyā) und den (daraus resultierenden) Früchten oder Konsequenzen (phala) - d.h. „alles, was der ... Yogī sagt, wird auf lange Sicht wahr werden
  • 12koerbe.de: „bei Wahrhaftigkeit-Grundlagen ... Handlungs-Frucht-Basis“
  • Hariharananda Aranya: „Wenn die Wahrhaftigkeit erreicht ist, erlangen die Worte (des Yogin) die Kraft, sie fruchtbar zu machen.“
  • I. K. Taimni: „Wenn man fest in der Wahrhaftigkeit verankert ist, ruht die Frucht (der Handlung) nur auf der Handlung (des Yogis).“
  • Swami Satchidananda: „Einem, der in Wahrhaftigkeit etabliert ist, werden die Handlungen und ihre Ergebnisse untertänig.“
  • Swami Prabhavananda: „Wenn ein Mensch in seiner Enthaltsamkeit von der Falschheit standhaft wird, bekommt er die Macht, für sich und andere die Früchte guter Taten zu erlangen, ohne die Taten selbst ausführen zu müssen.“
  • Swami Vivekananda: „Durch die Errichtung der Wahrhaftigkeit erhält der Yogi die Kraft, für sich selbst und andere die Früchte der Arbeit zu erlangen, ohne die Werke zu verrichten.“
  • Wim van den Dungen (buddhistischer Kommentar zum Yogasutra): „Wenn man in der Wahrhaftigkeit geerdet ist, meistert man die Handlung und ihre Fruchtbarkeit.“
  • Rainbowbody: „Indem wir ein festes Fundament auf Wahrhaftigkeit und Nicht-Täuschung (Satya) errichten, werden Verdunkelungen, Falschheit, Selbstbetrug und Illusionen aufgehoben und entfernt, und wir werden fester mit der Wahrheit und den sich selbst offenbarenden Kräften der Offenbarung verbunden, die den Schleier der Unwissenheit lüften, der wiederholtes Leiden und Missbrauch verursacht.“

Zu den Quellen

Buchbesprechungen, Erläuterungen zur Auswahl der Übersetzungsvarianten und allgemeine Hinweise zur Sutraübersetzung findest du im zugehörigen Artikel. Hier nun die Kurzauflistung:

Bücher

Internetseiten

Dein Übersetzungsvorschlag

Hast du einen eigenen Übersetzungsvorschlag?

Wie würdest du diese Sutra übersetzen? Manchmal ergeben schon kleine Wortveränderungen ganz neue Aspekte. Trau dich ... :-)

 

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Punkt 3

Wo wir stehen

Hier findest du eine kurze Zusammenfassung des 2. Kapitels des Yogasutras bis zu Sutra II-35:

Yoga Sutra - 2. Kapitel - bis hierher

Wir befinden uns im zweiten Kapitel des Yogasutra von Patanjali. Es handelt von der „Praxis“. Patanjali beginnt das Kapitel mit dem Versprechen, dass Yoga die Leiden des Yogis vermindere und (irgendwann) zu Samadhi, zur allumfassenden Freiheit führe.

In Sutra II-3 bis II-11 schildert Patanjali die fünf Haupt-Hindernisse auf dem Yogapfad, die sogenannten Kleshas (Unwissenheit, Anhaftung, Ablehnung, Ego, Lebensdrang). Erste Wege zur Überwindung der Hindernisse werden angerissen (Gegenschöpfung, Meditation).

Sutra II-12 bis II-15 handeln von Karma (Folgen von Handlungen und Gedanken, die aufgrund der Kleshas geschehen) und dem inhärenten Leid von allem und jedem in dieser Welt. Grundübel ist dabei unsere Identifikation mit dem, was wir nicht sind.

Dann geht es bei den Sutras weiter mit den Schritten, das Leiden zu besiegen. Patanjali sieht es als „die“ Aufgabe des Yogis an, den Unterschied zwischen Sehenden und Gesehenem zu erkennen. Nach und nach sollte diese Erfahrung kultiviert und ausgebaut werden. So gelange man zur Freiheit – Kaivalya (auch mit „letzter Freiheit“, Isoliertheit (Alleinheit), höchster Befreiung oder „vollkommener Erlösung“ übersetzt.

Nachdem Patanjali in den Sutras II-18 und II-19 über Prakriti, die Natur/unsere Welt, gesprochen hat, geht er dann auf deren Beobachter, den Seher (Purusha) und dessen Wahrnehmung ein. Von Sutra II-20 bis Sutra II-27 erläutert Patanjali Grund und das Zustandekommen unserer Existenz, wie die Unwissenheit unser Dasein bestimmt und  dass Viveka Khyati, die Unterschreidungskraft oder unterscheidende Wahrnehmung, dauerhaft angewendet unsere Unwissenheit beendet. In den Sutras II-28 bis Sutra III-8 gibt Patanjali die konkrete Praxisempfehlung Ashtanga Yoga, um unser falsches Bild von der Welt – das Leid verursacht und unsere Befreiung verhindert – auch ohne großes spirituelles Talent zu überwinden. Den achtfachen Pfad des Raja Yoga, des königlichen Yoga.

In Sutra II-30 zählt Patanjali auf, was zur ersten Stufe des Pfades, den Yamas, gehört, in II-31 betont er deren universelle Gültigkeit. In II-32 listet er die Niyamas auf, die yogischen Empfehlungen für den Umgang mit uns selbst. In II-33 und II-34 benennt er, welche Folgen sich daraus ergeben, wenn unser Geist sich weigert, die Yamas und Niyamas zu befolgen und was wir dagegen tun können: die Kultivierung des gegenteiligen Gedankens/Zweifels (Pratipaksha Bhavana). Die Sutra II-35 (Ahimsa-Nichtverletzen) bis II-39 (Aparigraha-Begierdelosigkeit) schildern die besonderen Kräfte und Fähigkeiten, die ein Mensch erlangt, wenn er die Yamas tief in sich verwurzelt.

Punkt 4

Was ist Satya – Wahrhaftigkeit?

Satya heißt im Grunde genommen vor allem, dass wir nicht lügen sollen. Was wie eine ethische Pflichtübung daherkommt, kann für die eigene Persönlichkeitsentwicklung und auf die Zusammensetzung unseres Umfeldes erhebliche Auswirkungen haben. Jeder, der ernsthaft versucht, die tausenderlei Notlügen, Verdrehungen oder „Lügen durch Übergehen“ im Alltag zu vermeiden, wird einschneidende Veränderungen in seinem Leben feststellen. Meist wird von (sehr) positiven Auswirkungen berichtet. Man muss sich aber erst einmal trauen, den Weg der Wahrhaftigkeit – auch oder vor allem gegenüber sich selbst – zu betreten ... Mehr dazu:

Beitrag: Sutra II-30 – die Yamas

Yoga Sutra II-30: Die förderlichen Selbstbeschränkungen (yamas) sind Nichtverletzen, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit und Begierdelosigkeit

richtig falsch 250Ahimsâ-satyâsteya-brahamacharyâparigrahâ yamah
अहिंसासत्यास्तेय ब्रह्मचर्यापरिग्रहाः यमाः

Kern des Yogasutra und damit auch des Raja-Yoga sind die acht Elemente des achtfachen Pfades. Die Yamas sind die erste Etappe auf diesem Pfad. In Verbindung mit den Niyamas helfen diese Regeln und Einschränkungen dem Yogi dabei, heiter, ruhig und entspannt zu bleiben und sie fördern den spirituellen Fortschritt. Zudem glätten sie den zukünftigen Lebenspfad des Yogi, so dass dieser kein Leid befürchten muss und zukünftig weiter gute Bedingungen für seine Yoga-Bemühungen vorfinden wird.

Das sind Gründe genug, die Yamas und Niyamas genau anzuschauen und zu verstehen. Wir – und Patanjali – starten in II-30 mit den Yamas.

Beitrag: Yamas und Niyamas im täglichen Leben

Yamas und Niyamas im täglichen Leben

Die Gebote im Yoga

Keine spirituelle Richtung kommt ohne Verhaltensregeln aus. Diese legen fest, welche ethischen Handlungsweisen für einen Aspiranten (oder auch jeden Menschen) förderlich sind. Was dem Christen die zehn Gebote, das sind dem Yogi die Yamas und Niyamas. Gleichzeitig sind sie die ersten beiden Stufen im Raja Yoga, dem achtgliedrigen Yoga-Pfad (auch Ashtanga- oder Kriya-Yoga genannt). Patanjali definiert Yama und Nyama im Yogasutra.

Was sind die Yamas und Niyamas? Wie werden diese in den alten Schriften ausgelegt? Und wie wende ich die Yamas und Niyamas im Alltag an? Der Artikel gibt Antwort und hält zwei Downloads (Poster & Merkkarte) parat.

Punkt 5

Magische Kräfte: wie gewonnen, so wieder loszulassen

Govindan beteuert: „Buchstäblich heißt das, für einen Menschen, der immer zur Wahrheit steht, wird eine Zeit kommen, wenn alles, was er sagt, wahr wird.“

Swami Satchidananda: „Die ganze Natur liebt eine ehrliche Person.“ Er ergänzt: „Dann müsse man den Dingen nicht mehr hinterherlaufen, stattdessen werden diese dir nachlaufen.“ Wenn wir nur lange genug keine Unwahrheit gesagt hätten, würde jedes Wort (egal ob Fluch oder Segen), das wir aussprechen, wahr werden. Auch wenn wir es nur aus Versehen aussprechen.

R. Skuban: „Die Früchte, die erntet, wer fest in Yamas und Niyamas gegründet ist, sind wundersam.“

Eliade schreibt auf Seite 60: „Auf eine Versuchung verzichten ist nicht nur ein sich "Reinigen" im negativen Sinn, sondern zugleich das Erreichen eines realen, positiven Gewinns; der Yogin dehnt dadurch seine Macht aus auf das, worauf er zuerst verzichtet hat.

Mehr noch: Er gelangt zur Meisterschaft nicht nur über die Gegenstände, auf welche er verzichtet hat, sondern über eine magische Kraft, die viel kostbarer ist als alle Gegenstände als solche. So sieht z. B. der, welcher die Bezähmung Asteya (nicht stehlen) vollzogen hat, „alle Kleinodien auf sich zukommen“ (Yoga-Sutra II,37). .... Weiter schreibt Eliade: „Allerdings fühlt er sich getrieben, auf diese „magische Kraft“ (siddhi) wieder zu verzichten, wie er auf die menschlichen Leidenschaften verzichtet hat, wofür ihm diese Kraft zuteil wurde.“

 Punkt 6

Gedankenkraft? Oder sind es die Worte?

Sukadev interpretiert diese Sutra so: „... unsere Gedanken werden so stark, dass die Dinge allein durch unsere Gedanken geschehen.“ R. Skuban: „... Patanjali geht es um noch mehr – um ein Wunder: Wahrhaftigkeit schafft Wirklichkeit.“ Er nennt das Beispiel von Jesus, der zum Lahmen sagt: „Steh auf!“, und dieser erhebt sich.

Iyengar: „Ist der Sadhaka [Suchender, Schüler] in der Wahrhaftigkeit fest verwurzelt, sind seine Worte von solcher Kraft, dass alles, was er sagt, verwirklicht wird.“

Oder ist es eine Art "Fehlerfreiheit im Handeln", welche die gewünschten Resultate hervorbringt? So sieht es Desikachar, wenn er schreibt, dass ein Mensch durch Ehrlichkeit und Feingefühl (in hohem Maße) eine derartige innere Haltung kultiviere, dass dieser Mensch dann keine Fehler mehr mache, wenn er handelt.“

Punkt 7

Die Lüge schwächt

Wer lügt, hält die Wahrheit aus verschiedenen Gründen für ungünstig. Entweder fürchtet man, das Aussprechen der Wahrheit würde einen angreifbar, verletzlich zurücklassen oder man würde mit der Wahrheit nicht bekommen, was man will. Beide Einstellungen/Ansichten schwächen unser Selbstwertgefühl.

Patanjali behauptet hier, das Gegenteil von diesen beiden Ansichten treffe zu. Wahrhaftigkeit muss aber erst fest etabliert sein, damit die in dieser Sutra versprochene Wirkung eintritt.

Wie könnte so etwas vonstatten gehen? Wenn ich mich (oder jemand anderes: die Lüge, um einen anderen nicht zu verletzen) für so „schwach“ halte, dass ich lügen muss, so werde ich kaum den Mumm aufbringen, in kritischen Situationen für mein Anliegen zu stehen. Spreche ich immer die Wahrheit, könnte mein Mut hierfür wachsen. Authentizität schenkt innere Stärke und damit die Kraft und den Antrieb, zu handeln. Mit dem Handeln ernte ich Ergebnisse. So könnte eine Wirkungskette „Wahrhaftigkeit → alles kommt zu mir“ aussehen.

Zudem kommt mit der Lüge die Angst, dass die Lüge auffliegt. Das schwächt zusätzlich.

Govindan: „Jemand, dessen Basis die Wahrheit ... ist, wird furchtlos, denn es gibt nichts zu verbergen.“ Diese Wahrhaftigkeit sei am Anfang anstrengend, weil wir das Lügen gewohnt seien, auch und vor allem gegenüber uns selbst. Es würde aber schnell einfacher werden, weil wir erkennen, wie gut es sich auswirkt, wenn wir zur Wahrheit stehen. 

Man kann es auch so ausdrücken:

"Ehrlich währt am längsten."

Siehe auch: Die drei Siebe des Weisen von Sokrates

tempel griechenland verfallen himmel 1000

Drei Siebe des Sokrates (bzw. des Weisen, der Weisheit oder der Wahrheit)

Zum weisen Sokrates kam der junge Polimus gelaufen und er rief bereits von Weitem: "Höre, Sokrates. Ich muss dir etwas erzählen!"

"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

"Drei Siebe?", fragte Polimus voller Verwunderung.

 ➔ Hier weiterlesen auf blueprints.de

Punkt 8

Erläuterungen im Pātañjalayogaśāstra

(Pātañjalayogaśāstra = Übersetzung und erster Kommentar des Yogasutras von der „mystischen Figur“ Vyasa.)

Vyasa kommentiert zu Sutra II-36: „Indem er jemandem sagt, er solle tugendhaft sein, wird er tugendhaft; indem er jemandem sagt, er solle in den Himmel gehen, geht er in den Himmel. Seine Rede wird wirkungsvoll.“

Quelle: Roots of Yoga

Punkt 9

Konfliktpotential: Ahimsa und Satya

Satya, Wahrhaftigkeit, sollte mit Ahimsa, Nichtverletzen, abgestimmt werden. Wenn hier ein Konflikt besteht (also meine wahren Worte jemanden verletzen würden), sollte sich im Zweifel an folgenden Ausspruch gehalten werden:

Ahimsa parama dharma – Nichtverletzen ist die höchste Lehre/Pflicht.

 Punkt 10

Siehe auch – ergänzende Sutras

Yoga Sutra I-3: Dann ruht der Wahrnehmende in seiner wahren Natur

Yoga Sutra II-18: Die wahrgenommenen Objekte haben die Eigenschaften Klarheit, Aktivität und Trägheit und bestehen aus Elementen und Wahrnehmungskräften. Alles Wahrgenommene dient der (genussvollen) Erfahrung und der Befreiung.

Yoga Sutra II-20: Der sehende ist reines Bewusstsein; doch er sieht [die Welt] durch den [täuschungsanfälligen] Geist

Yoga Sutra III-35: Samyama auf das Herz führt zum Wissen über die Natur unseres Bewußtseins

Yoga Sutra IV-34: Die komplette Freiheit (Kaivalya) als Ziel des wahren Selbst (Purusha) überwindet die Gunas. Die Seele lebt in ihrer wahren Natur und besitzt die Kraft des absoluten Wissens

Punkt 11

Dein Feedback / deine offene Frage an den Text

Ist etwas unklar geblieben?

Der Stoff der Sutras ist für uns heutige Menschen nicht leicht zu verstehen. Ist im obigen Text irgendetwas nicht ganz klar geworden? Vielen Dank vorab für jeden entsprechenden Hinweis oder eine Anregung:

 

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Punkt 12

Übung zu Yoga Sutra II-36

uebung sutre

Übungsvorschlag für die kommende Woche zu Sutra II-36:

Die Basisübung für diese Sutra besteht darin, eine Woche lang immer die Wahrheit zu sagen. Traust du dich? :-)

Bei Satya geht es aber auch – wenn nicht sogar in allererster Linie – um Wahrhaftigkeit gegenüber uns selbst. Mache dir all die kleinen Geschichten bewusst, die dir deine linke Gehirnhälfte den ganzen Tag über dich erzählt oder mit derer sie das Geschehen um dich herum erklärt. Was davon ist wahr? Was davon Spekulation? Und was davon ist klare Lüge, damit du dich besser fühlst?

 

Punkt 13

Videos zu Sutra II-36

In den Tabs finden sich Videos zu dieser Sutra

 

Punkt 14

Beliebt & gut bewertet: Bücher zum Yogasutra



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