Rückenschmerzen nach der Asana-Praxis: Wann Physiotherapie hilft

Wer regelmäßig auf der Matte steht, kennt das Gefühl: Der Körper öffnet sich, alte Blockaden lösen sich, und plötzlich sind Bewegungen möglich, die vor Monaten noch undenkbar waren. Doch manchmal folgt auf diese Öffnung ein Ziehen im unteren Rücken, das nicht mehr verschwindet. Genau an diesem Punkt stellt sich für viele Übende die Frage, ob Rückenschmerzen physiotherapeutische Abklärung brauchen oder ob eine angepasste Praxis allein ausreicht. Diese Unterscheidung ist nicht immer einfach, denn intensive Asana-Praxis verändert Muskulatur, Faszien und Gelenke gleichzeitig – und nicht jede neue Empfindung ist ein Warnsignal.

Der folgende Beitrag ordnet ein, welche Beschwerden typischerweise im Zuge einer intensiveren Praxis auftreten, woran sich eine normale körperliche Anpassung von einem Problem unterscheiden lässt, das genauer angeschaut werden sollte, und welche Rolle Physiotherapie dabei ergänzend zur eigenen Yoga-Praxis spielen kann. Die folgenden Einordnungen ersetzen keine medizinische Diagnose, sondern sollen helfen, die eigene Körperwahrnehmung besser einzuschätzen.

Rückenschmerzen nach Yoga - Symbolbild

Inhalt: Rückenschmerzen nach der Asana-Praxis

TL;DR – Das Wichtigste in Kürze

  • Normale Anpassungsreaktion: Ein diffuser Muskelkater, leichte Steifheit und vorübergehende Spannungsgefühle können nach einer ungewohnt intensiven Asana-Praxis auftreten. Typischerweise machen sie sich verzögert bemerkbar und klingen durch Erholung, Wärme und leichte Bewegung wieder ab.
  • Schmerzcharakter: Dumpfe, großflächige Beschwerden sprechen eher für eine muskuläre Reaktion als ein stechender, elektrisierender oder blockierender Schmerz. Einseitige Schmerzen, die sich in bestimmten Haltungen zuverlässig auslösen lassen, sollten nicht durch noch intensiveres Üben „überwunden“ werden.
  • Dauer und Wiederkehr: Halten Rückenschmerzen mehrere Tage an, nehmen sie zu oder kehren sie nach jeder Yogastunde zurück, ist eine bloße Trainingsanpassung als Erklärung weniger wahrscheinlich. Dann sollte die Ursache fachlich abgeklärt und die Praxis vorübergehend verändert werden.
  • Warnzeichen: Ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein erkennbarer Kraftverlust in Armen oder Beinen sprechen für eine mögliche Beteiligung von Nerven. Eine zeitnahe ärztliche oder physiotherapeutische Untersuchung ist dann sinnvoll.
  • Dringende Abklärung: Neu auftretende Blasen- oder Darmstörungen, Taubheit im Genital- oder Sitzbereich, rasch zunehmende Beinschwäche, Fieber oder Beschwerden nach einem schweren Unfall sind keine normalen Übungsreaktionen. Sie müssen unverzüglich medizinisch beurteilt werden.
  • Physiotherapie: Physiotherapie kann Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Belastungsverteilung untersuchen und auffällige Bewegungsmuster sichtbar machen. Ziel ist meist nicht, Yoga grundsätzlich zu verbieten, sondern die Praxis gezielter, stabiler und besser dosiert fortzuführen.
  • Praxisanpassung: Bei Beschwerden helfen häufig eine geringere Intensität, ein kleinerer Bewegungsradius, Hilfsmittel und eine langsamere Ausführung. Besonders tiefe Vorbeugen, Rückbeugen und Rotationen sollten nicht gegen einen deutlichen Schmerzreiz gehalten oder verstärkt werden.
  • Beweglichkeit und Stabilität: Mehr Bewegungsumfang ist nicht automatisch ein gesundheitlicher Fortschritt. Eine belastbare Praxis verbindet Mobilität, Muskelkraft, Kontrolle und ausreichende Regeneration.
  • Verlauf dokumentieren: Ein einfaches Protokoll zu Schmerzort, Schmerzstärke, auslösenden Asanas und zeitlichem Verlauf kann Muster sichtbar machen. Es erleichtert außerdem die spätere Einordnung durch eine physiotherapeutische oder ärztliche Fachperson.
  • Keine Selbstdiagnose: Die Schmerzstärke allein verrät nicht zuverlässig, welches Gewebe betroffen ist oder ob überhaupt eine strukturelle Schädigung vorliegt. Entscheidend sind das Gesamtbild, mögliche Begleitsymptome und die Entwicklung über die Zeit.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Typische körperliche Beschwerden bei intensiver Asana-Praxis

Wer seine Praxis über Monate steigert, verändert damit aktiv Gewebe, das jahrelang in bestimmten Mustern bewegt oder eben nicht bewegt wurde. Diese Umstellung macht sich oft körperlich bemerkbar, bevor sie sich als spürbare Beweglichkeitszunahme zeigt.

Beschwerden im unteren Rücken

Der untere Rücken reagiert besonders sensibel auf tiefe Vorbeugen, Rückbeugen und Drehhaltungen, weil er häufig kompensiert, wenn Hüfte oder Brustwirbelsäule nicht ausreichend beweglich sind. Ein Ziehen nach einer Stunde mit vielen Vorbeugen ist deshalb nicht automatisch ein Zeichen für eine Verletzung, kann aber auf eine ungünstige Lastverteilung hindeuten.

Hüft- und Gelenkbeschwerden

Auch Hüft-, Knie- und Schultergelenke melden sich oft zuerst, wenn neue Bewegungsradien erschlossen werden. Ein Gefühl von Enge, das sich nach ein paar Atemzügen löst, unterscheidet sich deutlich von einem stechenden oder blockierenden Schmerz mitten in der Bewegung.

warum der ruecken nach asanas schmerzt

Muskuläre Dysbalancen als Auslöser

Viele Beschwerden entstehen nicht durch eine einzelne Haltung, sondern durch ein Ungleichgewicht zwischen stark gedehnten und noch schwachen Muskelgruppen. Wird zum Beispiel die vordere Hüfte intensiv geöffnet, ohne dass die stabilisierende Tiefenmuskulatur mitwächst, kann das benachbarte Strukturen zusätzlich belasten.

Welche Beschwerden hast du nach der Asana-Praxis schon erlebt?

 

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Unterschied zwischen muskulärer Anpassung und behandlungsbedürftigen Problemen

Nicht jede neue Empfindung nach dem Üben ist besorgniserregend, aber die Grenze zwischen gesunder Anpassung und einem Problem, das fachliche Aufmerksamkeit braucht, lässt sich anhand einiger Merkmale ungefähr einordnen.

Wie sich eine normale Anpassung anfühlt

Muskuläre Anpassungsschmerzen sind in der Regel diffus, beidseitig ähnlich ausgeprägt und nehmen mit fortschreitender Praxis eher ab als zu. Sie treten häufig am Tag nach einer intensiven Einheit auf, ähnlich einem klassischen Muskelkater, und lassen sich durch leichte Bewegung, Wärme oder Pausen lindern.

Wann es kein reiner Trainingseffekt mehr ist

Anders sieht es aus, wenn der Schmerz einseitig lokalisiert ist, sich bei bestimmten Bewegungen scharf statt dumpf anfühlt oder trotz reduzierter Praxis nicht nachlässt. Auch ein Schmerz, der sich über Wochen schleichend verstärkt, statt sich zu stabilisieren, kann ein Hinweis darauf sein, dass mehr als eine übliche Anpassungsreaktion vorliegt. Solche Beobachtungen lassen sich jedoch nicht sicher selbst einordnen – sie sind vor allem ein Anlass, das genauer abklären zu lassen, statt sie als Selbstdiagnose zu werten.

rueckenschmerzen richtig einordnen

Warnsignale, die auf mehr als Übungskorrektur hindeuten

An diesem Punkt reicht es oft nicht mehr, nur die Praxis anzupassen oder bestimmte Haltungen zu meiden. Bestimmte Signale sprechen dafür, dass eine fachliche Einschätzung von außen sinnvoller ist als weiteres Ausprobieren auf der Matte.

Körperliche Warnzeichen im Überblick

Dazu zählen ausstrahlende Schmerzen ins Bein oder in den Arm, ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl, ein spürbarer Kraftverlust in einer Extremität sowie Schmerzen, die auch in Ruhe oder nachts bestehen bleiben. Ebenso gehört dazu, wenn Beschwerden nach jeder einzelnen Praxis erneut auftreten, unabhängig davon, welche Haltungen geübt wurden. Diese Aufzählung ist eine Orientierung und kein Ersatz für eine fachliche oder ärztliche Untersuchung.

Wenn Physiotherapie zur sinnvollen Ergänzung wird

Bleiben Rückenschmerzen trotz reduzierter oder angepasster Yoga-Praxis über mehrere Tage bestehen, kehren sie regelmäßig wieder oder schränken sie bestimmte Bewegungen deutlich ein, stößt die reine Selbstbeobachtung an ihre Grenzen. Eine physiotherapeutische Untersuchung kann dann sinnvoll sein, weil sie nicht nur die schmerzende Stelle, sondern auch Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und das Zusammenspiel der gesamten Bewegungskette betrachtet. Wer eine solche Abklärung sucht, findet entsprechende Anlaufstellen etwa bei PhysioStich; wichtiger als der konkrete Anbieter ist jedoch, die eigene Einschätzung durch eine qualifizierte Fachperson überprüfen zu lassen. So lässt sich besser beurteilen, ob die Beschwerden beispielsweise mit einer muskulären Überlastung, eingeschränkter Beweglichkeit, mangelnder Stabilität oder einer ungünstigen Belastungsverteilung zusammenhängen.

Neu auftretende ausstrahlende Schmerzen, anhaltendes Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein spürbarer Kraftverlust sollten dagegen zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Bei Blasen- oder Darmstörungen, Taubheit im Schrittbereich oder rasch zunehmenden Lähmungserscheinungen ist unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich.

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Physiotherapie als Blick von außen auf die eigene Praxis

Wer sich mit yogabedingten Beschwerden physiotherapeutisch beraten lässt, bekommt in der Regel zunächst Raum, den Praxisumfang, die betroffenen Haltungen und den zeitlichen Verlauf der Beschwerden zu schildern. Darauf aufbauend kann geschaut werden, wie sich Hüfte, Becken und Wirbelsäule bei typischen Bewegungen wie einer Vorbeuge oder Rotation zueinander verhalten, und ob Beweglichkeit, Kraft oder Stabilität einzelner Muskelgruppen auffällig sind. Wie genau eine solche Einschätzung im Einzelfall abläuft, kann je nach Praxis und Beschwerdebild unterschiedlich aussehen; entscheidend ist weniger der exakte Ablauf als die grundsätzliche Möglichkeit, die eigene Wahrnehmung mit einem geschulten Blick von außen abzugleichen.

Für Yoga-Übende bedeutet ein solcher Austausch häufig nicht den Abschied von bestimmten Haltungen, sondern Hinweise zu einer veränderten Herangehensweise an sie – etwa durch mehr Vorbereitung, eine andere Gewichtsverteilung oder gezielte Kräftigung einzelner Muskelgruppen, die dann wieder in die eigene Praxis einfließen können.

Praktische Relevanz für die eigene Praxis

Für den Alltag auf der Matte lässt sich daraus eine klare Orientierung ableiten: Kurzfristige Spannungsgefühle, die mit der Zeit nachlassen, gehören zum normalen Prozess einer sich entwickelnden Praxis und lassen sich oft durch bewusstere Bewegungsführung oder etwas reduzierte Intensität begleiten. Anders verhält es sich, wenn Schmerzen einseitig auftreten, ausstrahlen oder sich trotz Anpassung nicht verändern.

In solchen Fällen lohnt es sich, die eigene Wahrnehmung nicht allein zu bewerten, sondern sie mit einer fachlichen Einschätzung abzugleichen. Physiotherapeutisches Wissen über Gelenkmechanik und Muskelfunktion kann dabei Aspekte sichtbar machen, die aus der reinen Innenperspektive der Praxis schwer zu erfassen sind. Wer diese Beobachtung ernst nimmt, kann seine Asana-Praxis langfristig so gestalten, dass Fortschritte in der Beweglichkeit nicht auf Kosten der Gelenke und der Wirbelsäule gehen, sondern von einem stabilen körperlichen Fundament getragen werden.

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FunFacts zum Thema

  • Morgens ist der Mensch tatsächlich größer: In einer kleinen MRT-Studie mit sieben jungen Frauen betrug der mittlere Größenunterschied im Tagesverlauf rund 19 Millimeter. Ein Teil dieser Veränderung entsteht, weil Bandscheiben unter der Belastung des Tages Flüssigkeit verlieren und sich nachts wieder erholen.
  • Ein auffälliges MRT muss nicht wehtun: Bandscheibenverschleiß fand sich in einer großen Übersichtsarbeit bereits bei 37 Prozent der beschwerdefreien 20-Jährigen und bei 96 Prozent der beschwerdefreien 80-Jährigen. Bildbefunde müssen deshalb immer zusammen mit den Beschwerden und der körperlichen Untersuchung interpretiert werden.
  • Die Milchsäure ist zu Unrecht der klassische Muskelkater-Sündenbock: Experimentelle Untersuchungen zeigten, dass der Laktatanstieg nach Belastung nicht mit dem später auftretenden Muskelkater zusammenhing. Muskelkater erreicht seinen Höhepunkt erst deutlich später, wenn das Laktat längst abgebaut ist.
  • Nach dem Dehnen kann Muskelkater trotzdem pünktlich erscheinen: Eine Cochrane-Auswertung fand für Dehnen vor oder nach dem Training keine klinisch bedeutsame Verringerung des späteren Muskelkaters. Dehnen kann sich angenehm anfühlen, ist aber kein zuverlässiger „Löschknopf“ für die nächste Tagessteifheit.
  • Der Körper erinnert sich an ungewohnte Belastungen: Nach einer ersten ungewohnten exzentrischen Belastung reagiert die Muskulatur bei einer späteren Wiederholung meist mit weniger Muskelkater und geringeren indirekten Schädigungszeichen. Dieses Anpassungsphänomen heißt passenderweise „Repeated Bout Effect“.
  • Schmerz ist kein eingebauter Gewebeschadensmesser: Die internationale Schmerzgesellschaft IASP unterscheidet ausdrücklich zwischen Schmerz und der neuronalen Verarbeitung potenziell schädlicher Reize. Ein starker Schmerz kann ohne entsprechend große Gewebeschädigung auftreten – und umgekehrt können strukturelle Veränderungen lange unbemerkt bleiben.
  • Yoga und Physiotherapie wurden direkt miteinander verglichen: In einer randomisierten Studie war ein strukturiertes zwölfwöchiges Yogaprogramm bei chronischen unspezifischen Kreuzschmerzen hinsichtlich der Rückenfunktion einer Physiotherapie nicht unterlegen. Das Ergebnis gilt jedoch nicht automatisch für akute Schmerzen nach einer einzelnen Yogastunde.
  • Yoga ist nicht automatisch nebenwirkungsfrei: Eine Cochrane-Auswertung fand im Vergleich zu keiner Bewegung mehr unerwünschte Ereignisse unter Yoga; dabei handelte es sich überwiegend um eine vorübergehende Verstärkung von Rückenschmerzen. Gegenüber anderen Rückenübungen zeigte sich dagegen kein klarer Unterschied.
  • Bei den meisten Kreuzschmerzen lässt sich kein einzelner Schuldiger benennen: Der Begriff unspezifischer Kreuzschmerz bedeutet, dass keine eindeutige einzelne anatomische Ursache festgestellt werden kann. Das ist keine eingebildete Beschwerde, sondern zeigt, dass Rückenschmerz häufig durch mehrere körperliche, nervale und psychosoziale Faktoren beeinflusst wird.

Quellen zur medizinischen Einordnung

  • NICE: Leitlinie zur Beurteilung und Behandlung von Kreuzschmerzen und Ischias.
  • NHS: Warnzeichen des Cauda-equina-Syndroms und dringliche Symptome bei Rückenschmerzen.
  • WHO: Empfehlungen zu Rehabilitation, Aktivität und nicht operativer Behandlung chronischer Kreuzschmerzen.
  • Cochrane: Evidenz zu Yoga bei chronischen unspezifischen Kreuzschmerzen.
  • Systematische Übersichten: Bewegungstherapien einschließlich Yoga zeigen überwiegend kleine kurzfristige Verbesserungen; berichtete Nebenwirkungen waren meist vorübergehend und nicht schwerwiegend.
  • Gesundheitsinformation.de: Bewegung und Physiotherapie bei Rückenschmerzen.

Weiterlesen

Schmerzen durch Yoga (Vorwärtsbeuge)?

Bernadette fragt:

Hallo liebe Leute,
ich habe vor einem Jahr wieder mit Yoga begonnen und praktiziere seither intensiv (Ashtanga, Vinyasa Flow, Acroyoga und eine gemixte Selbstpraxis). In dieser Zeit habe ich natürlich Veränderungen im Körper bemerkt und auch gespürt, wie sich der Körper in bestimmten Bereichen beginnt zu öffnen, z. B. in der Hüfte, dir vorher sehr blockiert war. Nun habe ich allerdings seit einigen Wochen Rückenschmerzen (unterer Rücken), die ersten in meinem Leben. Aufgetreten sind sie erstmals nach einer Yogastunde, wo ich durch eine Hilfestellung ganz in Paschimottanasana gegangen bin. Hat sich während dessen wunderbar angefühlt, aber seitdem ist da etwas im unteren Rücken (hab es auch vom Orthopäden abklären lassen – zum Glück ist es keine Wirbelverschiebung oder Ähnliches). Was es allerdings ist, ist mir mittlerweile vollkommen unklar.

Habe dann meine Praxis reduziert, um es auszuheilen, hat allerdings nicht geholfen. Dann habe ich die Schmerzen einfach ignoriert und weiter normal geübt - das fühlt sich gemischt an - meistens habe ich kurz nach einer Stunde überhaupt keine Schmerzen, aber sie kommen wieder.

Ich habe da so eine Theorie - und würde gerne wissen, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt: Da sich im Körper ja einiges verändert durch eine intensive Praxis, kann es so eine Art Umstellungsschmerz sein? Könnte mir vorstellen, dass sich ja in meiner Hüfte sich so einiges tut und sich durch Dehnung und Flexibilität neu austariert - und dadurch auf andere Muskelgruppen wirkt, die dann eben temporär zu Schmerzen beginnen.

Kann das sein? Wie ist es euch in der ersten Zeit einer intensiven Praxis ergangen? Oder wenn es das nicht ist, woher kommen dann meine Schmerzen? Und welche Übungen sollte ich sein lassen, oder gerade deshalb machen?

Freue mich auf eure Antworten, Inputs und Tipps.

Danke und alles liebe
Bernadette

Die Antworten lauten wie folgt: (Hinweis: Innerhalb der Antworten werden viele Empfehlungen/Diskussionen zur Ausführung der Vorwärtsbeuge gegeben bzw. geführt, insbesondere zur Frage der Ausführung mit geradem Rücken oder nicht)

Hier weiterlesen: Schmerzen durch Yoga (Vorwärtsbeuge)?

Knacken der Wirbelsäule bei Yoga

Betty fragt:

Bei meinem täglichen Übungsprogramm knackt meine Wirbelsäule ganz oft. Besonders bei Verdrehungen der Wirbelsäule, bei Nackenübungen und bei intensiven Vorwärtsbeugen. Das macht mir ein wenig Gedanken!

Ist das schädlich? Oder vielleicht doch sogar gewollt? Oder völlig egal? Woher kommt das, und was passiert genau in diesem Moment mit der Wirbelsäule?

Fragen über Fragen, wisst ihr mehr?

Die Antworten lauten wie folgt:

Hier weiterlesen: Knacken der Wirbelsäule bei Yoga

Rücken runden oder nicht – alte und neue Rückenschule

Karin Martina:

An der Frage, ob man allgemein im Alltag oder speziell beim Yoga den Rücken runden oder gerade bzw. in seiner natürlichen Krümmung halten soll, wird an dieser Stelle diskutiert.

Hier weiterlesen: Rücken runden oder nicht

Mehr Flexibilität in der Vorwärtsbeuge

Aum fragt:

Guten Morgen,
ich möchte mich gerne den Vorwärtsbeugen (sitzend, wie stehend) ausgiebig widmen. Ich sitze seit Jahren bereits, wie ein gerader Stock da und in der stehenden Vorwärtsbeuge kommen meine Hände nicht zum Boden.

Das möchte ich gerne ändern.

Ich habe sicherlich eine Blockade im unteren Rücken, denn oft empfinde ich dort Schmerzen. Sogar bei Kapalabhati.

Wie kann ich flexibler werden?

Rückbeugen sind für mich überhaupt kein Problem.

Des Weiteren kann ich beim Hund/Berg auch die Fersen nicht zum Boden bringen.

Ich denke, ich habe eben diese Blockade im unteren Rücken und eine Muskelverkürzung in den Beinen/Waden.

Kann mir jemand praktische Tipps geben zur täglichen Praxis? Vielen Dank.
Aum

Die (hilfreichen und fundierten) Antworten lauten wie folgt:

Hier weiterlesen: Mehr Flexibilität in der Vorwärtsbeuge

Rückenschmerzen bei Heuschrecke, Kobra etc.

Annika2009 fragt:

Hallo! Ich mache einmal täglich Yoga. Ich bekomme in den letzten Tagen gehäuft, Rückenschmerzen bei Heuschrecke, Kobra, Boot, etc. - alles, wo man so stark ins Hohlkreuz geht. Ich muss dazu sagen, ich habe leider ein Hohlkreuz.

Meine Frage wäre: darf ich diese Übungen trotzdem weitermachen und falls nicht, mit welchen soll ich dann meinen Rücken stärken? Ich glaube nicht, dass Tiger und Katze ausreichen, um eine richtig kräftige Rückenmuskulatur aufzubauen?

Außerdem: Gibt es Übungen, die mein Hohlkreuz bekämpfen?

Vielen Dank im Voraus, viele Grüße,
Annika

Die Antworten lauten wie folgt:

Hier weiterlesen: Rückenschmerzen bei Heuschrecke, Kobra etc.

Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

https://www.yoga-welten.de

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