Wie entspannt man sich am besten im Alltag? Top 10 laut Studie
Wie entspannt man sich wirklich – jenseits von Kalenderweisheiten und Selbstoptimierungsversprechen? Eine internationale Befragung mit mehr als 18.000 Teilnehmenden zeigt, welche Tätigkeiten Menschen tatsächlich als erholsam empfinden. Die Ergebnisse sind unspektakulär und gerade deshalb bemerkenswert: Es sind keine komplexen Methoden, sondern einfache Handlungen wie Lesen, Natur erleben oder Alleinsein, die nachhaltig wirken. Dieser Artikel ordnet die Top 10 ein, erklärt ihre psychologische Wirkung und zeigt dir, wie du Entspannung realistisch in deinen Alltag integrieren kannst.
Wie entspannt man sich wirklich? Die 10 wirksamsten Wege im Alltag
Wer nach Entspannung im Alltag sucht, sucht meist mehr als nur Beschäftigung. Es geht darum, Stress abzubauen, innere Anspannung zu lösen und wieder klar denken zu können. Eine internationale Befragung mit mehr als 18.000 Teilnehmenden zeigt, welche Tätigkeiten Menschen tatsächlich als entspannend empfinden. Auffällig ist: Es sind keine komplizierten Techniken, sondern einfache, erreichbare Handlungen. Hier sind die zehn wirksamsten Wege – ergänzt um praktische Hinweise für die Umsetzung.


Lesen
58 % der Teilnehmer empfanden das Lesen als entspannende Tätigkeit.
Lesen wirkt deshalb so stark entspannend, weil es die Aufmerksamkeit bündelt. Wer liest, taucht ein. Der Gedankenstrom verlangsamt sich, innere Monologe werden leiser. Entscheidend ist dabei nicht die literarische Qualität, sondern die subjektive Zugänglichkeit. Ein komplexer Sachtext kann stimulierend wirken – aber nicht unbedingt entspannend.
Praktische Tipps:
- Gedruckte Bücher bevorzugen, da Bildschirmlicht die Aktivierung erhöht.
- Eine feste Lesezeit von 10–20 Minuten am Abend etablieren.
- Inhalte wählen, die emotional stabilisieren statt aufwühlen.
Lesen funktioniert besonders gut als Übergangsritual zwischen Arbeit und Freizeit oder vor dem Schlafengehen. Es markiert innerlich: Der Tag darf langsamer werden.


Sich in einer natürlichen Umgebung aufhalten
Dies nannten 53,1%, bei Frauen lag der Anteil höher als bei Männern.
Der Aufenthalt in der Natur reduziert nachweislich physiologische Stressmarker. Schon der Blick ins Grün kann regulierend wirken. Dabei muss es nicht die Alpenüberquerung sein. Ein Park, ein Stück Feldweg oder sogar ein baumbestandener Innenhof erfüllen denselben Zweck.
Praktische Tipps:
- Täglich mindestens 15 Minuten bewusst im Freien verbringen – ohne Telefon.
- Beim Gehen die Aufmerksamkeit auf Geräusche, Licht, Temperatur richten.
- Wenn kein Zugang zu Natur möglich ist: Zimmerpflanzen oder Naturgeräusche nutzen.
Entscheidend ist die Qualität der Wahrnehmung. Wer durch den Wald spaziert und dabei Mails beantwortet, erlebt Bewegung – aber nur eine eingeschränkte Naturerfahrung.
Die Studie
Hubbub, ein internationales Kollektiv aus Forschern, Künstlern und anderen Experten, befragte zwischen 2015 und 2016 mehr als 18.000 Menschen danach, welche Aktivitäten sie am meisten entspannen. Die Untersuchung gilt als eine der bislang größten internationalen Befragungen zum Thema Entspannung. Hier findest du die Top 10 mit jeweils kurzem Kommentar.
Diese internationale Befragung (Titel: „The Rest Test“) ist in wissenschaftlicher Form als Kapitel in dem Buch The Restless Compendium verfügbar. Dort werden die Ergebnisse und Hintergrundfragen zur Studie beschrieben. Du kannst den vollständigen Text online auf der NCBI Bookshelf-Seite einsehen, inklusive ausführlicher Beschreibung der Methode und Ergebnisse.

Für sich sein
52,1% der Teilnehmer empfanden es als entspannend, allein für sich zu sein. Die Forscher fanden es interessant, dass dies nicht nur von introvertierten Menschen so gesehen wird, sondern quer durch alle Bevölkerungsgruppen und Altersschichten. Soziale Aktivitäten wurden insgesamt seltener als besonders entspannend genannt.
Alleinsein bedeutet nicht Isolation. Es beschreibt einen Zustand ohne soziale Erwartung. In einer Zeit permanenter Kommunikation wirkt dieser Zustand fast ungewohnt. Gerade deshalb empfinden viele ihn als entlastend.
Praktische Tipps:
- Täglich ein kurzes Zeitfenster ohne Interaktion einplanen – auch ohne digitale Kommunikation.
- Diese Zeit nicht sofort mit Medien füllen, sondern bewusst Leere zulassen.
- Wer Familie hat: Alleinzeit transparent ankündigen, um Konflikte zu vermeiden.
Alleinsein ist kein Rückzug aus Beziehungen, sondern eine Form der Selbstregulation. Es schafft Abstand – und manchmal auch Klarheit.

Musik hören
40.6%. Dieser Punkt wurde häufiger von jungen Menschen genannt und auch häufiger von Männern.
Musik beeinflusst Puls, Atmung und Stimmung. Sie kann beruhigen, strukturieren oder emotional entlasten. Entscheidend ist weniger das Genre als das individuelle Erleben. Was den einen entspannt, irritiert den anderen.
Praktische Tipps:
- Langsame Musik mit gleichmäßigem Rhythmus wählen, wenn Beruhigung gewünscht ist.
- Kopfhörer bewusst einsetzen, um akustische Reize zu reduzieren.
- Musik nicht nur nebenbei laufen lassen, sondern aktiv zuhören.
Interessant ist, dass Musik sowohl zur Entspannung als auch zur Aktivierung dienen kann. Die Wirkung hängt von Lautstärke, Tempo und persönlicher Verknüpfung ab.
Unterschiede zwischen Altersgruppen und Geschlechtern
Die Studie zeigt leichte Verschiebungen in den Präferenzen. Jüngere Menschen nannten häufiger Musik, Fernsehen oder Duschen als entspannend. Ältere Befragte gaben seltener mediale Tätigkeiten an. Frauen nannten den Aufenthalt in der Natur häufiger als Männer.
Diese Unterschiede sind interessant, aber nicht dramatisch. Sie deuten darauf hin, dass Lebensphase, Alltagssituation und soziale Rollenbilder Einfluss auf Entspannungsgewohnheiten haben. Die grundlegende Tendenz bleibt jedoch altersübergreifend ähnlich: Rückzug, Natur und ruhige Tätigkeiten dominieren.


Nichts Besonderes tun
40%. Auch dies wurde quer über alle Schichten genannt. Neun Prozent der Befragten gaben jedoch an, diese "Tätigkeit" eher als belastend zu empfinden. Als mögliche Erklärung diskutieren die Forschenden, dass Untätigkeit bei manchen Personen mit negativen Bewertungen oder innerem Druck verbunden sein könnte.
Denn „Nichts tun“ klingt einfach, ist aber für viele ungewohnt. Ohne Aufgabe entsteht leicht Unruhe. Das liegt daran, dass das Gehirn an ständige Reize gewöhnt ist. Entspannung beginnt hier oft erst nach einigen Minuten.
Praktische Tipps:
- Einen festen Zeitraum von 5–10 Minuten bewusst ohne Ziel sitzen oder liegen.
- Gedanken kommen und gehen lassen, ohne sie aktiv zu verfolgen.
- Schuldgefühle wahrnehmen, aber nicht bewerten.
Diese Form der Entspannung ist still und unspektakulär. Sie erzeugt keine Effizienz, keinen messbaren Output. Vielleicht wird sie genau deshalb unterschätzt.

(Spazieren) gehen
Gehen oder Wandern war die am häufigsten genannte körperliche Aktivität innerhalb der Rangliste.
Gehen ist eine unterschätzte Form der Selbstregulation. Der gleichmäßige Bewegungsrhythmus stabilisiert die Atmung, Gedanken ordnen sich oft beiläufig. Anders als intensiver Sport erzeugt Spazierengehen keine zusätzliche Leistungsanforderung. Es darf zweckfrei sein.
Praktische Tipps:
- Täglich einen bewussten 15-Minuten-Spaziergang einplanen – ohne Ziel, ohne Podcast.
- Das Tempo leicht reduzieren, damit die Wahrnehmung mithalten kann.
- Wenn möglich, Wege mit wenig Verkehr und möglichst viel Grün wählen.
Viele berichten, dass Probleme beim Gehen nicht gelöst, aber relativiert werden. Das ist kein Zufall: Bewegung verschiebt den inneren Fokus. Wer geht, gerät aus gedanklichen Schleifen.

Baden oder Duschen
Dieser Punkt wurde doppelt so häufig von jüngeren Probanden genannt als von Menschen 60+.
Warmes Wasser wirkt über mehrere Mechanismen entspannend. Es erweitert Gefäße, lockert Muskulatur und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Gleichzeitig schafft das Badezimmer einen geschützten Raum – für manche einer der wenigen Orte ohne äußere Erwartungen.
Praktische Tipps:
- Die Wassertemperatur bewusst angenehm wählen, nicht maximal heiß oder kalt.
- Duschen oder Baden als kleines Ritual gestalten: gedimmtes Licht, ruhige Musik, kein Handy.
- Nach dem Duschen ein paar Minuten ruhig sitzen, statt sofort in Aktivität zu wechseln.
Entspannung entsteht hier nicht allein durch das Wasser, sondern durch die Unterbrechung des Tagesflusses. Wer unter der Dusche bereits To-do-Listen durchgeht, verpasst einen Teil der Wirkung.

Tagträumen
Tagträumen hat einen schlechten Ruf, weil es mit Unkonzentriertheit gleichgesetzt wird. Tatsächlich gehört es zur natürlichen Funktionsweise des Gehirns. Im sogenannten Default Mode Network verarbeitet das Gehirn Erlebnisse, plant Zukünftiges und sortiert Eindrücke.
Praktische Tipps:
- Gezielte Gedankenpausen von wenigen Minuten zulassen – ohne äußeren Input.
- Blick aus dem Fenster oder ins Leere richten, statt sofort zum Smartphone zu greifen.
- Tagträumen nicht mit Grübeln verwechseln: Wenn Gedanken kreisen und belasten, hilft bewusste Umlenkung.
Tagträumen ist kein Produktivitätsfehler, sondern ein mentaler Zwischenraum. Er wirkt entspannend, solange er nicht in endloses Problemdenken kippt.

Fernsehen
Dieser Punkt wurde häufiger von jüngeren Menschen genannt. Aber in allen Altersgruppen wurde Fernsehen seltener genannt als Lesen.
Fernsehen kann entspannen – aber nicht jede Form von Bildschirmkonsum wirkt gleich. Entscheidend ist die bewusste Auswahl und die Dauer. Eine gezielt gewählte Sendung unterscheidet sich deutlich vom automatisierten Durchklicken.
Praktische Tipps:
- Eine klare Zeitbegrenzung setzen, etwa eine Folge statt Serienmarathon.
- Inhalte wählen, die emotional stabilisieren, nicht zusätzlich aufwühlen.
- Bildschirmnutzung spätestens eine Stunde vor dem Schlafen reduzieren.
Fernsehen wird dann zur Entspannung, wenn es bewusst konsumiert wird. Unkontrollierter Medienkonsum erhöht hingegen oft die Reizdichte – und damit die innere Unruhe.

Meditation oder Achtsamkeit praktizieren
Die Forschenden weisen darauf hin, dass Meditation und Achtsamkeitspraktiken in den letzten Jahren zunehmend verbreitet sind und häufiger genannt werden als in früheren Erhebungen.
Meditation wird häufig als anspruchsvoll wahrgenommen. Tatsächlich beginnt sie mit etwas sehr Einfachem: Aufmerksamkeit richten, z. B. auf den Atem. Studien zeigen, dass regelmäßige Praxis Stressreaktionen messbar reduziert.
Praktische Tipps:
- Mit 5 Minuten Atembeobachtung beginnen, statt lange Sitzungen anzustreben.
- Eine feste Tageszeit wählen, um Gewohnheit aufzubauen.
- Erwartungsdruck reduzieren: Es geht nicht um „Gedankenlosigkeit“, sondern um Wahrnehmung.
Achtsamkeit ist kein esoterisches Konzept, sondern eine trainierbare Form der Aufmerksamkeitssteuerung. Sie verlangt Übung – belohnt aber mit wachsender innerer Stabilität.
Umfrage: Welche der Möglichkeiten entspannt dich?
Was aus den 10 Möglichkeiten entspannt dich persönlich?
Warum wirken diese Aktivitäten entspannend?
Auffällig ist: Die meisten genannten Tätigkeiten erfüllen mindestens eines von drei Kriterien:
- Aufmerksamkeitslenkung – etwa beim Lesen oder Musikhören. Der Geist wird gebunden und kreist weniger um Sorgen.
- Reizreduktion – etwa beim Alleinsein oder in der Natur. Weniger soziale und digitale Impulse bedeuten weniger kognitive Belastung.
- Rhythmus und Wiederholung – etwa beim Gehen oder Duschen. Gleichmäßige Bewegungen oder Sinneseindrücke stabilisieren das Nervensystem.
Bemerkenswert ist zudem, dass viele der Top-10-Aktivitäten niedrigschwellig sind. Sie kosten wenig oder nichts. Sie erfordern kein Coaching, keine App, keine Optimierung. Entspannung scheint – zumindest in dieser Studie – nicht primär eine Frage der Technik zu sein, sondern der Erlaubnis.
Was heißt eigentlich „entspannen“?
Viele Menschen fragen: Wie entspannt man richtig? Die scheinbar einfache Frage ist komplexer, als sie klingt. Entspannung bedeutet nicht bloß „Pause machen“. Aus psychologischer Sicht beschreibt sie einen Zustand, in dem körperliche Anspannung sinkt, der Stresspegel reduziert wird und sich das Nervensystem vom sogenannten Aktivierungsmodus in einen Regenerationsmodus bewegt.
Dabei gibt es keinen universellen Entspannungsweg. Für die eine Person ist es Stille, für die andere Bewegung. Für manche ist Lesen ein Rückzug, für andere Flucht. Entspannung ist subjektiv – aber nicht beliebig. Sie hat messbare physiologische Effekte: Herzfrequenz und Blutdruck sinken, die Atmung wird ruhiger, Stresshormone werden abgebaut.
Wer also fragt „Wie entspannt man?“, sucht meist nicht nur nach Beschäftigungsideen, sondern nach einem Zustand innerer Entlastung. Die obigen Ergebnisse zeigen, welche Wege Menschen weltweit dafür wählen.
Gibt es die beste Entspannungsmethode?
Die ehrliche Antwort lautet: Nein.
Die Studie misst subjektive Präferenzen, keine objektive Wirksamkeit. Was häufig genannt wird, ist nicht automatisch physiologisch am effektivsten. Strukturierte Verfahren wie Progressive Muskelentspannung, Atemtechniken oder Meditation sind gut untersucht – werden jedoch im Alltag seltener spontan praktiziert.
Die Frage „Wie entspannt man am besten?“ lässt sich daher präziser formulieren:
Wie finde ich eine Methode, die ich regelmäßig anwende?
Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Eine mäßig wirksame Methode, die täglich praktiziert wird, ist langfristig hilfreicher als eine optimale Technik, die nur theoretisch bekannt ist.
Wie lässt sich Entspannung im Alltag konkret umsetzen?
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegt oft der Terminkalender. Viele Menschen wissen, was ihnen guttut – sie tun es nur nicht regelmäßig. Drei Prinzipien können helfen:
- 1. Mikro-Entspannung einplanen.
Schon zehn Minuten Lesen oder ein kurzer Spaziergang wirken messbar regulierend. Es muss nicht das Wochenend-Retreat sein. - 2. Entspannung nicht als Belohnung verstehen.
Wer sich erst nach Produktivität Erholung erlaubt, verschiebt sie permanent. Entspannung ist keine Prämie, sondern Voraussetzung für Leistungsfähigkeit. - 3. Digitalen Konsum bewusst wählen.
Fernsehen kann entspannen – endloses Scrollen eher nicht. Der Unterschied liegt in der aktiven Entscheidung versus automatischem Konsum.
Die entscheidende Frage lautet weniger „Was ist die beste Methode?“ als: „Was passt realistisch in meinen Alltag – und wiederholt sich regelmäßig?“

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Im Zusammenhang interessant
Abschließend: überraschende Fakten zu den obigen Möglichkeiten zur Entspannung
- 1. Lesen reduziert Stress messbar stärker als Musik.
Eine Studie der University of Sussex zeigte, dass Lesen Stress um bis zu 68 % senken kann – stärker als Spazierengehen oder Musikhören. - 2. Schon 6 Minuten Lesen reichen für eine messbare Wirkung.
Die Stressreduktion setzte in der Untersuchung bereits nach wenigen Minuten ein. - 3. Naturbilder senken nachweislich die Stressreaktion im Gehirn.
Selbst der Blick auf Naturfotos kann Aktivierungsmuster verändern. - 4. Warmes Duschen kann den Schlaf verbessern.
Ein warmes Bad 1–2 Stunden vor dem Schlafen verkürzt laut Meta-Analyse die Einschlafzeit. - 5. Tagträumen aktiviert ein eigenes Gehirnnetzwerk.
Das sogenannte Default Mode Network ist aktiv, wenn der Geist abschweift – und spielt eine Rolle bei mentaler Regeneration. - 6. Regelmäßige Meditation kann die Stressreaktion langfristig verändern.
Studien zeigen strukturelle Veränderungen in stressrelevanten Hirnarealen. - 7. Grünflächen in Wohnnähe korrelieren mit besserer psychischer Gesundheit.
Menschen mit Zugang zu Natur berichten von geringerer Stressbelastung.
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