Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Yoga Wurzeln Baum

Alle moderen Yoga-Methoden gründen vorrangig auf den Yogasutras von Patanjali, die dieser vor rund 2000 Jahren verfasst hat. Es handelt sich um knapp 200 kurze Sutras, die Ihre Aussagen stringent auf einen Punkt bringen. Doch Yoga hat seinen Ursprung noch früher.

Das Yogasutra

Kernelement der Lehre von Patanjali ist der achtgliedrige Pfad des Yoga (zu unterscheiden von den unterschiedlichen Yoga-Arten!):

  • Yama (allgemeine Regeln)
  • Niyama (besondere Regeln)
  • Asana (Körperhaltung, Sitzhaltungen)
  • Pranayama (Atemübungen)
  • Pratyahara (Zurückziehen der Sinne)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Eins-Sein)

Samadhi kann zeitweise oder als Dauerzustand erreicht werden. Das Ziel „vollkommenes Glück“ ist in diesem Zustand erreicht.

Siehe weitere Erläuterungen zu den einzelnen Punkten auf der Seite "Der achtgliedrige Yogapfad nach Patanjali":

Beitrag: Ashtanga-Yoga nach Patanjali

Ashtanga Yoga nach Patanjali

acht gold 8 564

Mit Ashtanga Yoga ist ursprünglich der achtfache Yogapfad gemeint, wie ihn Patanjali im Yogasutra beschreibt. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Power-Yoga-Stil. In diesem Beitrag findest du die zugehörigen Sutras und Erläuterungen zu den einzelnen Stufen des achtfachen Pfades.

Patanjali ist nicht Schöpfer und Erfinder der Yoga-Philosophie. Für sein Yogasutra wählt er aus dem Sankhya, was sich seiner Meinung nach bewährt hat. Damit folgt er der indischen Philosophen-Tradition, die alten Lehren in der Sprache ihrer Zeit zusammenzufassen.

Siehe: Einführung in das Yogasutra

Einführung in das Yogasutra

Das Yogasutra ist heutzutage einer der wichtigsten Ursprungstexte der Yogalehre. Als Verfasser gilt Patanjali, der Entstehungszeitpunkt der Sanskritverse wird in den Jahrhunderten um die Zeitenwende angesiedelt. Die knappen Formulierungen der 196 Sutras erlauben großen Spielraum bei der Übersetzung, was viele für recht eigene Interpretationen nutzen.

Bereits die älteren Upanishaden (ca. 700 v. Chr.) beschreiben gemäß Wikipedia Atemübungen. Das Zurückziehen der Sinne (Pratyahara) in den Atman wird als Meditationshilfe (Dhyana) empfohlen.

Siehe: Die Upanishaden und das Mahabharata kurz zusammengefasst

Zusammenfassung Upanishaden & Mahabharata

bhagavad gita buch 564

Eine kurze Zusammenfassung der Upanishaden und des Mahabharata

Die Upanishaden sind eine Sammlung von Schriften, die im Hinduismus als Bestandteil des Veda (religiöse Texte) eingeordnet werden. "Upanisad" bedeutet im übertragenen Sinne "sich zu Füßen eines Lehrers setzen", die Upanischaden wollen uns also belehren. Viele Gedanken der Yoga Philosophie finden sich in diesen Lehrtexten, speziell in den sogenannten Yoga Upanischaden und im Mahabharata, dem größten Epos aus Indien. 

Im Artikel findet sich (auch) eine Sammlung von Volltexten bekannter Upanishaden.

Die mittleren Upanishaden (um 400 v. Chr.) erwähnen mehrfach den Begriff Yoga, stets in enger Verbindung mit den Theorien des philosophischen Systems des Samkhya.

Im indischen Epos Mahabharata um ca. 300 v. Chr. nimmt der Yoga dann einen bedeutenden Platz ein und wird – erstmals systematisiert – als praktisches Gegenstück zum theoretischen Sânkhya erwähnt.

Yoga im Mahabharata

Krishna als Wagenlenker

  • Andere Schreibweisen: Mahâbhârata
  • Einordnung: Grundlegende Yoga-Schrift; bekanntestes indisches Epos;
  • Entstehungszeit: 400 v. Chr. – 400 n. Chr. (endgültige Form ungefähr 300 n. Chr.)

Ein langer Abschnitt (als Mokadharam bekannt) am Ende des 12. Buch im Mahabharata – Shantiparva – enthält vermutlich die älteste Systematisierung der Yoga-Praxis (laut Roots of Yoga) und dient als Urquelle der Information über frühe Yogapraxis.

Weiterlesen in den alten Schriften

alte yoga schriften 250

➔ Zu allen alten Schriften auf Yoga-Welten.de

Weitere oft aufgerufene alte Schriften

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant