Shanmukhi Mudra – eine Reise in die innere Stille | Anleitung

Shanmukhi Mudra wird traditionell als ‚Siegel der sechs Öffnungen‘ interpretiert. Gemeint sind dabei die Sinnesöffnungen im Kopfbereich. Durch das zeitweilige Verschließen dieser Öffnungen wird die Aufmerksamkeit von äußeren Sinnesreizen nach innen gelenkt. Manchmal auch als "Verschluss der sechs Tore" bezeichnet, ist Shanmukhi Mudra eine kraftvolle Technik, die darauf abzielt, die Sinne nach innen zu lenken und einen Zustand tiefer Meditation und innerer Stille zu erreichen. 

Frau beim Ausführen von Shanmukhi Mudra. Text: Shanmukhi Mudra – Siegel der sechs Tore

Inhalt: Shanmukhi Mudra – Anleitung und Wirkung

Kurz zusammengefasst

  • Bedeutung & Ursprung:
    Shanmukhi Mudra bedeutet „Siegel der sechs Öffnungen“. Durch das sanfte Verschließen der Sinnesorgane wird die Aufmerksamkeit bewusst nach innen gelenkt. Die Technik entstammt der klassischen Hatha-Yoga-Tradition.
  • Einordnung im Yoga-System:
    Die Übung gehört in den Bereich des Pratyahara, also des Zurückziehens der Sinne. Sie bildet eine Verbindung zwischen Pranayama (Atemlenkung) und Meditation.
  • Anleitung & Ausführung:
    Ohren, Augen und Nase werden mit den Fingern sanft verschlossen, während ruhig durch die Nase geatmet wird. Entscheidend sind Entspannung, aufrechter Sitz und druckfreie Ausführung.
  • Wirkung auf das Nervensystem:
    Die bewusste Reizreduktion kann das parasympathische Nervensystem aktivieren. Das unterstützt Entspannung, Selbstregulation und Konzentrationsfähigkeit.
  • Innerer Klang:
    In der Tradition wird vom Wahrnehmen eines inneren Klanges (Nada) gesprochen. Dieses Erleben kann spirituell oder neurophysiologisch interpretiert werden.
  • Varianten:
    Besonders verbreitet ist die Kombination mit Bhramari-Pranayama (summender Atem). Auch vereinfachte Versionen sind möglich.
  • Typische Fehler:
    Zu starker Druck, verkrampfte Schultern oder forcierte Atemkontrolle beeinträchtigen die Wirkung. Sanftheit ist zentral.
  • Kontraindikationen:
    Bei Herz-Kreislauf-Problemen, starkem Augeninnendruck oder psychischer Instabilität ist Vorsicht geboten. Atemanhaltephasen sollten nur geübt erfolgen.
  • Praxisnutzen:
    Die Technik eignet sich besonders bei Reizüberflutung, innerer Unruhe und zur Vertiefung der Meditation. Sie ist einfach und überall durchführbar.

Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.

Zum Verständnis von Shanmukhi Mudra

Shanmukhi Mudra ist nicht nur eine physische Handlung des Verschlusses der Sinne, sondern auch eine symbolische Geste, die den Geist darauf vorbereitet, sich von der äußeren Welt abzuwenden und sich auf die innere Welt zu konzentrieren. In der yogischen Tradition wird Shanmukhi Mudra als vorbereitende Technik für meditative Vertiefung beschrieben. Ziel ist eine Reduktion äußerer Reize, wodurch ein Zustand innerer Sammlung und Konzentration erleichtert werden kann.  Manche sagen, es sei, als würde man eine Tür zu einem inneren Raum öffnen, in dem Frieden, Klarheit und vielleicht sogar Erleuchtung warten.

Herkunft, Bedeutung und Einordnung im Yoga

Der Begriff Shanmukhi setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern shat (sechs) und mukha (Gesicht, Öffnung oder Ausrichtung) zusammen. Gemeint sind die sechs Sinnesöffnungen im Kopfbereich. Das Mudra wird in der klassischen Yogatradition als Technik beschrieben, um die Wahrnehmung nach innen zu wenden.

Shanmukhi Mudra wird häufig in Verbindung mit Pratyahara, der fünften Stufe des achtgliedrigen Yoga nach Patanjali, eingeordnet. Pratyahara bezeichnet das bewusste Zurückziehen der Sinne von äußeren Reizen.

Beitrag: Pratyahara Bedeutung und Praxis – Sinnesrückzug im Yoga verstehen

Pratyahara Bedeutung und Praxis – Sinnesrückzug im Yoga verstehen

Frau in Meditation vor See bemüht sich um Pratyahara. Text: Pratyahara Bedeutung und Praxis

Pratyahara: Bedeutung und Praxis – Sinnesrückzug im Yoga verstehen

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Hier weiterlesen: Pratyahara Bedeutung und Praxis – Sinnesrückzug im Yoga verstehen

Während Asana den Körper stabilisiert und Pranayama den Atem reguliert, schafft Shanmukhi Mudra eine Art sensorische Innenschau.

Es handelt sich also weniger um eine isolierte Fingertechnik, sondern um eine Brücke zwischen Atem, Konzentration und Meditation. Wer Shanmukhi Mudra praktiziert, übt im Kern das, was moderne Menschen am seltensten tun: Reizreduktion.

Warum interessiert dich Shanmukhi Mudra?

 

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Schritt-für-Schritt Anleitung zu Shanmukhi Mudra

Vorbereitung
Finde einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist. Das kann ein kleiner Raum in deinem Zuhause oder ein friedlicher Ort in der Natur sein.

Sitzposition
Setze dich bequem hin, idealerweise im Schneidersitz. Wenn das für dich nicht bequem ist, kannst du auch auf einem Stuhl sitzen. Das Wichtigste ist, dass dein Rücken gerade ist.

Lege deine Hände auf deine Knie. Komme zur Ruhe.

Hände und Finger

Variante 1 (siehe Bild)

  • Mit den Daumen auf den Ohren,
  • die Zeigefinger halten die Augen zu,
  • die Mittelfinger die Nasenlöcher und
  • der Mund wird von den restlichen vier Fingern verschlossen.

Variante 2

  • Verwende deine Daumen, um deine Ohren zu verschließen.
  • Die Zeige- und Mittelfinger liegen leicht auf den Augenlidern, wobei die Zeigefinger auf den oberen und die Mittelfinger auf den unteren Lidern liegen.
  • Deine Ringfinger ruhen auf den Nasenflügeln, sodass du durch die Nase atmen kannst, aber den Luftstrom leicht regulierst. Beim Atemanhalten kannst du auch die Nasenflügel zudrücken.
  • Der kleine Finger liegt unter deinen geschlossenen Lippen.

Die genaue Zuordnung der Finger variiert je nach Tradition. Entscheidend ist vermutlich nicht die exakte Fingerreihenfolge, sondern das sanfte, druckfreie Verschließen der Sinnesöffnungen bei gleichzeitig ruhiger Atmung und innerem Lauschen.

Konzentration
Nun lausche dem inneren Klang im Bereich deiner Wirbelsäule.

Atmung
Atme tief und gleichmäßig durch die Nase ein und aus. Versuche, dich auf den Klang und das Gefühl deines Atems zu konzentrieren.

Dauer
Beginne mit 5 Minuten und steigere die Dauer nach und nach, je nachdem, wie du dich dabei fühlst.

Abschluss
Löse langsam und achtsam deine Hände und Finger und öffne die Augen. Nimm dir einen Moment Zeit, um die Erfahrung und die Ruhe, die du gespürt hast, zu reflektieren.

Übungsanleitung in der Hatha Yoga Pradipika

4-68: Die Löcher der Ohren, Augen, der Nase und des Mundes sind versperrt. Dann hört man den Klang der gereinigten Sushumna.

In der yogischen Tradition heißt es, dass durch das Verschließen der Sinnesöffnungen der innere Klang wahrnehmbar wird, der symbolisch mit der Aktivierung der Sushumna-Nadi beschrieben wird. Die Sushumna wird dabei als zentraler Energiekanal im subtilen Energiesystem verstanden.

Der „innere Klang“ – mystisch oder neurophysiologisch?

Die klassische Yogatradition spricht vom Hören eines inneren Klanges. Dieser wird als Zeichen vertiefter Sammlung gedeutet. Aus moderner Perspektive lässt sich das Phänomen teilweise durch verstärkte Wahrnehmung körpereigener Geräusche erklären, etwa durch Blutfluss oder feine neuronale Aktivität im Hörsystem.

Beide Deutungen schließen sich nicht zwingend aus. Die yogische Sprache beschreibt Erfahrung symbolisch, die Neurowissenschaft analytisch. Das Erleben selbst bleibt subjektiv.

Tipps für eine effektivere Praxis

  1. Umgebung: Wähle einen ruhigen Ort, der frei von Ablenkungen ist. Dies kann ein speziell eingerichteter Meditationsraum oder ein ruhiger Winkel in deinem Zuhause sein.
  2. Zeit: Der frühe Morgen oder der späte Abend sind ideale Zeiten, da der Geist zu diesen Zeiten ruhiger ist.
  3. Konsistenz: Wie bei jeder anderen Praxis ist Konsistenz der Schlüssel. Setze dir ein Ziel, Shanmukhi Mudra täglich zu praktizieren, auch wenn es nur für ein paar Minuten ist.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Wie bei vielen scheinbar einfachen Techniken liegt die Qualität im Detail. Typische Fehler sind:

  • Zu starker Druck auf Ohren oder Augen:
    Die Finger sollen die Öffnungen sanft verschließen, nicht pressen. Druck erzeugt unnötige Spannung.
  • Verkrampfte Schultern oder hochgezogene Ellbogen:
    Die Arme dürfen entspannt bleiben. Gegebenenfalls können die Ellbogen auf einem Kissen abgestützt werden.
  • Erzwungene Atemkontrolle:
    Der Atem sollte ruhig und natürlich bleiben. Atemanhaltephasen sind optional und gehören eher in eine fortgeschrittene Praxis.
  • Erwartungsdruck:
    Nicht jede Sitzung führt zu „innerem Klang“ oder tiefer Stille. Manchmal ist die Erfahrung schlicht unspektakulär – und gerade das ist Teil der Übung.

Varianten von Shanmukhi Mudra

In verschiedenen Yogaschulen existieren leicht abweichende Ausführungen. Neben der klassischen Version werden unter anderem folgende Varianten oder erweiterte Techniken praktiziert:

  • Shanmukhi Mudra mit Bhramari-Pranayama:
    Hier wird während des Ausatmens ein summender Klang erzeugt. Die entstehende Vibration verstärkt die innere Wahrnehmung.
  • Reduzierte Version für Einsteiger:
    Nur die Ohren werden verschlossen, während die Augen geschlossen bleiben. Diese Variante eignet sich gut für Menschen, die empfindlich auf Druck im Gesichtsbereich reagieren.
  • Meditative Langversion:
    Ohne Atemmanipulation, dafür mit längerer Verweildauer in stiller Beobachtung.
  • Mantra-Meditation: Während du in Shanmukhi Mudra sitzt, wiederhole ein Mantra (heiliger Klang) in deinem Geist. Dies kann dir helfen, dich tiefer zu konzentrieren und einen Zustand der Ekstase zu erreichen.
  • Visualisierung: Stelle dir vor, dass mit jedem Atemzug heilende Energie in deinen Körper eintritt und mit jedem Ausatmen alle negativen Energien freigesetzt werden.

Die Technik darf angepasst werden. Entscheidend ist nicht dogmatische Korrektheit, sondern funktionale Wirkung.

Videos zu Shanmukhi Mudra

Video 1: Mudra in Verbindung mit einem Pranayama

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Video 2: Das Mudra und sein Nutzen (englisch)

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Tipp zur Förderung von Freude und innere Stärke

Spüre die positiven Belebungs-, Dehnungs-, und Stimmungswirkungen während und nach der Übung. Erfreue dich ganz bewusst daran, mache diese Freude in deinem Inneren für 5-10 Sekunden lebendig und stark.

Dies ist eine von uns empfohlene Ergänzung zu jeder Asana. Das bewusste Verweilen in positiven Empfindungen kann langfristig Prozesse der Neuroplastizität unterstützen. Wiederholte emotionale Erfahrungen beeinflussen neuronale Aktivitätsmuster und können dazu beitragen, adaptive Reaktionsweisen zu stabilisieren. Neuronen der Freude ... :-)

Wissenschaftliche Perspektive

Untersuchungen zu Meditation und Atemtechniken zeigen, dass regelmäßige Praxis mit Veränderungen in der Aktivität präfrontaler Hirnareale einhergehen kann. Diese Areale sind an Aufmerksamkeitssteuerung, Emotionsregulation und Selbstwahrnehmung beteiligt. Spezifische Studien zu Shanmukhi Mudra sind jedoch bislang begrenzt, sodass direkte Aussagen zur neurophysiologischen Wirkung vorsichtig formuliert werden sollten.

Generell ist es so, dass das Praktizieren von Techniken, die die Sinne abschirmen, die Aktivität im präfrontalen Kortex erhöhen können. Das ist ein Bereich des Gehirns, der mit höheren kognitiven Funktionen und der Selbstregulation verbunden ist. Diese verstärkte Aktivität kann zu verbessertem Fokus, Klarheit und Entscheidungsfindung führen.

Wirkung auf das Nervensystem

Aus physiologischer Sicht erzeugt das zeitweise Verschließen der Sinnesöffnungen eine Form kontrollierter Reizabschirmung. In Kombination mit ruhiger Nasenatmung kann dies eine Aktivierung des parasympathischen Nervensystems fördern – jenes Teils des autonomen Nervensystems, der für Regeneration und Entspannung zuständig ist.

Viele Praktizierende berichten über:

  • eine spürbare Reduktion innerer Unruhe
  • eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • ein verfeinertes Körper- und Atembewusstsein

Es wäre übertrieben zu behaupten, dass Shanmukhi Mudra Stress „heilt“. Doch als regelmäßig praktizierte Technik kann es die Fähigkeit stärken, zwischen Reiz und Reaktion einen Moment der Klarheit zu schaffen. Und manchmal ist genau dieser Moment entscheidend.

Vorsichtsmaßnahmen

Wie bei jeder anderen Praxis gibt es auch hier einige Dinge, die du beachten solltest:

  • Übe nicht zu intensiv, wenn du Anfänger bist.
  • Vermeide wie zuvor besprochen übermäßigen Druck auf die Sinnesorgane.

Es ist wichtig zu betonen, dass, obwohl Shanmukhi Mudra viele Vorteile hat, es auch Kontraindikationen gibt. Personen mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen, insbesondere solchen, die das Herz oder den Blutdruck betreffen, sollten vor Beginn der Praxis einen Arzt konsultieren. Bei Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder unbehandeltem Bluthochdruck sollte insbesondere auf Atemanhaltephasen oder starken Druck auf die Nasenflügel verzichtet werden. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine ärztliche Rücksprache. Auch bei psychischen Erkrankungen sollte die Praxis achtsam und gegebenenfalls unter fachkundiger Anleitung erfolgen.

Fazit

Shanmukhi Mudra ist eine kraftvolle Technik, die, wenn sie richtig praktiziert wird und bei dir anschlägt, das Potenzial hat, deine Praxis zu transformieren. Indem du dich regelmäßig mit dieser Praxis beschäftigst, kannst du einen Zustand tiefer innerer Ruhe und Klarheit erreichen.

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 Interessante Fakten zu Shanmukhi Mudra und Co.

  • 1️⃣ Der „innere Klang“ wird im Yoga als Nada bezeichnet.
  • 2️⃣ Sensorische Deprivation kann bereits nach wenigen Minuten veränderte Wahrnehmung hervorrufen.
  • 3️⃣ Summende Atmung (Bhramari) erhöht messbar die Stickstoffmonoxid-Produktion in den Nasennebenhöhlen.
    Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16406689/
  • 4️⃣ Der präfrontale Kortex spielt eine zentrale Rolle bei Emotionsregulation und Aufmerksamkeit.
  • 5️⃣ Meditation kann langfristig strukturelle Veränderungen im Gehirn fördern (Neuroplastizität).
  • 6️⃣ Das autonome Nervensystem reagiert sensibel auf langsame Nasenatmung.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

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