Maha Bandha Yoga: Bedeutung, Anleitung und Wirkungen verständlich erklärt
Sanskrit: Maha Bandha = der große Verschluss.
Maha Bandha, der „große Verschluss“ im klassischen Yoga, bleibt für viele Übende ein schwer fassbares Konzept zwischen Atemtechnik, Energiearbeit und innerer Konzentration. Dieser Artikel zeigt, was Maha Bandha wirklich ist, wie er korrekt ausgeführt wird, welche Wirkungen und Risiken er birgt und wie du die subtilen Verschlüsse bewusst erleben kannst, ohne sie mit bloßer Anspannung zu verwechseln.
Kurz zusammengefasst
- Maha Bandha – Essenz
Maha Bandha ist im traditionellen Hatha-Yoga die gleichzeitige Aktivierung der drei Haupt-Bandhas Mula Bandha, Uddiyana Bandha und Jalandhara Bandha während des Atemanhaltens. Es wird als „großer Verschluss“ praktiziert, um Atem, Energie und Aufmerksamkeit zu bündeln. - Bandhas – Bedeutung
Ein Bandha ist ein innerer energetischer „Verschluss“ oder „Lock“ im Körper, der durch gezielte Muskelkontrolle den Prana-Fluss beeinflusst und sowohl körperliche Haltung als auch energetische Prozesse steuert. - Durchführung und Technik
Die korrekte Ausführung erfordert subtile Muskelkoordination: den Beckenboden anheben (Mula), Bauch nach innen/oben ziehen (Uddiyana) und das Kinn zum Brustbein bringen (Jalandhara). Diese Technik soll nicht über Kraft, sondern über Kontrolle ausgeführt werden. - Atem und Aufmerksamkeit
Maha Bandha wird meist nach einer Einatmung geübt und bewusst gehalten. Entscheidend ist eine ruhige Atemhaltung, bei der es nicht um Dauer, sondern um Qualität und innere Ruhe geht. - Wirkungen und Erfahrungsberichte
Neben klassischen Wirkungszuschreibungen (u. a. Energieflusslenkung) berichten Praktizierende häufig von mehr innerer Stabilität, klarerem Atembewusstsein und ruhigerem Geist – oft subtil und nicht sofort spürbar. - Fehler und Missverständnisse
Häufige Irrtümer sind übermäßiges Anspannen, falsche Atempausen oder das Verwechseln von Spannung mit Kontrolle. Richtig geübt ist Maha Bandha kein Kraftakt, sondern subtile Koordination. - Kontraindikationen und Sicherheit
Bestimmte gesundheitliche Bedingungen (z. B. Blutdruckprobleme, Herzkrankheiten, Hernien, Schwangerschaft) machen von der Praxis abzusehen. Anfänger sollten zuerst die einzelnen Bandhas meistern, bevor sie Maha Bandha versuchen.
Details und Erläuterungen zu allen Punkten im weiteren Artikel.
Was Maha Bandha ist – und was nicht
Maha Bandha ist keine eigenständige Atemtechnik und auch keine Asana im engeren Sinne. Es handelt sich vielmehr um eine gezielte neuromuskuläre und energetische Steuerung, bei der mehrere körperliche Verschlüsse bewusst kombiniert werden. Ziel ist nicht Kraft, sondern Kontrolle – über Atem, Druckverhältnisse im Rumpf und die Wahrnehmung innerer Strömungen.
In der Praxis wird Maha Bandha häufig missverstanden: als besonders intensives Anspannen oder als spektakuläre Fortgeschrittenenübung. Beides greift zu kurz. Maha Bandha ist subtil, und gerade deshalb anspruchsvoll. Wer ihn korrekt übt, arbeitet weniger mit sichtbarer Muskelkraft als mit feiner innerer Koordination.
Wie würdest du deinen Kenntnisstand zu Maha Bandha einschätzen?
Übungsanleitung: Maha Bandha
Diese Anleitung richtet sich an Übende, die Mula Bandha, Uddiyana Bandha und Jalandhara Bandha bereits einzeln kennen und körperlich sicher ausführen können. Maha Bandha ist keine Kraftübung, sondern eine koordinierte Atem- und Wahrnehmungspraxis.
Schnellanleitung: kombiniere
Das ist Maha Bandha zusammengefasst. Nun etwas ausführlicher:
Voraussetzungen
- Du solltest gesund sein und keine der bekannten Kontraindikationen haben (z. B. Herz- oder Blutdruckprobleme).
- Übe nüchtern oder mindestens 3–4 Stunden nach einer Mahlzeit.
- Wähle einen ruhigen Ort, an dem du ungestört sitzt.
Anleitung
1. Ausgangsposition
Setze dich in Siddhasana oder – falls nicht möglich – in einen stabilen Meditationssitz.
- Die Wirbelsäule ist aufgerichtet, aber nicht steif.
- Schultern sinken locker nach unten.
- Hände ruhen entspannt auf den Knien oder im Schoß.
- Die Augen sind geschlossen oder halb geschlossen.
Nimm dir einige Atemzüge Zeit, um ruhig und gleichmäßig zu atmen.
2. Vorbereitung des Atems
Atme langsam und tief durch die Nase ein.
Spüre, wie sich der Brustraum weitet, ohne den Bauch nach vorne zu drücken.
Die Einatmung ist vollständig, aber nicht maximal. Vermeide Hast.
3. Aktivierung der drei Bandhas (Maha Bandha)
Nach der Einatmung hältst du den Atem an und aktivierst die Bandhas in dieser Reihenfolge:
a) Mula Bandha – der Wurzelverschluss
- Ziehe den Beckenboden sanft nach innen und oben.
- Es fühlt sich an, als würdest du den unteren Rumpf sammeln.
- Kein Pressen, kein Zusammenkneifen.
b) Uddiyana Bandha – der Bauchverschluss
- Ziehe den Unterbauch leicht nach innen und oben.
- Der Brustraum bleibt weit.
- Der Bauch wird kontrolliert, nicht hart.
c) Jalandhara Bandha – der Kinnverschluss
- Senke das Kinn sanft zum Brustbein.
- Der Nacken bleibt lang.
- Der Druck entsteht durch Ausrichtung, nicht durch Kraft.
Jetzt sind alle drei Bandhas aktiv – das ist Maha Bandha.
4. Haltephase
- Halte den Atem nur so lange, wie es ruhig und stabil möglich ist.
- Der Geist bleibt wach, nicht gepresst.
- Richte deine Aufmerksamkeit auf die Mitte des Körpers oder die Wirbelsäule.
Ein guter Richtwert sind anfangs 3–5 Sekunden. Qualität geht immer vor Dauer.
5. Auflösung und Ausatmung
- Löse die Bandhas in umgekehrter Reihenfolge:
- Jalandhara Bandha lösen (Kopf wieder aufrichten)
- Uddiyana Bandha lösen
- Mula Bandha lösen
- Atme langsam und kontrolliert aus.
- Bleibe danach einige Atemzüge ruhig sitzen.
6. Wiederholungen
- Übe 2–5 Wiederholungen.
- Zwischen den Durchgängen normal atmen.
- Wenn du die Fußstellung wechselst (klassische Siddhasana-Variante), übe beide Seiten gleichmäßig.
Wichtige Hinweise zur Praxis
- Maha Bandha lebt von Feinheit, nicht von Intensität.
- Zittriger Atem, Druck im Kopf oder Unruhe sind Zeichen, dass du zu viel willst.
- Wenn du unsicher bist, reduziere zuerst die Dauer – nicht die Aufmerksamkeit.
Wann du abbrechen solltest
Beende die Übung sofort, wenn:
- Schwindel,
- Druck im Kopf,
- Herzklopfen oder
- innere Unruhe auftreten.
Maha Bandha ist wirkungsvoll, aber nicht verhandelbar: Sicherheit geht vor Ehrgeiz.
Kurz gesagt
Maha Bandha ist eine Übung der Sammlung. Wenn du danach ruhiger atmest, klarer sitzt und weniger willst als vorher, war die Praxis richtig.
Uddhiyana Bandha oder nicht?
Viele Yogaschulen lehren, dass bei Maha Bandha auch Uddhiyana Bandha angewendet werden soll. Dann wird es auch als "The-Three-Lock", als Dreifachverschluss bezeichnet.
Eigentlich wird Uddhiyana Bandha nach der Ausatmung geübt, dabei der Bauch stark ein- und hochgezogen. Wenn du es nach der Einatmung praktizierst, solltest du den Unterbauch nur sanft anziehen.
Maha Bandha im Video
Spanisches Video
Das folgende Video ist auf spanisch, aber es ist dennoch sehr anschaulich:
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Video 2
Anmerkung: Ich erkenne nicht wirklich, ob hier die Ferse richtig am Damm anliegt.
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Maha Bandha im Video
Anmerkung: Hier werden die drei Bandhas schön erläutert und gezeigt, aber die Fußhaltung stimmt nicht:
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Übungsanweisung Maha Bandha aus der Hatha Yoga Pradipika
3-19: Nun folgt Maha Bandha, der große Verschluss. Man lege die Ferse des linken Fußes an den Yoni (Damm, Perineum oder Beckenboden). Der rechte Fuß wird auf den linken Oberschenkel gelegt. Siehe: Siddhasana.
Wo ist die Yoni?
Die Ferse soll gegen "Yoni" gepresst werden. Wo ist diese Stelle genau?
Yoni hat viele Bedeutungen. Meist steht es für die weiblichen Genitalien (siehe Wikipedia). Es kann aber auch für Anus, Perineum, Beckenboden oder Damm stehen.
Ich lese als Übersetzung für diese Stelle im Kontext der Sitzhaltung meist "Beckenboden/Perineum", also beim Mann der Bereich zwischen Hoden und Anus, bei der Frau der hintere Teil der Scheide, knapp vor dem Anus.
Siehe auch die Erläuterungen zu Siddhasana, der ab Vers I-36 in der Pradipika besonders gepriesen wird.
3-20: Wenn Luft eingeatmet wurde, soll das Kinn fest auf das Herz gedrückt und Yoni (=Perineum, also Mula Bandha) zusammengezogen werden. Der Geist wird auf die Mitte (wohl die Sushumna, also ungefähr die Wirbelsäule) gerichtet.
Nach alternativer, aber seltenerer Interpretation könnte sich "die Mitte" (Madhya) auch auf das dritte Auge zwischen den Augenbrauen beziehen (Ajna Chakra).
3-21: Nachdem man nach eigenem Vermögen die Luft angehalten hat, atme man langsam aus und wechsle die Fußstellung. Man übe die rechte Seite genauso wie die linke Seite.
Nun wird also die rechte Ferse im Siddhasana gegen den Yoni gepresst, eingeatmet und dann mit den drei Bandhas angehalten. Die Übersetzung kann so gelesen werden, dass mit jedem Atemzug gewechselt wird.
Dann kommt Swatmarama in der Hatha Yoga Pradipika selbst zu Alternativmeinungen:
3-22: Nach Meinung einiger Lehrer jedoch soll der Verschluss der Kehle vermieden werden, stattdessen wird ein Bandha, bei dem die Zunge an die Schneidezähne gepresst wird, empfohlen.
3-23: Dieser unterbindet den aufwärtsgerichteten Fluss aller Energiekanäle (Nadis).
Andere sehen diese Zungenhaltung als eine Variation der Übung an. Eine weitere Variante besteht darin, die Zunge noch weiter nach hinten zu geben und gegen den Gaumen zu pressen.
Anmerkung: Der Pranafluss in den Nadis soll gestoppt werden, aber in der Sushumna soll weiterhin die Energie nach oben fließen.
Atemführung: Der oft übersehene Schlüssel
Der Atem ist im Maha Bandha kein Begleitphänomen, sondern das strukturierende Element. Entscheidend ist weniger, wie lange die Luft angehalten wird, sondern wie ruhig dies geschieht. Ein zittriges Anhalten deutet fast immer auf zu viel Druck hin.
In der klassischen Praxis wird Maha Bandha nach einer bewussten Einatmung gehalten. Der Brustraum bleibt weit, der Bauch nicht hart, sondern kontrolliert zurückgenommen. Wer hier presst, verfehlt womöglich den Sinn der Übung. Maha Bandha lebt von innerer Stille, nicht von Atemnot.
Was ist deine größte Herausforderung bei der Praxis von Bandhas oder speziell Maha Bandha?
Abgrenzung: Maha Bandha vs. einzelne Bandhas
Obwohl Mula Bandha, Uddiyana Bandha und Jalandhara Bandha auch einzeln geübt werden, verändert sich ihre Wirkung grundlegend, wenn sie im Maha Bandha zusammengeführt werden. Die Bandhas wirken dann nicht additiv, sondern wechselseitig regulierend.
- Mula Bandha stabilisiert und sammelt.
- Uddiyana Bandha lenkt und hebt.
- Jalandhara Bandha reguliert Druck und Fluss im oberen Bereich.
Im Maha Bandha entsteht daraus ein geschlossenes System, das Atem, Aufrichtung und Aufmerksamkeit in eine gemeinsame Richtung zwingt. Genau darin liegt seine Besonderheit – und auch sein Risiko, wenn er mechanisch oder ehrgeizig ausgeführt wird.
Wirkungen von Maha Bandha
Nun kommen wir zu den segensreichen Wirkungen (laut Pradipika) dieser Bandha-Kombination:
3-23: ... Maha Bandha verleiht bekanntlich große Siddhis (übernatürliche Kräfte oder Vollkommenheiten)
3-24: Maha Bandha ist fähig, uns von der großen Fessel der Todes-Schlinge zu befreien. Es führt zur Vereinigung der drei Ströme und der Geist wird auf Kedara, das dritte Auge, geführt.
Anmerkung: Kedara ist auch ein mythologischer Ort, der im Himalaya liegen und in dem Shiva wohnen soll.
Nun folgt eine kleine Mahnung
Pradipika 3-25: So wie eine anmutige und liebreizende Frau ohne Mann ohne Frucht bleibt, so werden auch Maha Mudra und Maha Bandha ohne Vedha bleiben.
Vedha soll sich hier auf Maha Vedha beziehen. Meint nach allgemeiner Auffassung: Alle körperlichen Yoga-Übungen machen keinen Sinn, wenn nicht alle Disziplinen des Raja Yogas einbezogen werden.
- Vishnu Devananda: „Ida und Pingala zu stoppen und das Prana in die Sushumna zu bringen, ist der Sinn jeden Yogas.“
Subjektive Wahrnehmungen: Was Übende berichten
Abseits klassischer Wirkungsbeschreibungen berichten erfahrene Übende häufig von sehr unspektakulären, aber tiefgreifenden Veränderungen: einem ruhigeren Atem im Alltag, einer verbesserten Aufrichtung oder einem klareren Körpergefühl im Sitzen. Manche spüren Wärme entlang der Wirbelsäule, andere zunächst gar nichts – auch das ist normal.
Wichtig ist: Nicht jede Wirkung ist sofort spürbar, und nicht jede Empfindung ist ein Zeichen von Fortschritt. Maha Bandha entfaltet seine Wirkung oft leise, manchmal erst Wochen später.
Häufige Fehler und Missverständnisse
In der Praxis zeigen sich immer wieder dieselben Fehler:
- Übermäßiges Anspannen des Bauches, oft aus Ehrgeiz.
- Ein nach vorne fallender Oberkörper, der Jalandhara Bandha nur imitiert.
- Das Verwechseln von Spannung mit Kontrolle.
- Ein zu langes Atemanhalten auf Kosten der Ruhe.
Ein guter Indikator für korrekte Ausführung ist paradoxerweise das Gegenteil von Anstrengung: Der Geist wird klar, nicht dumpf. Der Körper wird still, nicht hart.
Kontraindikationen zu Maha Bandha
Es wird empfohlen, Maha Bandha erst zu üben, wenn die drei enthaltenen Bandhas gut beherrscht werden.
Menschen mit
- Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt,
- hohem oder niedrigem Blutdruck,
- Herzproblemen,
- früherem Schlaganfall,
- Hernie,
- Magen- oder Darmgeschwüren
sollten Maha Bandha nicht durchführen. Schwangeren Frauen wird ebenfalls von der Praxis abgeraten.
Wann Maha Bandha sinnvoll ist
Maha Bandha gehört nicht an den Anfang der Praxis. Sinnvoll ist er vor allem dann, wenn Atembeobachtung, Sitzhaltung und die einzelnen Bandhas bereits vertraut sind. In vielen Traditionen wird Maha Bandha am Ende einer Übungssequenz oder als Übergang in die Meditation eingesetzt.
Als isolierte Technik, losgelöst vom restlichen Übungsweg, verliert er an Tiefe – und wird leicht zur reinen Körpertechnik.
Maha Mudra, Maha Bandha und Maha Vedha werden oft zusammen als machtvolle Kombination geübt. Anschließend bietet sich eine Meditation an.

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Ergänzende Informationen zu Maha Bandha
- „Bandha“ heißt nicht nur Verschluss, sondern auch „Bindung“ oder „Schleuse“ im Sanskrit – ein kleiner Bedeutungsraum, der zeigt, wie vielseitig der Begriff ist.
- In manchen Yoga-Traditionen wird gesagt, dass ohne Bandhas Pranayama nicht vollständig ist – sie gelten dort als dritter zentraler Pfeiler neben Atem und Haltung.
- Jalandhara Bandha wurde traditionell sogar als eine Art „Anti-Alterungs-Technik“ beschrieben, die den Geist beruhigt und den Hals energetisch stabilisiert.
- Laut einigen Lehrmeinungen steigert das gleichzeitige Aktivieren der Bandhas nicht nur Energiefluss, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit deutlich, weit über die Yoga-Matte hinaus.
- Viele moderne Yoga-Schulen üben Maha Bandha nur in Verbindung mit Pranayama, da die gleichzeitige Atmungskontrolle als notwendiger Kontext gilt.
- Uddiyana Bandha allein gilt mancherorts als das „stärkste“ der drei Bandhas, weil es die Bauch- und Verdauungsorgane am intensivsten beeinflusst.
- In traditionellen Kursen werden die Bandhas oft mit Kapalabhati oder Bhastrika kombiniert, weil diese Reinigungs-Atemtechniken die Wahrnehmung für subtile Muskelbewegungen schärfen.
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