Zitat Shiva an Devi: der richtige Guru

Shiva an Devi: der richtige Guru

„Viele Gurus gibt es auf Erden, die etwas anderes als das Selbst geben, aber in allen Welten, o Devi, ist der Guru schwer zu finden, der das Selbst enthüllt."

Kularnava-Tantra, Shiva an seine göttliche Gemahlin Devi, 13.108

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Einordnung des Zitats in den tantrischen Kontext

Die Aussage aus dem Kularnava-Tantra weist auf einen Kern des tantrischen Weges hin: Die Suche nach einem Guru, der nicht Belehrung um der Belehrung willen anbietet, sondern der den Schüler zur Erfahrung des Selbst führt – jenes inneren, unverstellten Bewusstseins, das alle äußeren Rollen überdauert.

Das Tantrische ist hier überraschend nüchtern: Es unterscheidet zwischen Lehrern, die Wissen vermitteln, und jenen seltenen Gestalten, die dem Übenden ermöglichen, sich selbst zu erkennen. Im Hintergrund klingt ein leiser Vorwurf: Dass die spirituelle Landschaft voller Stimmen ist, aber nur wenige davon wirklich schweigen können, wenn es Zeit ist, dem Schüler Raum für die eigene Erkenntnis zu lassen.

Bedeutung für den Yoga-Weg heute

Für viele Menschen, die heute Yoga üben, besteht die Herausforderung nicht in der Abwesenheit, sondern in der Überfülle an Lehrangeboten. Retreats, Onlinekurse, Teacher Trainings – alles ist verfügbar, fast zu verfügbar. Das Zitat erinnert daran, dass spirituelle Reife nicht automatisch aus dem Konsum von Methoden entsteht. Es braucht Lehrende, die nicht nur Techniken aufführen, sondern den Übenden zurück auf sich selbst verweisen. Ein solcher Lehrer wirkt weniger durch Autorität als durch Transparenz, durch die Fähigkeit, nicht im Mittelpunkt zu stehen, sondern den inneren Prozess des Schülers. So gesehen ist der Hinweis auf die „Schwierigkeit, den wahren Guru zu finden“, aktueller denn je.

Der Begriff des „Selbst“ im Yoga

Das im Zitat erwähnte Selbst ist kein psychologisches Ich und auch kein spiritueller Ehrentitel. Es bezeichnet jenen Bewusstseinsgrund, der bleibt, wenn alle Konzepte, Geschichten und Selbstbilder abfallen. In den yogischen Traditionen wird dieses Selbst als atemlos klar, manchmal auch als „unverletzbar“ beschrieben. Nicht, weil es so stark wäre, sondern weil es sich jeder Verletzung entzieht. Es hat viele Namen: Purusha, Atman, Wahres Selbst ...

Dieses Selbst lässt sich nicht lehren wie eine Technik. Es kann nur erinnert werden – und ein guter Guru ist letztlich jemand, der diese Erinnerung weckt.

Entwicklungen in der Sicht der Yogaphilosophie auf den Guru

Die Figur des Guru ist im Yoga weder statisch noch eindeutig. Sie ist gewachsen, gerungen, verformt, entmythologisiert – und dennoch erstaunlich stabil geblieben. Wer nachzeichnet, wie der Guru im Lauf der Zeit gesehen wurde, entdeckt nicht nur spirituelle Ideale, sondern auch soziale Wirklichkeiten, politische Umbrüche und persönliche Suchbewegungen.

Frühzeit: Der Guru als Hüter des Wissens

(Vorsystematischer Veda – frühe Upanishaden)

In den frühen spirituellen Traditionen des indischen Subkontinents war der Guru vor allem eines: ein Bewahrer. In einer Welt ohne Schrift war Wissen ein empfindliches Gut. Der Lehrer war nicht unbedingt ein erleuchteter Mystiker, sondern ein Kenner der Regeln, Rezitationen und Rituale.

Mit den frühen Upanishaden kommt jedoch ein zweiter, tieferer Aspekt hinzu: Der Guru wird zum Wegweiser in die Erfahrung des Selbst. Schüler sitzen nicht mehr nur am Feuer, um Mantras zu lernen, sondern um jene rätselhafte Wirklichkeit zu verstehen, die die Texte „Atman“ nennen.

Der Guru ist hier weniger ein Herrscher über Wahrheit, sondern eine Art Katalysator, der den Schüler in eine innere Dimension führt, die niemand stellvertretend betreten kann.

Klassische Yogaphilosophie: Der Guru als spiritueller Kompass

(Yoga-Sutra, klassische Darśanas)

Mit dem Yoga-Sutra entsteht ein differenziertes Bild: Der Lehrer hilft dabei, den Weg der Disziplin (Abhyasa) und Loslösung (Vairagya) zu halten. In manchen Kommentaren tritt der Guru fast modern auf – als therapeutische Instanz, die den Schüler stabilisiert, wenn dessen Geist zu sehr in Extreme neigt.

Doch wichtig ist: Das Yoga-Sutra bildet keinen Guru-Kult ab. Es zeigt eher einen nüchternen Mentor, der Techniken weitergibt und Irrwege korrigiert. Die eigentliche Erleuchtung geschieht im Inneren des Praktizierenden.

Was ist unter „Guru Ishvara“ im Yoga-Sutra zu verstehen?

Sutras zu Ishvara

Yoga Sutra I-23: Oder durch fromme Hingabe an Ishvara (Ur-Guru, Gott, göttliches Ideal) kann es erlangt werden

Zur Sutra


Yoga Sutra I-24: Ishvarah ist als besonderes Wesen unberührt von Leid, Karma oder Wünschen

Zur Sutra


Yoga Sutra I-25: Er ist unübertroffen und Quell allen Wissens

Zur Sutra


Yoga Sutra I-26: Ungegrenzt von der Zeit ist er seit ältesten Zeiten der Lehrer aller Meister

Zur Sutra


Yoga Sutra I-27: Ishvara zeigt sich in dem Wort OM (Pranavah)

Zur Sutra


Yoga Sutra I-28: OM ist im Bewusstsein seines Sinnes mit Hingabe zu wiederholen

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Yoga Sutra I-29: Durch diese Praxis erlangt man das wahre innere Selbst und alle Hindernisse verschwinden

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Yoga Sutra II-1: Strenge Übungspraxis, Selbststudium und Hingabe an Ishvara (Ur-Guru, Gott, göttliches Ideal) – das ist der Kriya-Yoga

Zur Sutra


Yoga Sutra II-32: Die Nyamas lauten Reinheit, Zufriedenheit, Selbstdisziplin, Selbststudium und Hingabe an Ishvara (Ur-Guru, Gott, göttliches Ideal)

Zur Sutra


Yoga Sutra II-45: Die Hingabe an Ishvara (Ur-Guru, Gott, göttliches Ideal) führt zur Vollkommenheit in Samadhi

Zur Sutra


Ishvara als „besonderer Purusha“ (puruṣa-viśeṣa)

Patanjali beschreibt Ishvara nicht als Person, nicht als Gott im mythologischen Sinn und auch nicht als Schöpfergott. Ishvara ist ein Purusha, also reines Bewusstsein – aber ein „besonderes“, weil es nie von den Begrenzungen betroffen war, die uns Menschen prägen:

  • kein Karma
  • keine Unwissenheit
  • keine Leidhaftigkeit
  • keine psychischen Eindrücke

Damit ist Ishvara absolute Klarheit, eine Art „reines Bewusstseinsfeld“, das nie getrübt wurde. Für Patanjali ist Ishvara vollkommen frei von der Geschichte, die jeder gewöhnliche Purusha mitschleppt.

Ishvara als archetypischer Guru

Im Yoga-Sutra heißt es, Ishvara sei der „erste Guru“, nicht begrenzt durch Zeit“.
Das bedeutet:

  • Ishvara vermittelt keine Lehre durch Worte, sondern durch Stille.
  • Er ist ein Ideal, ein Referenzpunkt für innere Ausrichtung.
  • Er funktioniert wie eine Orientierungsachse im Geist: etwas absolut Ruhiges, auf das sich der Übende ausrichten kann.

Die Rolle von Ishvara ist damit viel subtiler als die eines traditionellen Gurus. Ein menschlicher Guru lehrt durch Präsenz und Sprache. Ishvara lehrt durch die Qualität, die er verkörpert: makellose Freiheit.

Warum Ishvara im Yoga-Sutra nicht theistisch gedacht werden muss

Es wäre ein Missverständnis, Ishvara im Yoga-Sutra automatisch mit einem persönlichen Gott zu verwechseln. Die spätere indische Tradition hat ihn oft in Richtung einer Gottheit interpretiert, aber das Grundwerk selbst lässt das offen.

Ishvara ist eher ein Prinzip, das:

  • frei ist,
  • stabil,
  • unveränderlich,
  • und dadurch als spirituelle Orientierung taugt.

Man könnte sagen: Patanjali beschreibt Ishvara fast wie ein spirituelles Gravitationsfeld. Keine Figur, keine Gestalt – eher ein innerer Nordstern.

Natürlich gibt es Traditionen, die Ishvara personalisieren (z. B. Shiva, Vishnu, eine Form des Göttlichen). Aber das Yoga-Sutra selbst hält sich elegant zurück. Diese Offenheit macht es anschlussfähig für verschiedene Wege – religiöse und säkulare.

Ishvara als Objekt der Hingabe (Ishvara-Pranidhana)

Ein zentrales Element ist Ishvara-pranidhana – die Hingabe an Ishvara.
Das heißt nicht „Unterwerfung“, sondern eher:

  • Loslassen des Egozenten
  • Anerkennung eines größeren Zusammenhangs
  • Öffnen für etwas, das größer ist als die eigenen Konditionierungen

Durch diese Ausrichtung soll der Geist leichter in Sammlung kommen. Ishvara ist hier wie ein ruhiger Pol, an den man seine Aufmerksamkeit hängen kann, um nicht in die eigenen Gedankenschleifen zurückzufallen.

Was das alles mit einem Guru zu tun hat

Wenn man das Yoga-Sutra ernst nimmt, ist Ishvara der Prototyp des Guru:

  • unverfälscht
  • klar
  • niemals manipulierend
  • jenseits persönlicher Motive

Dadurch entsteht ein Befreiender Gedanke:
Wer keinen menschlichen Guru hat – oder keinen will –, hat trotzdem einen inneren Bezugspunkt. Einen „Guru“, der keine Irrtümer begeht und nicht verehrt werden muss.

Manchmal wirkt es fast modern: Der höchste Lehrer ist kein Mensch, sondern ein Bewusstseinsprinzip.

Tantra: Der Guru als unverzichtbare Transformationskraft

(Mittelalterliche Tantra-Texte, wie das Kularnava-Tantra)

Im Tantra wird das Guru-Prinzip radikal aufgeladen. Hier ist der Guru nicht nur Lehrer, sondern Träger einer Energie, die der Schüler ohne Vermittlung kaum empfangen könne. Manche Texte formulieren es drastisch: Ohne Guru „keine Erweckung“.

Der Guru erscheint hier als Spiegel, manchmal auch als Prüfstein, der den Schüler durch Grenzerfahrungen führt. Gleichzeitig entwickelt sich an dieser Stelle jene Ambivalenz, die die Guru-Figur bis heute prägt: große Verehrung, aber auch die Gefahr großer Abhängigkeit.

Bhakti-Traditionen: Der Guru als Herzführer

(Mantra-Yoga, devotionaler Hinduismus)

Im Bhakti-Yoga trägt der Guru eine andere Farbe. Hier steht weniger metaphysische Energie im Mittelpunkt als Beziehung, fast im Sinne einer geistigen Freundschaft. Der Guru wird zum Herzensmenschen, zu jemandem, der nicht über dem Schüler steht, sondern neben ihm.

Der Schwerpunkt verlagert sich: Der Guru ist nicht primär Lehrer, sondern Vorbild – jemand, der Hingabe lebt, statt sie nur zu erklären.

Moderne (19.–20. Jahrhundert): Der Guru zwischen Mystik und Reform

(Neovedanta, Modern Yoga Movement)

Mit der Moderne wird das Guru-Konzept neu verhandelt. Spirituelle Lehrer müssen sich plötzlich vor einem globalen Publikum behaupten. Manche präsentieren sich als universelle Mystiker, andere distanzieren sich bewusst vom traditionellen Guru-Status.

In dieser Zeit spalten sich die Sichtweisen:

  • Reformistische Position: Der Guru ist ein inspirierender Lehrer, aber keine unfehlbare Autorität.
  • Traditionalistische Position: Der Guru bleibt das unverzichtbare Bindeglied zur Wahrheit.
  • Skeptische Position: Der Guru ist ein historisches Relikt und gehört entmythologisiert.

Parallel entstehen charismatische Figuren, die den Guru modernisieren – manchmal erfolgreich, manchmal überhöht.

Heute: Der Guru zwischen Misstrauen, Sehnsucht und Neuinterpretation

(Digitales Zeitalter, psychologische und säkulare Yoga-Bewegungen)

Im heutigen Yoga ist die Guru-Figur zerrissen wie selten zuvor. Auf der einen Seite gibt es eine wachsende Skepsis: zu viele Skandale, zu viele gebrochene Ideale. Viele Übende bevorzugen Teams von Lehrenden oder niedrigschwellige Lernformate. Auf der anderen Seite bleibt eine leise Sehnsucht nach Orientierung, nach Menschen, die mehr sind als reine Instruktoren.

Moderne Sichtweisen lassen sich grob ordnen:

  • Der Guru als Mentor
    Eine nüchterne, psychologisch verträgliche Variante: Der Lehrer ist erfahren, aber nicht heilig.
  • Der Guru als inneres Prinzip
    Hier wird das Guru-Prinzip nach innen verlagert: Intuition, Gewissen, Bewusstheit übernehmen die Führungsrolle.
  • Der Guru als lebendige Beziehung
    Nicht überhöhend, nicht distanzlos – eher ein „spiritueller Freund auf Zeit“.
  • Der Guru als Risiko
    Ein Teil der Yogaszene sieht den Guru primär als Machtfigur, deren potenzieller Missbrauch stärker reflektiert werden muss.
  • Der Guru als kulturelles Erbe
    Für manche bleibt die traditionelle Bedeutung unverzichtbar: Ein echter Guru sei selten, aber möglich – und wert, gesucht zu werden.

Fazit: Ein Konzept in Bewegung

Was sich durch Jahrhunderte zieht, ist ein Spannungsfeld:
zwischen Autorität und Freiheit,
zwischen Erfahrung und Projektion,
zwischen Bewunderung und Skepsis.

Der Guru ist heute kein unantastbares Ideal mehr. Aber er ist auch nicht verschwunden. Vielmehr wandelt sich das Verständnis – weg vom unfehlbaren Heilsbringer, hin zu einer menschlicheren, reiferen Form spiritueller Begleitung. Und vielleicht passt das besser zur ursprünglichen Idee, als viele denken: Ein Guru, der nicht erhöht wird, kann leichter das zeigen, worum es dem Yoga immer ging – das Selbst, das keine Bühne braucht.

Mehr über die Kularnava-Tantra

Das „Kularnava Tantra „ ist ein wichtiger Text in der Kula-Tradition des Shaktismus und des tantrischen Shaivismus. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit:

  • Kula = Familie, Clan
  • Arnava = Ozean, Meer
  • Tantra = hinduistisches Ritual; mystischer Text;

Kularnava Tantra wird typischerweise als „Ozean der Kula“ übersetzt.

Das „Kularnava Tantra“ (Kula Narva Tantra) umfasst 2.058 Verse und stammt aus der Zeit zwischen 1000 und 1400 n. Chr. Es wird traditionell als fünfter Abschnitt des fehlenden „ Urdhvamnaya Tantra „angesehen.

Einer der Hauptschwerpunkte dieses Tantra ist die Hingabe des Gurus. Das „Kularnava Tantra"deckt auch die Philosophie des Tantrismus, die Pflichtlehre und die besonderen Rituale wie Cakrapuja (Feste oder Versammlungen) und Panca-Makara (die fünf in der Puja verwendeten Substanzen) ab. So enthält es auch viele leicht verständliche praktische Informationen über das Leben in der tantrischen Yoga-Tradition, einschließlich der Verehrung von Shiva und Shakti.

Weitere Themen sind:

  • Suche nach Selbstverwirklichung
  • Die Trennung von Wünschen und Eigensinnen
  • Wie man ein heiliges Leben führt

Die Kularnava Tantra als Buch



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Geschrieben von

Peter Bödeker
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Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

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