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kriya yoga statue 3 250Tapah-svâdhyâyeshwara-pranidhânânikriyâ-yogah
तपः स्वाध्यायेश्वरप्रणिधानानि क्रियायोगः

 

Das zweite Kapitel des Yogasutras von Patanjali beginnt mit der Definition des Kriya-Yoga, dem Yoga der Tat. Dieses Kapitel wird praxisnäher, ist für Anfänger und fortgeschrittene Yogis interessant. Doch das Yoga-Ziel wird nicht an einem Tag erreicht, bedarf des Abbaus von Hindernissen und der kontinuierlichen und dauerhaften Praxis. Gleich in der ersten Sutra verdeutlicht Patanjali, welche Übungen am wirkungsvollsten sind.

 
 

yoga meditation meer ui 564

Punkt 1

Bedeutung und Übersetzung des verwendeten Sanskrits

Zunächst hier die Übersetzungsmöglichkeiten für die einzelnen Worte, damit du die Übersetzung selbst für ein besseres Verständnis variieren kannst:

  • Tapa, tapah, Tapas = Enthaltsamkeit, Askese; (innere) Hitze; Strenge; Selbstdisziplin; Selbstpeinigung; Intensität der Disziplin; intensive Übungspraxis; gerade biegen durch Feuer; Verbrennen der Last des Karma; Akzeptieren von Schmerz zum Zwecke der Reinigung/Läuterung;
  • Tap = erhitzen;
  • Svadhyaya, svâdhyâya = Selbststudium; sich selbst beachtend; Lesen; Selbst-Reflexion; Selbst-Analyse; sich selbst nähern;
  • Ishvara, Isvara = Gott; höchste Macht; göttliches Ideal reinen Bewusstseins;
  • Pranidhanani, prañidhânâni = Engagement; Anwendung; Ausrichtung; Hingabe; Sich-Führen-lassen;
  • Ishvarapranidhana, īśvarapraṇidhāna, ishwara-pranidhânâni = Hingabe an einen (persönlichen) Gott, Selbstaufgabe; ohne Verhaftung an ein Resultat; hingebungsvolles Handeln, ohne die Ergebnisse in den Vordergrund zu stellen;
  • Kriya, kriyā = Handlung, Tat; bewusstes Handeln; rituelle, reinigende Handlung;
  • Kriya Yoga, kriyâ-yogah = Kriya-Yogapraxis; Yoga der Tat;

2

Übersetzungsvarianten und -hinweise (Quellen)

Hinweis zu den folgenden Sutra-Übersetzungen: Übertragungen aus dem Englischen sind Eigenübersetzungen.

  • Roots: "Der Yoga der Handlung (kriyâyoga) ist: Askese, Rezitation und Hingabe an Ishvara [der Herr]."
  • Sukadev: "Disziplin, Selbststudium, ..."
  • Deshpande/Bäumer: "... eigenes Studium (der heiligen Schriften) ..."
  • Dr. R. Steiner: "Eine Praxis mit Strenge und Achtsamkeit sich selbst gegenüber ..."
  • Coster: "Die vorbereitenden Übungen ... Beherrschung oder Lockerung aller Spannung ... Unterwerfung unter Gott."
  • Feuerstein: "Askese ... bilden den Aktiven Yoga ..."
  • R. Palm: "Kasteiung, ... [sind] der Yoga der [heiligen] Handlungen."
  • R. Sriram: "Mit Bereitschaft zum Verzicht leidenschaftlich zu handeln ... und dem Unvorhersehbaren gegenüber offen zu sein ..."
  • Govindan: "Intensive Übungspraxis, Selbststudium ..."
  • Iyengar: "Brennender Eifer bei der Übung ... Selbsterforschung ... sind die Elemente des Yoga der Tat."
  • Chip Hartranft: "Yogisches Handeln besteht aus drei Komponenten: Disziplin, Selbststudium und Orientierung am Ideal des reinen Bewusstseins."
  • R. Skuban: "... ist der praktische Weg des Yoga ... und Hingabe an die Quelle, aus der wir kommen."
  • G. Pradīpaka: "Strenge oder Buße (Tapas), Schriftstudium und Singen von Mantras (svādhyāya) (und) Hingabe (praṇidhānāni) an den (höchsten) Herrn (īśvara) (sind) Kriyāyoga."
  • 12koerbe.de: "Askese, ... Gottes-Hingabe ... Handlungs-Yoga ...";
  • Hariharananda Aranya: "Tapas (Strenge oder solide Selbstdisziplin - geistig, moralisch und körperlich), Svadhyaya (Wiederholung heiliger Mattras oder Studium heiliger Literatur) und Isvara-Pranidhana (völlige Hingabe an Gott) sind Kriya-Yoga (Yoga in der Form von Tat."
  • I. K. Taimni: "Entsagung, Selbststudium und Resignation gegenüber Isvara sind vorbereitendes Yoga."
  • Vyasa Houston, Barbara Miller deuten Gott als "Herrn des Yoga": "Die aktive Ausübung von Yoga beinhaltet asketische Praxis, Studium der heiligen Überlieferung und Hingabe an den Herrn des Yoga."
  • Swami Satchidananda: "Schmerz als Hilfe zur Läuterung zu akzeptieren, spirituelle Bücher zu studieren und sich dem Höchsten Wesen hinzugeben, macht Yoga in der Praxis aus."
  • Swami Prabhavananda: "Strenge/Entsagung, Studium und die Hingabe der Früchte seiner Arbeit an Gott: Dies sind die vorbereitenden Schritte in Richtung Yoga."
  • Swami Vivekananda: "Kasteiung, Studium und Übergabe der Früchte der Arbeit an Gott werden Kriyâ-Yoga genannt."
  • Wim van den Dungen (Buddhistische Kommentare zum Yogasutra): "Askese, Selbststudium und Hingabe an Îshvara bilden den Yoga des Handelns."

Punkt 3

Wo wir stehen

Dies ist die erste Sutra im zweiten Kapitel des Yogasutras von Patanjali. Das Yogasutra besteht insgesamt aus vier Kapiteln. In Kapitel 2 erläutert Patanjali den Weg, sich von Avidya, der Unwissenheit bzw. dem falschen Verstehen dessen, was ist, zu befreien. Erkenntnis, Klarheit und innerer Frieden wollen errungen werden.

Patanjali zeigt hier den Weg des Handelns (Sadhana Pada) auf und unterteilt ihn später in acht Glieder, deren Reihenfolge er aber nicht dezidiert vorgibt. Wir starten mit der Beschreibung von Kriya Yoga und dessen Praktiken.

Zwei Begriffe treten in diesem Zusammenhang öfters auf:

  • Sadhana: Ist die spirituelle Praxis.
  • Sadhaka: Ist ein spirituell Praktizierender mit dem Ziel der Erleuchtung bzw. Vollendung.

Punkt 4

Kriya Yoga

Kriya meint Tat oder Handlung. Kriya Yoga ist also der Yoga der Tat in Abgrenzung zu reiner Kontemplation und Nichthandlung. Es geht um Techniken und Praktiken, die jeweils eine konkrete Absicht verfolgen.

Deshpande/Bäumer: "... so lebt man ganzheitlich und nicht bruchstückhaft. Ein solches Handeln, das eigentliche das Leben in seiner Echtheit ist, wird Kriya-Yoga genannt."

Abgrenzung zu den Kriyas und dem Kriya Yoga bei Yogananda

Kriyas stand ursprünglich für spirituelle Rituale, die Inder ausführen. Beispielsweise Puja, Almosen geben etc. Im Hatha Yoga steht Kriyas für Reinigungsübungen. Diese Reinigungsübungen findest du hier.

Swami Satchidananda verweist darauf, dass Patanjalis Kriya-Yoga nicht mit dem Yoganandas (dort eine Kombination aus Atemtechniken und Mantras) gleichzusetzen ist.

Punkt 5

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Tapah/Tapas

Tapah oder Tapas hat mehrere Bedeutungsebenen. Es meint Hitze, eine intensive Praxis. Disziplin und Askese. Es kann als Hingabe an die Praxis, einen starken Willen zur spirituellen Entwicklung gedeutet werden.

"Das Maß an Glück im Leben ist proportional der Selbstdisziplin"

Sprichwort der tamilischen Yoga Siddhas

In den Upanishaden meint Askese/Tapas eine innere Glut, die der praktizierende Asket durch verschiedene Bemühungen (śrama) erzeugt. Eine der Übungen damals war, dass man sich der Sonne aussetzte und gleichzeitig ein Feuer um sich herum entzündete. Hiervon versprach man sich außergewöhnliche Kraft und Macht. Aber auch Weltablehnung und Befreiung wurden als Ziele der Askese genannt. Wim van den Dungen: "Klassisches Yoga folgt den Lehrsätzen der Essentialisten und ist daher eine orthodoxe Lehre."

Yogis haben sich im Laufe der Geschichte vielen "Tapas" ausgesetzt: Schlafentzug, stundenlanges Stehen auf einem Bein, Nichtblinzeln, Schmutziggehen, Nackgehen, bewegungsloses Verharren, einen Arm lange in die Höhe halten, Schweigen, Fasten, verschiedene Atemregulierungen (Pranayama) ... Im Sinne einer heiligen Handlung hatte es oftmals als Ziel, die Sinne zu schärfen und/oder die Kanäle zu reinigen.

R. Skuban betont jedoch (Seite 82): "Übung verlangt Selbstdisziplin, tapas, nicht aber Selbstkasteiung" und verweist auf die Bhagavad Gita (Kapitel 17, Vers 2), wo Krishna zu Arjuna sagt:

"Dummköpfe sind die welche ihn schrecklicher Entschlossenheit ihre unschuldigen Körper foltern und damit auch mich quälen, der ich in ihnen wohne."

Deshpande/Bäumer sehen eine klare Grenze der Bedeutung von Tapa (Seite 86): "Daher kann das Wort Tapas [an dieser Stelle] nicht körperliche oder geistige Askese bedeuten. Es bedeutet vielmehr Intensität des eigenen Seins, die als natürliche Folge von citta-vrttti-nirdodha [siehe Sutra I-2] entsteht." Diese Intensität erzeuge Hitze, die Citta, den Geist, reinigt.

Skuban deutet die Hitze als Reibungshitze, die aus dem Widerstand resultiert, dem wir Veränderungen entgegenbringen.

Tapas/Tapah kann als Karma Yoga gesehen werden. Kriya und Karma bedeuten beide vom Wortstamm her "Tun, Handlung, Tat". Allerdings verweist Feuerstein darauf, dass Karma Yoga gemäß der Bhagavad Gita der Pfad des "Nichttuns im Handeln" sei, der Kriya-Yoga von Patanjali jedoch der Weg der "ekstatischen [eine Art Rausch] Identifizierung mit dem Selbst" sei. Durch die Beschreitung dieses Weges würden die Samskaras, die unbewussten Prägungen, allmählich ausgelöscht werden.

Punkt 6

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Svādhyāya

Svadhyaya steht für Selbststudium, meist im Sinne von Studium heiliger Schriften verstanden. In diesem Sinne bedeutet es das Lesen, die Rezitation und Meditation von heiligen Texten wie den Veden. Swami Satchidananda (Seite 81): "Das Studium der Schriften meint nicht das Überfliegen der Seiten. Es meint zu versuchen, jedes einzelne Wort zu verstehen – mit dem Herzen zu studieren." Er sagt: Je öfter man die heiligen Schriften lese, umso besser würde man sie verstehen.

Svadhyaya kann in diesem Sinne als Jhana Yoga gesehen werden.

Selbststudium meint aber auch auf sich selbst achten, gerne mit Reflexion zu den heiligen Schriften. Sich selber kennen lernen, in der Yoga-Praxis, der Meditation, der Selbstbeobachtung, der permanenten Achtsamkeit – im täglichen Leben. Das kann u. a. das Führen eines (spirituellen) Tagebuches sein.

Deshpande/Bäumer sehen es so (Seite 86): "Die einzige Möglichkeit, über uns selbst zu lernen, besteht darin, das Spiel der vrttis [= Bewegungen im Geist] zu beoachten, wie sie als Reaktionen auf alles, was den Geist berührt, entstehen." Durch dieses reine Beobachten, ohne zu reagieren (die Autoren sprechen von "wählen") würden die vrttis gereinigt und verlören ihre Kraft, Spannungen im Yogi zu erzeugen.

Auch Swami Satchidananda (Seite 82) betont, dass man das eigene Selbst nicht durch Theorie erfahren könne. "Nur wenn du den Geist transzendierst, kannst du ihn verstehen." Das sei der Unterschied im Yoga im Gegensatz zu vielen anderen psychologischen Herangehensweisen.

Govindan sieht u.a. folgendes Ziel von Svadhyaya: "Allmählich hört man auf, sich mit seiner Person, mit der Summe seiner mentalen und gewohnheitsmäßigen Reaktionen zu identifizieren."

Punkt 7

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Ishvarapranidhana

Ishvarapranidhana meint meist die Hingabe an einen persönlichen Gott. An eine höhere Macht, einen kosmischen Willen. Andere sehen in Ishvara den "höchsten Guru", das "höchste/reine Bewusstsein", die "Quelle, aus der wir kommen", den "Herrn des Yoga" oder den "ersten Lehrer".

Diese Hingabe kann auch im Sinne von Ziellosigkeit, Akzeptanz und ein Leben ohne konkrete Erwartungen verstanden werden.

Patanjali lässt nach Meinung vieler Kommentatoren die Gottesvorstellung offen. Anders sieht es Wim van den Dungen: "... [der Yogi] handelt, um seine Liebe zum Herrn zum Ausdruck zu bringen, und dies mit großer Heftigkeit. Fehlt dies, ist es kein Kriyâ-Yoga."

In diesem Sinne ist Erwartungslosigkeit auch ein Schutz vor Frustration und Enttäuschung über mangelnde Erfolge der eigenen Praxis. „Handle, Oh Arjuna, ohne den Früchten deiner Taten verhaftet zu sein“ sagt Krishna zu Arjuna in der Bhagavad Gita.

Swami Satchidananda (Seite 82) meint sogar: "Wenn du IHM die Dinge gibst, wird ER sie akzeptieren, aber dann wird ER sie dir viele Male erhöht zurückgeben." Der Yogi würde nie verlieren, was er IHM gegeben habe. Jede Handlung, so Satchidananda weiter, führe der Yogi mit folgendem Gedanken aus: "Möge dies dem Herrn gewidmet sein." Dann würde der Geist des Yogi "frei und ruhig", werden die chitta vrittis, die Bewegungen im Geist, zur Ruhe kommen.

Andere wie R. Palm sehen die Hingabe an Gott im Kriya-Yoga eher im Sinne von körperbetonten Opferhandlungen (z. B. Puja).

Ishvarapranidhana kann als Bhakti Yoga gesehen werden, welcher damit ebenfalls im Kriya Yoga enthalten wäre.

Bhagavad Gita: Besser tätig

In der Bhagavad Gita wird der Weg der Askese durchaus akzeptiert. Aber der Tätige erfährt Vorzug. In Vers 5.2 heißt es:

Entsagung zwar und Tätigkeit,
Sie führen beide wohl zum Heil,
Doch wird vor dem Entsagenden
Dem Tätigen der Preis zuteil.

Punkt 8

Siehe auch folgende Sutras zu Sutra II-1

Yoga Sutra I-12: Die bewusste Kontrolle der Bewegungen im Geist wird durch Übung und Verhaftungslosigkeit erlangt

bewegungen geist

Abhyâsa–vairâgyâbhyâm tan–nirodhah
अभ्यासवैराग्याभ्यां तन्निरोधः

In den folgenden Sutras wendet sich Patanjali einem neuen Bereich zu. Es geht um zwei zentrale Konzepte (oder Prinzipien bzw. Vorgehensweisen) für die eigene spirituelle Entwicklung:

Abhyasa und Vairagya
Übung und Nichtanhaften

Somit kann auch diese Sutra als grundlegend eingeordnet werden. Sie begründet die tägliche Praxis des Yogi und fordert eine bestimmte Geisteshaltung zu "weltlichen Dingen" und emotionalen Verstrickungen.

Eine Geschichte verdeutlicht die anzustrebende Geistesverfassung ...

Yoga Sutra I-23: Oder durch fromme Hingabe an Ishvara (Gott als ein ideal gedachtes Wesen) kann es erlangt werden

buddhismus haende 250

Îshwara–pranidhânâd vâ
ईश्वरप्रणिधानाद्वा

 

Mit dieser Sutra weicht Patanjali deutlich vom Samkhya, der grundlegenden Yoga-Philosophie, ab: Gott tritt ins Spiel. Konkreter: Ishvara als Konzept einer persönlichen Gottheit mit ganz bestimmten Eigenschaften. Gott einmal anders, als man ihn sich üblicherweise vorstellt ...

Yoga Sutra II-29: Die acht Glieder des Yoga-Weges sind: Yama, Niyama, Asana, Pranayama, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi


yama niyama-āsana prāṇāyāma pratyāhāra dhāraṇā dhyāna samādhayo-'ṣṭāvaṅgāni
यमनियमासनप्राणायामप्रत्याहारधारणाध्यानसमाधयोऽष्टावङ्गानि

 

Yoga Sutra II-45: Die Hingabe an Ishvara führt zu Samadhi und großen Kräften


Samâdhi-siddhir Îshwara-pranidhânât
समाधि सिद्धिःीश्वरप्रणिधानात्

 

Punkt 9

Übung zu Yoga Sutra II-1

uebung sutre

Übungsvorschlag für die kommende Woche zu Sutra 2-1:

Führe ein spirituelles Tagebuch. Halte darin deine Praxis, dein Befinden und deine Gefühle fest. "Es gibt kein schärferes Schwert als ein spirituelles Tagebuch, um dem "großen Dieb" [gemeint hier das Ego] beizukommen ..." (so Govindan). Es hilft, eigenem Fehlverhalten auf die Spur zu kommen, individuell besonders wirksame Übungen zu identifizieren, und schenkt zugleich Trost und Inspiration.

Oder: Übe dich diese Woche bewusst im Loslassen von allen Erwartungen.

Oder: Tapas sollen nicht als Selbstzweck praktiziert werden und in Selbstkasteiung enden. Frage dich diese Woche: Wo übertreibst du dein (spirituelles) Bemühen? Wo willst du zuviel? Wo ergibt deine Praxis eigentlich keinen Sinn, sondern strengt dich nur an und erzeugt damit unnötigen Widerstand?

 

Punkt 10

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