Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Mönch Meditation

Meditation: Wie lange dauert es, bis eine Wirkung einsetzt? 9 Einflussfaktoren sind entscheidend

Obige Frage stellt sich wohl jeder Meditierende. Üblicherweise am Anfang der Meditationspraxis, aber auch langjährig Meditierende, die meinen, irgendwie auf der Stelle zu treten. Die Antwort auf diese Frage hängt von den eigenen Vorstellungen von „Wirkung“ und bestimmten Gegebenheiten ab.

Punkt 1

Was ist Wirkung?

Wenn du fragst, wie lange ich meditieren muss, um eine Wirkung zu verspüren, welche Wirkung hast du da im Sinn? Oder sind es mehrere Wirkungen, die du dir versprichst? Bitte gebe doch kurz deine Wünsche an die Wirkung der Meditation an:

Was verstehst du unter „Wirkung der Meditation“?

Bitte nenne die Top-3 Auswirkungen (also maximal 3, es dürfen auch weniger sein), die du dir von der Meditation versprichst:

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen, die bisherigen User-Antworten erscheinen unmittelbar hier.

Oder versprichst du dir noch etwas anderes?

Oder versprichst du dir noch eine andere Wirkung von der Meditation?

Dann teile uns diese bitte kurz mit:

 

Die Seite wird zum Absenden NICHT neu geladen (die Antwort wird im Hintergrund abgesendet).

Artikel: Warum meditieren Menschen?

Warum meditieren Menschen?

meditation see tt 564

Warum meditieren Menschen? Die wunderbaren Wirkungen aus 12 Bereichen

Meditation ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Geistesübungen, die einen gemeinsamen Kern haben: das Zur-Ruhe-Bringen des Geistes bei voller Achtsamkeit. Heutzutage wird Meditation sowohl als spirituelle Übung oder als reine Geistesschulung im Sinne eines Entspannungsverfahrens praktiziert.

Forscher und langjährig Meditierende zeigen die wunderbaren Wirkungen der Meditation in 12 Bereichen auf.

Punkt 2

Unterschiedliche Wirkungen, unterschiedliche Übungsdauer

Du siehst: Es gibt viele Wirkungen, die von der Meditation ausgehen können. Ich habe mich bemüht, in obiger Befragung die Wirkungen so zu sortieren, wie deren Auftreten im Laufe der Meditationspraxis zu erwarten ist.

Schon nach den ersten Meditationen wirst du dich aller Voraussicht nach entspannter fühlen (Punkt 1 oben), am Ende steht dann eventuell dein Erwachen, die Erleuchtung.

Punkt 3

Intensität deiner Meditationspraxis

Wie schnell die Wirkungen dazwischen einsetzen, hängt zum einen davon ab, wie konsequent, diszipliniert und konzentriert du meditierst. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es wenig bringt, täglich eine Stunde auf dem Kissen zu sitzen und dabei vor sich hinzuträumen. Das habe ich jahrelang mehr oder weniger so gemacht. Zwischendurch war ich mal etwas konzentrierter, aber im Grunde genommen bestand Meditieren bei mir aus planen, grübeln und träumen.

So zu Meditieren war nicht ganz sinnlos, ich konnte aber keinen „Fortschritt“ erkennen.

Erst als ich mir meine völlig unzureichende Konzentriertheit eingestand und ich mir fest vornahm, die Zeit der Meditation auch wirklich zum Meditieren (sprich: mich um Konzentration auf das Meditationsobjekt zu bemühen) zu verwenden, wurde die Meditation ... tiefer!

Das ist für mich der Hauptfaktor zur Steigerung der Wirkung der Meditation: meine Konzentriertheit. Daneben gibt es viele weitere Maßnahmen, die Tiefe der Meditation zu fördern:

Artikel: Tiefer meditieren – Was die Meditation fördert

Tiefer meditieren

Meditation Wendeltreppe

Tiefer meditieren: Was die Meditation fördert

Tipps aus alten Yoga-Schriften und moderner Forschung

Wer einmal eine tiefere Meditationserfahrung gemacht hat, möchte diese stets wiederholen. Doch das funktioniert leider nicht immer wie gewünscht. Die alten Yogis haben sich ebenfalls sehr um die Tiefe ihrer Meditation bemüht. Um die Voraussetzungen für solch tiefe Erfahrungen zu verbessern, finden sich im folgenden Artikel Tipps und Empfehlungen zur Meditation aus den alten Schriften zusammengestellt (in Kombination mit modernen Erkenntnissen).

„Meditierende, ..., können, wenn sie richtig praktizieren, die zehn Stufen binnen weniger Monate oder Jahre meistern. Dazu brauchen Sie eine tägliche Sitzpraxis von ein bis zwei Stunden.“

Aus: Handbuch Meditation, Kapitel: Wie schnell werden die zehn Stufen durchlaufen, S. 26

Punkt 4

Individuelle Voraussetzungen

Curtasa macht in „Handbuch Meditation“ deutlich, dass in jedem Leben individuelle Gegebenheit zu finden sind, die den Meditationserfolg fördern oder einbremsen. Einige dieser Faktoren haben wir in unserer Hand, auf andere haben wir wenig bis gar keinen Einfluss.

Die Einflussfaktoren sind:

  1. Eigene natürliche Veranlagung
    Der eine ist schon sein Leben lang in allen Tätigkeiten konzentriert gewesen, ein anderer kann mit Mühe einen Absatz lesen, ohne gedanklich abzuschweifen.
  2. Lebensführung
    Wer gesund lebt, sich viel bewegt und wenig Stress zu beklagen hat, wird schneller die Wirkungen der Meditation erfahren.
  3. Beruf
    Womit ein Mensch seinen Lebensunterhalt verdient kann hohen Einfluss auf seine Meditation haben. Buddha forderte für seinen Edlen Achtfachen Pfad den „rechten“ Lebenserwerb. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass Menschen mit hoher Arbeitsdichte, karmisch ungünstigen Tätigkeiten und/oder hohem Stresslevel bei der Meditation schwieriger in die Tiefe kommen.
  4. Eigenes Disziplinvermögen
    Manchen Menschen fällt es einfach leichter, eine disziplinierte Übungspraxis über lange Zeit durchzuhalten.
  5. Aktuelle Lebensumstände
    Wer gerade eine Scheidung durchmacht, gekündigt wurde oder einen geliebten Menschen verloren hat, wird in der Regel Schwierigkeiten mit der Konzentration auf das Meditationsobjekt haben. Das gilt auch für gesundheitliche Probleme.
  6. Trennung von Meditation und restlichem Leben
    Curtadasa schreibt: „Solange die auf dem Sitzkissen erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse aber nicht in unseren Alltag einfliessen und ihn durchdringen, können wir nur sehr langsam vorankommen – es ist, als wolle man einen undichten Eimer mit Wasser füllen.“
  7. Wissen über Meditation
    In seiner vierzigjährigen Meditationspraxis hat Curtadasa eines erkannt: „Der wichtigste Faktor, um sich schnell zu verbessern, ist eine klare Vorstellung von jeder Stufe [der Meditation].“

Artikel: Die Stufen der Meditation

Stufen der Meditation

meditation stufen r 564

Wohl jeder Meditierende fragt sich im Laufe der Jahre seiner Meditationspraxis ab und an: Wo stehe ich eigentlich mit meiner Meditationspraxis? Wie tief meditiere ich? Wie viele Versenkungsstufen kommen noch? Wie merke ich es, wenn ich ein neues Stadium der Meditation betrete?

Im folgenden Artikel findest du verschiedene Einteilungen der Meditationsphasen. Diese helfen bei deiner persönlichen Orientierung oder zur Ausrichtung deiner eigenen Meditation. Dabei kommen alte Weise genauso zu Wort wie heutige Meditationsforscher.

Punkt 5

Video: Wann kann ich Erfolge in der Meditation erwarten?

Länge: 5 Minuten

Punkt 6

Zusammenfassung: Meditation – wie lange bis Wirkung erfahrbar?

Es gibt viele Wirkungen der Meditation und mindestens genauso viele Einflussfaktoren auf die Geschwindigkeit deren Eintretens. Wer schnell vorankommen möchte, sollte diszipliniert und konzentriert üben und sein ganzes Leben meditativ gestalten.

Der Beitrag ist eingeordnet unter:

Auch interessant