So wirkt Yoga gegen Stress

Immer mehr Menschen leiden unter Stress, denn jener kann in den unterschiedlichsten Situationen aufkommen. Bereits Kleinigkeiten können zu einer Belastung werden, was auf Dauer eine große Gefahr für die Gesundheit darstellt. Immerhin sind kurze Stressphasen durchaus praktisch, denn dadurch steigert sich die Produktivität und der Körper kommt in Schwung. Klingt die Aufregung aber nicht mehr ab, entstehen diverse körperliche Symptome. Daher ist es wichtig, dass man seinem Körper Ruhephasen gönnt. Yoga ist dafür die richtige Lösung, denn es zielt auf Entspannung und Entschleunigung ab, sodass der Körper zu neuer Kraft kommen kann.

Meditation vor Sonnenuntergang
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Punkt 1

1. Was sind die Folgen von zu viel Stress?

Jeder hat einmal Stress, doch sollte dieser die Führung übernehmen, ist das ein großes Risiko. Zu viel Stress kann nämlich sowohl bewusst als auch unterbewusst den Alltag beeinflussen und sogar den Körper schädigen. Reduziert sich das Stresslevel nicht, kann es im schlimmsten Fall in einem Burn-Out enden. Auch Depressionen sind eine häufige Folge von andauerndem Stress.

Glücklicherweise signalisiert der Körper frühzeitig, wenn er unter zu viel Stress leiden. So äußert sich ein hohes Stressniveau durch innere Unruhe, Schlafstörungen, erhöhten Puls, Verspannungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, kreisende Gedanken, Ohrgeräusche sowie schnelle Reizbarkeit. Schon eines dieser Symptome kann auf zu viel Stress hinweisen, doch oftmals ist es eine Kombination aus verschiedenen Anzeichen die Regel. Sollte man diese also bemerken, muss schnell etwas gegen den Stress unternommen werden. Ansonsten schadet er dauerhaft auf einer psychischen und körperlichen Ebene.

Punkt 2

2. Was ist Yoga?

Yoga ist bereits seit vielen Jahren in aller Munde, wobei der "Sport" aus Indien stammt. Dort wird das Wort "Yoga" mit "Einheit, Harmonie" übersetzt und ist eher eine Meditationspraxis. Insofern ist das Ziel, dass Geist, Körper und Seele miteinander harmonieren, was wiederum zu einem tieferen Bewusstsein führt und am Ende das wahre Selbst erkennen lässt.

Um das zu ermöglichen, bietet Yoga ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Techniken und heutzutage auch körperlich förderliche Stellungen. Jene sind sowohl für Anfänger als auch Experten geeignet, wobei man sich langsam steigern kann. Für Beginner empfiehlt sich das sanfte Hatha Yoga. Es ist eine Mischung aus Körperübungen, Atemübungen, Tiefenentspannung sowie Meditation. Mit fortlaufendem Training wird die eigene Lebensqualität verbessert und der Körper schöpft neue Energie. Natürlich kann man auch eine andere Richtung einschlagen, wie Flow-Yoga und Co. Welche Yoga-Übungen gefallen, hängt individuell vom jeweiligen Menschen ab.

Punkt 3

3. Wie hilft Yoga gegen Stress?

Sicherlich ist Yoga gut für den Körper und lässt ihn auf sanfte Art fit werden, doch wie kann der Sport bei Stress und dessen Symptomen helfen? Der Grund kann wissenschaftlich erklärt werden, denn beim regelmäßigen Yoga-Training schüttet das Gehirn laut Studien GABA aus. GABA wird als Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure bezeichnet und hat im Körper eine wichtige Aufgabe. Jener hilft, die Erregbarkeit der Nervenzellen im Gehirn zu senken. Insofern vermindert er das Stresshormon und dadurch entspannen sich die Muskeln und das Gehirn. Gefühle von Angst nehmen ab und es wird für ein innerliches Gleichgewicht gesorgt.

Allerdings ist das nicht der einzige Grund, weshalb Yoga eine hervorragende Lösung bei zu viel Stress ist. Neben der Reduktion des Stresshormons stimuliert Yoga auch das vegetative Nervensystem. Jenes ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich der Körper entspannt und man innerlich zur Ruhe kommt.

Macht man also regelmäßig Yoga, wirkt sich das indirekt auf den Hormonhaushalt aus und es kommt zu einem inneren Gleichgewicht. Zusätzlich beruhigt sich die Atmung und Verspannungen sowie Blockaden lösen sich. Allerdings kann man diesen positiven Effekt nicht nach dem ersten Yoga-Training erwarten. Die Regelmäßigkeit spielt eine große Rolle, sodass der Körper gar nicht erst in die Phase des Stresses kommt, sondern von Tag zu Tag wieder heruntergeholt wird.

Die Vorteile von Yoga zusammengefasst:

  • Das Stresslevel wird auf hormoneller Ebene reduziert und gleichzeitig schüttet das Gehirn Botenstoffe aus, welche die Erregbarkeit der Nervenzellen senken.
  • Muskeln entspannen sich und gleichzeitig nimmt deren Stärke zu.
  • Die Sauerstoffaufnahme des Körpers wird erhöht, wovon Lunge und Herz profitieren.
  • Die Konzentration wird verbessert, wodurch die Leistungsfähigkeit zunimmt.
  • Das Gefühl von Angst nimmt ab und stattdessen stellt sich ein inneres Gleichgewicht ein.
  • Das Selbstbewusstsein wird durch das verbesserte Körpergefühl gefördert.
  • Die gelernten Techniken können auch unterwegs oder auf der Arbeit durchgeführt werden.

Punkt 4

4. Yoga für zwischendurch: Wenn der Stress zu viel wird

Es gibt viele Situationen im Alltag, wo der Stress die Überhand gewinnt und man sich am liebsten sofort auf die Yoga-Matte legt. Da das aber nicht immer möglich ist, gibt es eine einfache Yoga-Übung, die man auch unterwegs oder im Büro durchführen kann. Sie hört auf den Namen "Wechselatmung" und ist hervorragend, um sich zu beruhigen und langsam zu entspannen. Dafür geht man folgendermaßen vor:

  1. Man setzt sich bequem und aufrecht hin.
  2. Danach legt man seine linke Hand locker auf dem jeweiligen Bein ab.
  3. Anschließend wird die Hand zum "Vishnu Mudra" geformt. Das heißt, man macht eine Faust und spreizt anschließend den kleinen Finger, den Ringfinger sowie den Daumen ab.
  4. Sobald die Position eingenommen wurde, atmet man vollständig aus und schließt währenddessen die Augen.
  5. Das Einatmen erfolgt über das linke Nasenloch, wobei das andere Nasenloch mittels des Daumens zugehalten wird.
  6. Anschließend hält man das linke Nasenloch mit dem Ringfinger und kleinen Finger zu und atmet bewusst und langsam über das rechte Nasenloch aus und anschließend erneut ein.
  7. Danach wird dieser Vorgang wiederholt. Am besten sollte man diese Übung zwei Minuten durchführen. Danach spürt man direkt eine beruhigende Wirkung und kann mit neuer Entspannung an die Arbeit gehen.

Punkt 5

5. Gibt es weitere Lösungen?

Yoga ist sicherlich nur eine Möglichkeit, wie man auf natürliche Art das Stresslevel senken kann. Das Problem bei Yoga ist, dass man immer ausreichend Zeit einplanen muss. Immerhin nimmt das Training etwa 20 Minuten in Anspruch. Hetzt man sich durch die Übungen, haben jene anschließend keinen stressmindernden Effekt. Hat man diese Zeit nicht und/oder möchte eine andere Lösung ausprobieren, könnte man CBD ausprobieren. CBD stammt aus dem weiblichen Hanf und ist für seine beruhigende und stresslösende Wirkung bekannt. Jedoch haben die Mittel keine Rauschwirkung, weshalb sie frei im Handel verkauft werden dürfen. Hier erfährt man mehr zur Rechtslage von CBD. Weitere gute Lösungen gegen Stress sind progressive Muskelentspannung, eine gesunde Ernährung, diverse Kräuter, wie Melisse, Kamille, Lavendel, Johanniskraut oder Hopfenblüten, viel Schlaf und ausreichend Zeit mit sich selbst, Freunden und Familie. Siehe auch:

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 Peter Bödeker von Yoga-Welten.de hat einen Ratgeber zu Entspannungstechniken geschrieben, der auch Audiodateien zu Yoga Nidra und einer Meditation enthält.

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Punkt 6

6. Das Fazit

Yoga ist eine hervorragende Lösung, wenn der Stress wieder einmal die Überhand gewinnt. Dabei ist regelmäßiger Stress überaus gefährlich für den Körper und kann zu dauerhaften, gesundheitlichen Schäden führen. Von daher sollte man von Anfang an dem Stress entgegenwirken. Yoga-Training ist dafür der richtige Ansatz, denn schon wenige Minuten Training pro Tag senken die Stresshormone und die Entspannung nimmt zu. Selbstverständlich gibt es noch andere Möglichkeiten, um den Stress den Kampf anzusagen, wie Entspannungstechniken, CBD, genügend Schlaf, eine gesunde Ernährung oder auch Kräuter.

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7. Weiterlesen

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Willkommen zu der Entspannungstechnik des Yogas: Yoga Nidra. Die yogische Tiefenentspannung, auch "yogischer Schlaf" genannt (Nidra=Schlaf), ist eine Tiefenentspannungsübung der tantrischen Yoga-Lehre. Ihr Ursprung liegt in weit entfernten Zeiten.

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 Hier findest du den Text für die progressive Muskelentspannung nach Jacobson im Sitzen.

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Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (Anleitung, MP3, Text, Download ...)

Die progressive Muskelentspannung nach Jacobson wurde von dem Arzt Edmund Jacobson in den 20er und 30er Jahres des 20. Jahrhunderts entwickelt. Ursprünglich noch recht kompliziert wurde diese Übung rasch für den Alltagsgebrauch vereinfacht. Seitdem wird diese Entspannungsübung mit großem Erfolg gelehrt und angewendet; sie wurde in vielen medizinischen Studien auf ihre Wirksamkeit untersucht.

Hier findest du eine Anleitung, eine MP3-Audiodatei, eine Sprechanleitung und Tipps zur korrekten Ausführung für die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

https://www.yoga-welten.de

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