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Mayurasana - der Pfau - ist eine sehr handgelenksbelastende Übung und sollte mit Vorsicht weiter entwickelt werden. Nie die Handgelenke zu sehr belasten. Mayurasana - der Pfau - gilt als wirkungsvollste Übung für die Verdauungsorgane.

 

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Mayurasana - der Pfau - mit Variation

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Die Übungsfolge:

  1. Setze dich in den Fersensitz
  2. Setze die Hände zwischen den Beinen wie in der Abbildung auf den Boden, die kleinen Finger berühren sich
  3. Nun berühre mit dem Kopf den Boden, die Belastung der Hände steigt an
  4. Strecke die beiden Beine nach hinten aus
  5. Gehe mit dem Kopf soweit nach vorne, das die Beine vom Boden abheben
  6. Nun strecke den ganzen Körper aus und halte bewegungslos
  7. Übungsdauer: 5 Atemzüge, langsam steigern bis 1 Minute
  8. Sei bewusst
  9. Versuche sanft und tief zu atmen - soweit es ohne Beschwerden möglich ist

Variation: Die Beine in die Lotusstellung nehmen

Tipp zur Förderung von Freude und innere Stärke

Spüre die positiven Belebungs-, Dehnungs-, und Stimmungswirkungen während und nach der Übung. Erfreue dich ganz bewusst daran, mache diese Freude in deinem Inneren für 5-10 Sekunden lebendig und stark.

Dies ist eine von uns empfohlene Ergänzung zu jeder Asana. Sie dient dazu, förderliche Neuronenverbindungen im Gehirn aufzubauen und sukzessive zu verstärken.

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Mayurasana in alten Schriften

Gheranda Samhita

Gheranda Samhita, Kapitel II, Vers 29,30

Platziere die Handflächen der beiden Hände auf dem Boden.

Platziere die Nabel-Region auf den beiden Ellbogen.

Stehe auf den Händen, die Beine sind angehoben in der Luft und gekreuzt wie in Padmasana, dem Lotus-Sitz.

Dies wird Mayura-Asana genannt. Diese Stellung zerstört die Auswirkungen von unheilsamen Essen, produziert Hitze in Magen. zerstört die Effekte von tödlichen Giften und kuriert leicht Krankheiten wie Gulma (krankhafte Anschwellung im Unterleib, Unterleibsgeschwulst.) und Fieber.

Hatha Yoga Pradipika

Hatha Yoga Pradipika, Kapitel I, Vers 32

Sich mit den Händen auf die Erde stützend, stabilisieren die Ellbogen an den Flanken des Nabels.

Der Körper wird wie ein Stock erhoben und in der Luft gehalten.

Dies nennt sich Mayuram Asana.

Hatha Yoga Pradipika, Kapitel I, Vers 33

Mayurasana verscheucht rasch Krankheiten der Gulma (Unterleibsgeschwulst bzw. vergrößerte Milz), eine Anschwellung des Bauches und andere. Sie hilft bei einem gestörten Dosha-Verhältnis, verbrennt überflüssige und abgestandene (schlechte) Speisen, stärkt das Feuer im Bauchraum und verdaut das Wurzelgift Kalakuta.

Siehe auch im Yoga-Welten-Übungsplan:

Zum Download

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PDF  Yoga Uebungsplan

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Mayura bedeutet im Sanskrit Pfau. Diese Übung erinnert an einen Pfau, der
mit seinen Schwanzfedern ein Rad schlägt. Diese Übung setzt gute Gesundheit
voraus.

Technik: Man kniet auf einer ausgebreiteten Decke. Beide Arme stützt man
nahe beieinander auf den Boden, Handflächen nach unten. Die Finger zeigen in
Richtung auf die Füße. Wenn man die Finger etwas krümmt, hält man leichter
das Gleichgewicht. Die Unterarme sind jetzt fest und sicher, sodaß man den
ganzen Körper auf die Ellenbogen stüzen kann. Man strecke die Beine ganz aus
und stütze sich mit den Zehen auf den Boden. Tief atmen und die beiden
Beine (Knie und Füße aneinander gepreßt!) waagerecht heben, so dass der
Körper von Kopf bis zu den Zehen eine gerade Parallele zum Boden bildet.
Nach 5 Sekunden stützt man sich mit den Zehen wieder auf den Boden und atmet
aus. Das ist Mayurasana. Man raste einige Minuten, ehe man eine andere Übung
beginnt. Geübte können diese Übung machen, indem sie sich auf eine
Tischkante stützen.

Wirkung Mayurasana

Diese altbekannte Übung ist ausgezeichnet für allerlei Magenverstimmung. Da die Arme unterhalb des Nabels auf den Magen drücken,
wird die Unterleibsaorta teilweise zu samrnengepresst und das Blut in die Verdauungsorgane gelenkt. Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen und Nieren werden gestärkt. Der Druck innerhalb des Unterleibes wird sehr gesteigert und sämtliche Baucheingeweide gekräftigt. Außerdem stärkt Mayurasana die Handmuskeln. Es weckt Kundalini Shakti.

Mayurasana hat einen eigenen Reiz. Es wirkt rasch regenerierend, wie eine Adrenalin- oder Digitalis-Einspritzung unter die Haut. Diese Übung fördert die Verdauung sehr, heilt Magenschwäche, Leberträgheit verschwindet. Diese eine Übung schenkt ein Höchstmaß körperlicher Kräftigung in kürzester Zeit,nur ein paar Sekunden täglich!

aus "Hatha Yoga" von Swami Sivananda

 

 

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Kommentare  

Guest
#1 Guest 2007-02-02 21:12
die aufgabe is super einfach!
allen viel glück, die sich verenken wollen!
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Guest
#2 Guest 2007-08-24 16:18
wieso soll DAS denn funktionieren?? ??
ich kann das nicht.
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Guest
#3 Guest 2007-11-20 19:35
Kann man das überhaupt hin kriegen?!?!?! :-P

Also, ich krige es mal überhaupt nicht hin
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