Viele der Inspirationen sind den täglichen Lesungen von Swami Sivananda entnommen, wie Sie freundlicherweise von Yoga Vidya zur Verfügung gestellt werden. 

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Asanas halten die Muskeln geschmeidig und die Wirbelsäule elastisch, verbessern geistige Fähigkeiten und entwickeln die Lungenkapazität, sie stärken die inneren Organe und schenken Langlebigkeit. Durch die Übung von Yogasanas wird das Blut mit viel Sauerstoff angereichert und die Anhäufung von venösem Blut wird gestoppt. Der Körper wird mit einem großen Maß an Energie erfüllt. Die Gehirnzentren und das Rückenmark werden gestärkt und belebt. Das Gedächtnis wird verbessert und der Verstand geschärft. Intuition wird entwickelt.

Die Praxis von Asanas festigt das Gleichgewicht im Körper und garantiert auch geistige Ausgeglichenheit. Yogaübungen tragen zur Entspannung des Körpers bei, sodass nervliche Anspannungen aufgelöst werden können.

Die Asanapraxis beseitigt Krankheiten und macht den Körper leicht, fest und stabil. Eine bestimmte Asana dient zur Beseitigung einer bestimmten Krankheit. Beachte diese wundervolle Kraft der Asana.

Sirshasana ( Kopfstand) ist nützlich für ein trübes Gehirn. Er schenkt Gehirnkraft und entwickelt Verstand und. Gedächtnis. Er trägt zur Speicherung von Ojas Shakti (Lebenskraft, feine Energie ) im Gehirn bei. Er nützt bei der Bewahrung von Brahmacharya (sexuelle Zurückhaltung). Er heilt viele Krankheiten. Er verbessert Seh- und Hörvermögen durch einen zusätzlichen Blutzufluß zum Gehirn.

Sarvangasana (Schulterstand) entwickelt die Schilddrüse, stärkt Lungen und Herz und macht die Wirbelsäule elastisch.

Sirshasana und Sarvangasana steigern die Vitalität und beugen dem Altern vor. Sie machen die Wirbelsäule elastisch. Sie erneuern und verjüngen das gesamte System. Die Schilddrüsen werden stimuliert und mit neuer Energie versorgt.

Matsyasana (der Fisch) ist gut für die Entwicklung der Lungen, des Gehirns und der Augen; er stärkt auch den oberen Teil der Wirbelsäule.

Paschimottana (sitzende Vorwärtsbeuge) und Mayura Asanas (der Pfau) kräftigen das Verdauungsfeuer und verbessern die Verdauung. Paschimottanasana vermindert Fett im Bauch.

Bhujangasana (die Copra), Salabhasana (die Heuschrecke) und Dhanurasana (der Bogen) verbessern die Darmperistaltik, wirken gegen Verstopfung und heilen Unterleibserkrankungen. Das Rollen in Dhanurasana ( der Bogen) gibt eine sehr gute Bauchmassage.

Ardhamatsyendrasana (Drehsitz) ist gut für Leber und Galle.

Tadasana (Bergstellung), Trikonasana (das Dreieck) und Garudasana (der Adler) machen größer.

Savasana (die Totenhaltung) entspannt Körper und Geist und schenkt vollkommene Ausgeglichenheit und Ruhe.

Man praktiziert Asanas und Pranayama nicht, um starke Muskeln zu bekommen. Muskeln bedeuten nicht Gesundheit. Die gesunde und harmonische Funktion der endokrinen Drüsen und inneren Organe und dergleichen mehr, des Nervensystems und des Geistes - das ist es, was man braucht und was das regelmäßige Üben von Yoga Asana und Pranayama schenkt.

aus dem Buch "Hatha Yoga" von Swami Shivananda 

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Kommentare  

Guest
#1 Guest 2007-05-25 13:05
Ich hätte da noch ein paar Ergänzungen, da einige Übungen auch ungute Effekte haben können.
Der Kopfstand hat alle schon angeführten Wirkungen nur steht man dabei idealer Weise nicht direkt auf dem Kopf sondern der Scheitel streichelt sanft den Boden, daß heiß Kraft und Statik sollten aus den Armen kommen, sonst leidet die Halswirbelsäule.
Auch der Schulterstand hat ein großes Potential die HWS zu schädigen. Statt dessen ist eher veeparits karani oder der halbe Schulterstand zu empfehlen.
Auch der Fisch wird in den meisten Schulen heute nicht mehr geübt da auch hier die HWS leidet.
Außerdem sollte beim Bogen das heben der Oberschenkel nur aus eigener Kraft und sanft erfolgen, daß heißt ohne ziehen der Arme weil sonst in der Lendenwirbelsäu le ein Bandscheiben Vorfall ausgelöst werden könnte.
Sonnige Grüße
larrim
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