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Meditation Pflanzen

5 Pflanzen, die deine Meditations-Praxis unterstützen können

Ein ruhiger Geist macht nicht nur das Leben schöner, sondern fördert das allgemeine Wohlbefinden. Wusstest du, dass Zimmerpflanzen dir dabei helfen können, besser zu meditieren? Die tiefe, gleichmäßige Atmung ist ein wichtiger Bestandteil der Meditation, und Pflanzen sind hervorragende Luftreiniger, die außerdem noch schön anzusehen sind. Gibt es einen besseren Grund, sich Pflanzen anzuschaffen?

Punkt 1

Meditation und ihr Nutzen

Meditation ist keine neue Praxis. Es gibt sie schon seit Jahrhunderten. Verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kulturen nutzen sie, um ihren Geist zu trainieren und ihre Konzentration zu verbessern. Im Yoga nutzen wir sie, um unseren Yoga-Zielen näherzukommen. Darüber hinaus bietet die regelmäßige Meditation viele weitere Nutzen, darunter:

  • Bessere Selbstwahrnehmung
  • Förderung der körperlichen Gesundheit
  • Abbau von Stress

Mit achtsamer Meditation und regelmäßigem Yoga können Körper und Geist in einen ausgeglicheneren Zustand übergehen. Pflanzen sind dabei ein idealer Begleiter. Im Folgenden möchten wir dir fünf Pflanzen vorstellen, die bei deiner Meditation behilflich sein können. Diese erhältst du in Blumenläden oder bereits fertig gepflanzt bei Anbietern wie The Plant Box.

Punkt 2

 5 Pflanzen für die Meditation

Basilikum (Tulsi)

Basilikum (auch Tulsi) als die heilige Pflanze von Vishnu. Daher wird Basilikum in Indien in der Nähe von Tempeln und Häusern gehalten. Studien deuten darauf hin, dass Basilikum die Hirndurchblutung fördert und antioxidative Eigenschaften hat, die helfen, schädliche Auswirkungen von Stress und Alterung auf den Körper zu reduzieren. Ebenso soll es in gewissem Rahmen gesunde Zellen vor der Toxizität von Krebsbehandlungen wie Strahlen- und Chemotherapie schützen. 

Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Basilikum Menschen bei folgenden Beschwerden helfen kann:

  • Hautproblemen
  • Entzündungen
  • Erkrankungen der Lunge/Atemwege
  • Asthma
  • Herzkrankheit
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Nierensteinen

Neben all seinen gesundheitlichen Vorteilen ist Basilikum auch für seine meditativen Wirkungen bekannt. Er hilft dabei, den Geist und den Körper zu entspannen, und unterstützt deshalb spirituelle Praktiken wie Meditation und Yoga.

Passionsblume

Es gibt über 500 bekannte Arten von Passionsblumen. Die Passionsblume wurde von spanischen Entdeckern benannt, die ihnen von den peruanischen Ureinwohnern vorgestellt wurde. Demnach gaben die Spanier diesen Pflanzen ihren Namen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem Kruzifix. In der christlichen Tradition ist „Passion“ ein Begriff, der die letzte Phase im Leben Jesu Christi, einschließlich seiner Kreuzigung, beschreibt.

Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Arten einen medizinischen Nutzen haben können. So verweisen wissenschaftliche Studien darauf, dass die Passionsblume die Schlafqualität verbessert, und eine Studie hat als Ergebnis, dass die Passionsblume eine erkennbar positive Wirkung auf die generalisierte Angststörung hat. 

Die amerikanischen Ureinwohner haben die Passionsblume außerdem zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, darunter Furunkel, Wunden, Ohrenschmerzen und sogar Leberprobleme. Darüber hinaus erhöht die Passionsblume den Serotoninspiegel für eine bessere Stimmung und es gibt einige Indizien dafür, dass sie die Konzentration von Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) im Gehirn erhöht, was positive Effekte auf Leistungsfähigkeit, Schlaf und Wohlbefinden haben soll.

Diese zahlreichen Vorteile der Passionsblume für die psychische Gesundheit machen sie zu einer der besten Pflanzen für die Meditation.

Verwendung

Du kannst getrocknete Passionsblumen in kochendes Wasser geben, um einen Kräutertee herzustellen. Getrocknete Passionsblumen oder abgepackten Tee findest du in vielen Lebensmittelgeschäften.

Lavendel

Lavendel wird weithin als Hilfe für einen guten Schlaf verwendet. Menschen trockneten bereits vor langer Zeit Lavendelblüten, um sie in einen Beutel unter ihr Kopfkissen zu legen.

Jüngste Studien weisen nun darauf hin, dass Lavendel, wenn er eingeatmet wird, tatsächlich den Tiefschlaf fördert. Das liegt daran, dass das Lavendel-Aroma die Deltawellen im Tiefschlaf erhöht. Außerdem werden die Alphawellen im Wachzustand reduziert, was zur Besänftigung eines unruhigen Schlafs führt. Lavendel-Aromatherapie soll laut Studien außerdem den Cortisolspiegel senken und die Entspannungsreaktion bei gesunden Menschen verbessern.  

Darüber hinaus gibt es wissenschaftliche Studien, die darauf hinweisen, dass Lavendel antibakteriell, antimykotisch, antiseptisch, schmerzlindernd und entzündungshemmend ist. Zudem gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass Lavendel Qualitäten besitzt, die das Nervensystem schützen. Lavendel wird oft als schmerzlindernd angepriesen, sei es bei akuten oder chronischen Schmerzen. Eine Studie mit 100 Patienten auf der Intensivstation ergab, dass nach einer Fußmassage mit ätherischem Lavendelöl deutlich spürbare Veränderungen auftraten. So konnte eine Senkung des Blutdrucks, der Herzfrequenz, der Atemfrequenz, sowie der Schmerzen selbst beobachtet werden.

Für die Meditation ist vor allen von Vorteil, dass Lavendelgeruch Stress und Angstsymptome wie Unruhe und Schlafstörungen merklich verbessern kann. Lavendel hat auch einen positiven Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität. Das ist darauf zurückzuführen, dass Lavendel angstlösende Eigenschaften hat, die mit denen gängiger Medikamente gegen Angstzustände vergleichbar sind.

Dank all dieser Vorteile ist Lavendel eine klare Empfehlung für deinen Zen-Raum!

Aloe vera

Aloe vera wird nicht umsonst als “Wunderpflanze” bezeichnet: Es handelt sich um eine Heilpflanze, die seit Tausenden von Jahren zur Behandlung verschiedener Leiden verwendet wird. Es gibt Hinweise darauf, dass Aloe vera bereits vor über 6000 Jahren in Ägypten zur Anwendung kam. Aloe vera wird in Kapsel- oder Flüssigform zur Einnahme verkauft, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. So wird der Einnahme von Aloe vera folgende Vorteile nachgesagt:

  • Stärkt die Verdauung
  • Hilft bei Verstopfung, Übersäuerung und Blähungen
  • Verbessert den Appetit
  • Verbessert die Funktion von Nieren, Leber und Gallenblase
  • Senkt den Blutzuckerspiegel

In einer NASA-Studie von 1989 wurde außerdem festgestellt, dass Aloe Vera in gewissem Rahmen schädliche Schadstoffe, sogenannte VOCs, aus der Luft entfernt, Kohlendioxid absorbiert und Sauerstoff freisetzt, während sie Formaldehyd und Benzol filtert. Das macht sie zu einem idealen Begleiter für deine Meditation!

Darüber hinaus muss sie kaum mit Wasser versorgt werden und das Gel aus dem Blätterinneren kann in der Hautpflege zur Anwendung kommen.

 Sommerflieder

Der Sommerflieder ist ein großer, schnellwüchsiger Strauch, der für seine langen, zapfenförmigen Blütenbüschel bekannt ist. Das schöne Geäst will hier als optische Meditations-Hilfe verstanden werden. Es gibt eine Reihe von Kultursorten mit verschiedenen Blütenfarben, darunter weiße, rote und lilafarbene Blüten. Der Strauch wird auch Schmetterlingsflieder genannt, weil die winzigen Blüten oft orangefarbene Augen haben. Fliederblüten blühen in den wärmeren Monaten, duften süß und können Schmetterlinge anlocken.

Der relativ anspruchslose Sommerflieder benötigt viel Sonne und bevorzugt einen leichten, gut durchlässigen Boden. Das macht den Sommerflieder zu einer beliebten Pflanze, die du im Garten wachsen lässt und dann als Strauß in deinem Meditationsraum platzierst. Der süße Duft und der schöne Anblick unterstützen dabei, sich zu entspannen und der Meditation zu widmen.

Punkt 3

Dein Pflanzen-Tipp

Hast du einen weitere Pflanzen-Empfehlung für die Meditation?

Vielen Dank für jede Anregung!

 

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Punkt 4

Fazit

Pflanzen unterstützen deine meditative Praxis durch ihre beruhigende Präsenz. Auch die Vielzahl an weiteren positiven Wirkungen auf Gesundheit und Geist kannst du dir für deine Meditation zunutze machen. Hoffentlich konntest du einige Ideen für die Pflanzen-Ausstattung deines Zen-Raums sammeln!

Punkt 5

Weiterlesen

Meditation lernen

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Meditation lernen – die grundlegende Anleitung aus dem Buddhismus

Der Begriff Meditation hat viele Facetten. Das Spektrum reicht vom Nachsinnen über ein Thema (vornehmliche Betrachtungsweise der Philosophen) bis zur völligen Gedankenstille. Im Folgenden findest du eine konkrete Anleitung der Schritte, welcher der Buddha himself seinen Schülern zum Lernen einer tiefen Meditation gegeben hat. Sicherlich nicht die schlechteste Herangehensweise, wenn du persönliche Entwicklung oder gar Erleuchtung zum Ziel deiner Meditationsreise auserkoren hast.

Am Ende findest du eine Merkkarte zum Ausdruck – z. B. für das Portemonnaie.

Meditieren Tipps

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31 Tipps zum Meditieren – so wird deine Meditation tiefer und dauerhaft Teil deines Lebens

Die ersten Schritte bei der Meditation wurden gemacht, manchmal war es anstrengend, hin und wieder äußerst angenehm. Dann liest man auch noch so viel über die positiven Folgen einer längeren Meditationspraxis. Der Vorsatz ist also gefasst: Meditation wird Teil meines Lebens.

Aber dann kommt der Alltag. Und "unbefriedigende" Meditationen. Und Ausreden, warum ich nicht zum Meditieren komme.

Es gibt viele kleine Kniffe und Hilfen, die dir dein Meditieren erleichtern und vertiefen ► Bewährte Umstände schaffen ► Schneller tiefer meditieren ►  Tipps zum Dranbleiben.

Welche Meditation passt zu mir?

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Alice: »Würdest du mir sagen, bitte, welchen Weg ich von hier aus einschlagen soll?«
»Das hängt zu einem guten Teil davon ab, wo du hin möchtest«, sprach die Katze.
»Das ist mir ziemlich gleich … «, sprach Alice.
»Dann ist es gleich, welchen Weg du einschlägst«, sprach die Katze.
» … solange ich nur irgendwo hinkomme«, fügte Alice erklärend hinzu.
»Oh, das wirst du ganz sicher«, sprach die Katze, »wenn du nur lange genug gehst.«

Aus: Alice im Wunderland

Ganz ähnlich könnte sich ein Dialog auf die Frage "Welche Meditation passt zu mir?" entwickeln. Denn zunächst will die Frage beantwortet werden: "Was will ich überhaupt mit der Meditation erreichen?". Im folgenden Artikel finden sich deshalb Meditationsempfehlungen für verschiedene Meditationsziele und Menschentypen.

Meditation Gedanken

meditation gedanken beruhigen 564Besser meditieren – Gedanken stoppen – im Hier bleiben

41 Tipps und Hilfsmittel, die Gedanken in der Meditation zu beruhigen

Wer anfängt zu meditieren, wird schnell merken, dass Gedanken sich in den Vordergrund drängen. Nach einer motivierenden Anfangsphase mit eindrücklichen Meditationserfahrungen leiden viele Meditierende darunter, am Ende der Meditation festzustellen, dass sie wieder einmal nur geträumt, geplant, gesorgt, innerlich geplaudert haben.

In Jahrtausenden der Meditationstradition haben die unterschiedlichen Meditationsschulen Tipps und Hilfen entdeckt, welche die Gedanken bei der Meditation beruhigen.

Stufen der Meditation

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Wohl jeder Meditierende fragt sich im Laufe der Jahre seiner Meditationspraxis ab und an: Wo stehe ich eigentlich mit meiner Meditationspraxis? Wie tief meditiere ich? Wie viele Versenkungsstufen kommen noch? Wie merke ich es, wenn ich ein neues Stadium der Meditation betrete?

Im folgenden Artikel findest du verschiedene Einteilungen der Meditationsphasen. Diese helfen bei deiner persönlichen Orientierung oder zur Ausrichtung deiner eigenen Meditation. Dabei kommen alte Weise genauso zu Wort wie heutige Meditationsforscher.

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