Mann sitzt bei Sonnenuntergang inirischer Landschaft vor Steinmonument. Text: Geschichte: Conor und das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit

Inhalt: Conor und das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit

Geschichte

Conor und das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit

Einst lebte ganz im Osten Irlands ein 30-jähriger Mann namens Conor, der seit seiner Jugend auf der Suche nach dem Geheimnis der wichtigsten Wahrheit war. Dieser Conor hatte als Junge im Wald hinter seinem Dorf einen Druiden getroffen. Es war um Mittsommer herum. Der Druide saß unter einer irischen Eiche, die laut den Sagen jene Zeit von Anfang Juni bis Mitte Juli beherrscht. Der alte Mann hatte nach dem Jungen gerufen und Conor war unsicher hinübergegangen. Der Druide konnte nur noch leise sprechen, Conor musste sich zu ihm hinunterbücken. Er flüsterte ihm ins Ohr, dass ein Geheimnis der wichtigsten Wahrheit existiere, dass nur sehr wenige Menschen auf Erden dieses Geheimnis kennen würden und dass er, Conor, sobald er ins Erwachsenenleben eintreten würde, danach suchen müsse.

Am nächsten Tag war der Druide verschwunden und kein Bewohner der Umgebung hatte je von ihm gehört.

Die gewisperten Worte blieben dem jungen Conor all die Jahre im Kopf und sobald er volljährig wurde, machte er sich auf die Suche, das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit zu finden. Diese Suche sollte alles veränder

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Conor verzichtete auf höhere Schuldbildung, auf einen ansehnlichen Beruf, hatte nur kurze Beziehungen und gab mit 17 sogar sein geliebtes Eishockeyspiel auf. Nichts davon vertrug sich mit der aufwendigen Suche nach dem Geheimnis. Conor lebte die ersten Jahre seines Erwachsenenseins von Gelegenheitsjobs, mehr als von der Hand in den Mund nahm er nie ein.

Nachdem er Hunderte von Büchern gelesen hatte, kannte er zahlreiche – angeblich – Geheimnisse. Doch immer war es so, dass sich der Wahrheitsgehalt dieser Geheimnisse nicht überprüfen ließ. Conor erkannte: Mit Büchern würde er nicht das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit erfahren. So ging er in die weite Welt Irlands hinaus.

Immer wieder traf er bei seiner Suche auf Menschen, die behaupteten, das letzte Geheimnis zu kennen. Stets lauschte er dann gespannt ihren Worten, besuchte ihre Predigten, ihre Unterrichtsstunden oder lauschte ihren Reden in den gutbesuchten Pubs der großen Städte. Doch immer wieder wendete er sich irgendwann enttäuscht ab, denn jedes Mal handelte es sich um Lügner, Verwirrte oder vermeintliche Weise, die nur nachplapperten, was ihnen irgendein anderer "Guru" zuvor verkündet hatte.

Einer hatte ihm das ganz offen gestanden. Conor hatte den Weisheitslehrer in einer Kneipe frühabends getroffen. Kurz vor der Sperrstunde und einige Gläser später hatte der "Weise" eine Flasche Whiskey alleine ausgetrunken. Beim Hinausgehen hatte er Conor in den Arm genommen und gelallt: "Du bist ein feiner Kerl, Conörchen, darum geb ich dir einen Rat: Mach es wie ich. Such dir ein esoterisches Buch, schmücke es aus und verkünde eine neue Wahrheit. Dumme findest du überall. Es lohnt!"

Conors Eltern waren schon völlig verzweifelt. Sie meinten, dass er sein Leben verschwenden würde. Wenn er noch älter würde, hätte er bald gar keine Chance mehr in der Arbeitswelt.

Mit Erreichen des dreißigsten Lebensjahres kamen auch bei Conor die Zweifel. Was war das für ein Leben, das er lebte? Sollte er sich nicht langsam eine Arbeit suchen? Endlich ein Studium beginnen? Jagte er einem Phantom hinterher? Doch noch hielt er an seinem Ziel fest. Wenn er die Augen schloss und alles um ihn herum völlig ruhig war, konnte er die gewisperten Worte des Druiden weiterhin hören. Ein wenig würde er noch weitersuchen ...

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Wieder näherte sich die Zeit von Mittsommer. Conor wanderte mit staunenden Augen durch die wilden Karstflächen des Burren. Überall lagen Felssteine herum. Um nicht zu stolpern, hielt er seinen Blick gen Boden gesenkt. Fast hätte er den Alten übersehen, der mit einer Pfeife im Mund auf der Trockenmauer einer Kirchenruine saß und über den weiten Strand zum Meer schaute.

Conor lenkte seine Schritte auf den Alten zu. "Kennt ihr vielleicht einen weisen Menschen in dieser Gegend, der das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit kennen könnte?", fragte er ohne große Hoffnung. Wie vertraut ihm diese Frage mittlerweile war. Irgendwie gehörte sie zu ihm, war Teil seines Lebens.

Weil der Alte nicht antwortete, beschloss Conor, durch die Reste der Kirchenmauern hindurch weiterzuziehen. Solche verfallenen Bauwerke waren in Irland nie weit. Er war schon fast durch einen freistehenden Torbogen geschritten, als ihn ein einzelnes Wort innehalten ließ.

"Vielleicht."

Langsam näherte sich Conor dem Alten. Hatte er richtig gehört? "Wie meint Ihr das? Ihr kennt jemanden?"

Das Grün der Augen des Alten erinnerte Conor an den Schlick, der vereinzelt auf der Sandbank herumlag. Er schaute Conor nicht an, sondern blies mit dem Blick auf das Meer seelenruhig den Pfeifenrauch aus. Der Seewind griff sich den Rauch und löste ihn nach wenigen Metern in Luft auf. Lichtflecke - hervorgerufen aus dem Wechselspiel von Sonne, Wolken und Wind - wanderten über die Felslandschaft.

"Im Burren-Nationalpark, bei den Poulnabrone Dolmen findest du einen Einsiedler, der sich Mauna nennt. Er soll es kennen, das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit."

"Wo genau wohnt dieser Mauna? Kennt Ihr eine Adresse?", wollte Conor wissen.

Doch der Alte schwieg. Sein Blick hatte Conor nicht ein einziges Mal berührt. Er rauchte und ruhte mit den Augen auf der See.

Conor zuckte mit den Schultern, hob seinen Rucksack auf und bedankte sich für die Auskunft. Er hatte auf seiner Suche so viele komische Typen getroffen - ihn wunderte nichts mehr. Aufgeregt lenkte er seine Schritte in Richtung der Dolmen, die er ohnehin schon lange durchwandern wollte. Wahrscheinlich wartete dort wieder einer dieser Hochstapler auf ihn, einer von jenen, die nur zahlungswillige Zuhörer suchten. Aber dieser Name ... Mauna ... er löste ein Kribbeln in ihm aus, Erwartung. Könnte es sogar Vorfreude sein?

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Zwei Tage später, der Wind blies heftig über die irischen Felsen des Burren, näherte sich Conor dem Hof von Mauna. Es war nicht einfach gewesen, dessen genaue Lage in Erfahrung zu bringen. Nur selten ließ sich dieser Mauna bei den Menschen der umliegenden Dörfer blicken, wurde ihm erzählt, aber schließlich hatte Conor einen Einwohner getroffen, der ihm die ungefähre Lage schildern konnte. Merkwürdig fand Conor nur, dass keiner etwas über diesen Mauna zu sagen wusste. Nicht einmal beschreiben konnten ihn die Bewohner der Gegend. Der Pfarrer nicht, der Betreiber des Pubs nicht und auch nicht der örtliche Wächter des Friedens – der Dorfpolizist.

Hier stand Conor nun. Vor ihm lag ein von einer mannshohen Mauer umfriedeter Hof. Inmitten der Mauer verschloss eine breite Pforte, deren Grün schon lange auf einen Neuanstrich wartete, den Zugang. Das umliegende Land war von Kargheit gezeichnet. Sollte dies das Ziel seines langen Suchens sein?

Conor fasste sich ein Herz und klopfte an die schief hängende Eingangspforte.

Nichts rührte sich. War dieser Mauna nicht daheim? Conor schritt um das ummauerte Anwesen herum. Nur wenige Fenster öffneten den Blick hinter die aus grob gehauenen Steinen errichtete Hofmauer. Er meinte, im Inneren das Geräusch einer schließenden Tür zu vernehmen. Conor klopfte noch einmal, lauter.

Nach einer Stunde war noch immer niemand erschienen, Conor in den Hof hineinzulassen. Der Abend dämmerte und Conor überlegte, ob er ins letzte Dorf zurückkehren sollte. Er entschied sich dagegen, vielleicht würde Mauna heute Abend noch heimkehren. Doch auch Stunden später tat sich nichts auf sein Klopfen. Zum Glück war Sommer. Conor kauerte seinen Körper in die Nische am Eingang und fiel in einen unbequemen Schlaf.

Beim ersten irischen Morgenlicht wurde er unsanft geweckt. Die Tür öffnete sich und Conor fiel schlaftrunken in den Innenhof. "Was in allen ...", begann er empört und rappelte sich hoch. Vor ihm stand grinsend eine verrunzelte Alte mit einem Besenstiel in der Hand. Conor zählte drei übrig gebliebene Zähne. Die Alte legte ihre Hand auf die Spitze des Besenstiels, platzierte ihr Kinn darauf und nuschelte: "Ich habe dich mir jünger vorgestellt. Deine Stimme ist die eines Wales beim Kalben."

Man hatte ihn gestern also durchaus gehört. "Seid Ihr Mauna?", fragte Conor.

Die Alte schüttelte kichernd den Kopf. Ihr Haar saß wie angeklebt unter dem feinen Netz. Sie zeigte mit dem schrumpeligen Finger über den Hof in Richtung einer Tür aus weiß verwittertem Holz. "Er erwartet dich."

Beim Eintreten sah Conor Mauna zum ersten Mal. Der vollbärtige Ire hatte einen Bauch so dick wie eine Ringelrobbe. Er saß zurückgelehnt an einem Schreibtisch und legte in diesem Moment einen dicken Füller zur Seite. Er schien einen langen Brief oder eine Geschichte verfasst zu haben. Mehrere Blätter voll schwarzer Tintenschrift lagen über den Schreibtisch verstreut. Sein Alter war schwierig zu schätzen. In den Vierzigern oder schon über 60? Alles war möglich. Über seinem Kopf leuchtete es merkwürdig. Conor blinzelte mehrmals, bis das Leuchten verschwand.

"Seid Ihr Mauna?", fragte er mit unsicherer Stimme.

"So werde ich seit meiner Geburt gerufen. Was kann ich für dich tun?"

"Kennt Ihr das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit?", kam Conor direkt auf den Punkt.

Mauna ließ seinen Blick eine Weile auf Conor ruhen. Schließlich antwortete er: "Einst stand ich vor meinem Meister und stellte ihm genau diese Frage. Er antwortete mir: Bevor ich dir dieses Geheimnis verrate, musst du drei Jahre schweigen." Maunas Mund verzog sich zu einem Lächeln. Mehr sagte er nicht ...

Conor hob einen Finger und wollte nachfragen, ob Mauna gemeint haben könnte, dass auch er drei Jahre schweigen müsse, um das Geheimnis von ihm zu erfahren. Er verharrte mitten in der Bewegung. Ja, genau das hatte sein Gegenüber gefordert. Conor konnte es an Maunas Augen ablesen. Wieder war dieses Leuchten über seinem haarlosen Scheitel. Conor blinzelte.

"Ich ... ich muss darüber nachdenken", stammelte er verunsichert vor sich hin. Sein Blick suchte das Weite hinter den kleinen Fenstergläsern. Drei ganze Jahre! Wollte er diese Zeit seiner Suche opfern?

"Könnt ihr vielleicht eine Andeutung machen, worum es sich bei dem Geheimnis handelt?", fragte er Mauna, der seelenruhig mit vor dem Bauch gefalteten Händen zu ihm herübersah.

"Leider nein, Conor, aber du darfst gerne die Kammer hinter der Küche nutzen und für einige Tage unser Gast sein. Lasse dir Zeit mit deiner Entscheidung."

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So kam es, dass Conor das Haus von Mauna bezog. Schon nach einer durchwachten Nacht in der kleinen Kammer stand sein Entschluss fest: Er würde das Wagnis eingehen. Auf die drei Jahre vergeblichen Suchens kam es nun auch nicht mehr an.

Die Formalitäten waren schnell geklärt. Conor würde die Jahre des Schweigens bei Mauna im Haus leben. Er würde das Gebäude und den Hof sauber halten, die das Anwesen umgebende Mauer ausbessern und den Garten bestellen. Dafür würde er freie Kost und Logis erhalten.

Am nächsten Morgen begann Connor zu schweigen.

Er verlebte die Zeit in diesem abgelegenen Hof in klösterlicher Zurückgezogenheit. Mauna schien ebenfalls nicht viel vom Reden zu halten. Bis auf die wenigen Worte, die er mit der Alten wechselte, welche ihnen das Essen vorkochte, war kein Laut von ihm zu hören. Die Alte, die sie auch mit Lebensmitteln aus dem Dorf versorgte, war in das Schweigegelübde eingeweiht und sprach Conor in den drei Jahren nicht einmal an. Sie fand aber eine eigene Ausdrucksweise, ihre Zufriedenheit mit Conor's Fleiß Ausdruck zu verleihen. So fand er immer, wenn er der Alten Gemüse aus dem Garten in die Küche brachte, am Abend darauf ein Stück Schokolade in Form eines Marienkäfers auf seinem Kopfkissen.

Aber diese Form der Kommunikation funktionierte auch andersherum. Die Alte hatte einige Hausregeln mit einem Eifelturm-Magneten am Kühlschrank befestigt. Darauf fand sich unmissverständlich die Empfehlung, man möge die Schuhe vor dem Betreten der Küche mit Hauspuschen austauschen. Conor kam in den ersten Wochen hin und wieder dieser Direktive nicht nach, weil er sich "nur kurz" einen Kaffee rausholen wollte. An solchen Tagen bestand die Suppe zur Hälfte aus Zwiebeln. Conor hasste Zwiebeln.

Dem künftigen Geheimnisträger der wichtigsten Wahrheit fiel das Schweigen in dieser heimeligen und friedlichen Umgebung meistens nicht schwer. Er hatte schon zuvor auf seinen Wanderungen vielem entsagt. Die Zeit hier bei Mauna schien da nur eine konsequente Fortsetzung dieses Weges. Und doch war alles ganz anders.

Jeden Tag dachte er an das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit. Was würde ihm Mauna wohl offenbaren? Manchmal erschien ihm das Ende der Schweigezeit unendlich fern.

Das Schweigen führte bei Conor dazu, dass er seine Tätigkeiten ruhiger und mit Achtsamkeit ausführte. Beim Ausbessern der Mauer achtete er auf die vielfarbigen Muster der Steine, ihre Vertiefungen, ihre Risse, wie sie sich anfühlten, wenn man mit dem Finger darüber strich. Auf dem Feld hinter dem Haus lernte er unzählige Varianten des irischen Windes kennen. Er lauschte den unterschiedlichen Tönen, spürte ihn auf der Haut mal als wuchtigen Druck und mal als liebkosendes Streicheln. Mal roch er das Salz des Meeres in der Luft, mal schmeckte er den fein abgeschliffenen Granit der Felsen darin. Das Geräusch der Harke auf der steinigen Erde war nicht nur ein Laut, der Klang füllte ihn völlig aus, wenn er sich voll auf das Harken konzentrierte.

Zweimal ging Conor in seiner Schweigezeit auf Wanderung und durchstreifte die Küste Nordirlands abseits der üblichen Wanderrouten. Er wollte vermeiden, jemanden auf seiner Reise zu begegnen. Hin und wieder sah er in der Ferne weibliche Wesen und merkte, dass etwas in ihm gerne seine Schritte dorthin lenken würde. Aber da er nicht sprechen durfte – was sollte dabei herauskommen? Was, wenn er sein Gelübde brechen würde? War es das Risiko wert? Wie gerne würde er sich wieder einmal menschlicher Nähe erfreuen. Weiblicher Nähe. Doch es gelang ihm von Mal zu Mal rascher, solche schmerzhaften Gedanken einfach abklingen zu lassen.

Dennoch: Die Reisen der Schweigezeit waren von eindrücklicher Intensität. Durch das äußere Schweigen und die monotone Tätigkeit des Wanderns wurde es in seinem Kopf still und klar. Die äußere Umgebung, die Geräusche, die Gerüche, die Nuancen des Sonnenlichts - manchmal erfasste er alles ohne störende Gedanken oder Sorgen. Es gab immer längere Phasen ganz ohne Gedanken. In ihm breitete sich eine tiefe, friedliche Freude aus.

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Schließlich war es soweit. Drei Jahre lang war kein Wort über Conors Lippen gekommen. In aller Frühe stand er auf und verharrte vor dem Spiegel. Was würde heute geschehen? Wie wird es sein, wenn er das erste Wort aussprechen wird? Wie würde das Geheimnis sein Leben verändern? Würde er dieses tiefe, innere Wohlgefühl wieder verlieren? Würde er dort draußen - im normalen Leben - überhaupt wieder Fuß fassen können?

Die wichtigste Frage aber, jene Frage, die ihn nun über 20 Jahre lang begleitete, lautete: Was ist das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit? Gleich würde er es erfahren.

Vor der Tür Maunas hob er die Hand zum Anklopfen. Er zögerte bei gekrümmtem Zeigefinger und hielt den Atem an.

"Komm herein, die Tür steht dir offen."

Conor atmete aus und schob unter lautstarkem Ausatmen die Tür auf. Jetzt würde er das Geheimnis erfahren!

Mauna saß wie gewohnt hinter seinem Schreibtisch. Mit einem Lächeln blickte er ihm entgegen. Wie immer musste Conor mehrfach blinzeln, um das Leuchten über Maunas Kopf zum Verschwinden zu bringen.

"Verr...", Conor musste sich räuspern, "... verratet Ihr mir nun das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit?" Es war ungewohnt, nach drei Jahren die eigene Stimme wieder zu hören. Conor empfand es so, dass seine Worte nur langsam im Raum verklangen.

Mauna lächelte. "Ich sage dir nun die Worte meines Meisters, als ich nach drei Jahren Schweigens genau diese Frage an ihn richtete. Er formulierte wortwörtlich: Ich kenne kein Geheimnis der wichtigsten Wahrheit, aber als ich damals zu meinem Meister kam und ihm diese Frage stellte, ließ er mich auch drei Jahre schweigen. Zudem nahm er mir das Versprechen ab, genauso beim jedem zu verfahren, der mich nach dem Geheimnis der wichtigsten Wahrheit fragen würde."

Conor starrte Mauna mit offenem Mund an. Mauna lächelte immer noch. Aber diesmal wirkte es voll tiefen Mitgefühls. Conor erkannte eine Spur Unsicherheit in den Augen des Bärtigen.

Eigentlich hätte Conor jetzt eine Aufwallung von Enttäuschung und Wut bei sich erwartet. Doch er spürte weiterhin diese tiefe innere Ruhe, die ihn jetzt schon so lange begleitete. Müsste er nicht gefrustet sein? Verärgert?

Conor beschloss, dass er über diese Antwort einige Zeit nachdenken müsse. Er verbeugte sich vor dem Hausherren und trat an die Tür. Mauna folgte und hielt ihn an der Schulter zurück. Conor drehte sich ihm nicht zu, sondern hielt den Blick gen Boden gesenkt. Mit einem Nicken deutete er an, dass Mauna sprechen möge.

Dieser sagte: "Ich habe noch eine Bitte an dich, Conor. Bitte denke in Ruhe darüber nach: Wenn dich in Zukunft jemand fragt, ob du ihm das Geheimnis der wichtigsten Wahrheit verrätst, dann verfahre bitte genauso mit diesem Suchenden wie ich mit dir. So wie ich es meinem Meister versprach."

Conor hielt seinen Blick weiterhin nach unten gerichtet. Er verharrte. Immer noch ohne sich umzudrehen nickte er, holte seinen Rucksack und verschwand durch das frisch gestrichene Tor, durch das er drei Jahre zuvor in dieses Haus eingekehrt war.

*~*

Die Alte umklammerte mit den Händen eine dampfende Tasse Tee und blickte durch das kleine Küchenfenster dem langjährigen Gast hinterher. Wenn sie die Augen zusammenkniff, konnte sie trotz des Tageslichts ein Leuchten über Conor erkennen. Sie lächelte.

Nach einer alten Yoga-Geschichte, von Peter Bödeker

Motive aus dem Yoga in der Geschichte

Die Suche nach der Wahrheit – Satya und Jñāna-Yoga

Conors lebenslange Suche nach der „wichtigsten Wahrheit“ erinnert stark an den yogischen Weg des Jñāna-Yoga, also den Pfad der Erkenntnis. Dieser Weg wird traditionell als anspruchsvoll und innerlich fordernd beschrieben: Wer ihn geht, muss Irrwege, falsche Lehrer, Enttäuschungen und die eigenen Projektionen durchschreiten – genau wie Conor.

Beitrag: Weg des Wissens: die Jnana Yoga Praxis

Weg des Wissens: die Jnana Yoga Praxis

Jnana Yoga, Weg des Wissen, Frau meditiert in Yoga-Bibliothek

Jnana Yoga – der Weg des verwirklichten Wissens in den alten Schriften

Jnana Yoga, der Yoga der spirituellen Erkenntnis bzw. der Weg des Wissens, ist die Praxis der Selbsterkenntnis durch Einsicht in die wahre Natur des Selbst. Er verbindet philosophische Untersuchung mit meditativer Verwirklichung. Ziel ist nicht theoretisches Wissen, sondern unmittelbare Erkenntnis der Einheit allen Seins.

Der Mensch sollte sich Fragen stellen wie: Wer bin ich? Wer ist dieser Handelnde? Woher komme ich, woher kommt die Welt? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich usw.? Haupttechniken sind Meditationen und Reflektionen über Schlüsselwahrheiten, um die Antworten auf existenzielle Fragen in sich zu finden.

Hier weiterlesen: Weg des Wissens: die Jnana Yoga Praxis

Zugleich stellt die Geschichte die Frage, ob Wahrheit überhaupt vermittelbar ist. In der Yogaphilosophie heißt es oft: Wahrheit ist keine Information, sondern ein Seinszustand. Maunas Antwort spiegelt genau dieses Paradox.

Mauna – das Schweigen als Praxis

Im Yoga bezeichnet Mauna nicht einfach das Verstummen, sondern ein Schweigen, das den Geist zur Ruhe führt. Patanjalis Yoga-Sutra spricht vom Zur-Ruhe-Kommen der Gedankenbewegungen (citta-vṛtti-nirodha).

Yoga Sutra I-2: Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Bewegungen im Geist

Zur Sutra


Conors drei Jahre Schweigen werden in der Geschichte nicht als Askese verkauft, sondern als Prozess der Feinjustierung seiner Wahrnehmung: Wind, Erde, Licht, Geräusche – alles wird fühlbar, durchlässig, voller Bedeutung, einfach weil kein Wort dazwischenfunkt. Sein inneres Aufklaren ist eine direkte Parallele zu Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen (Dharana, Dhyāna).

Humor: 12 Jahre Schweigen

Ein angehender Yogi trifft im Aschram ein und bittet um Aufnahme. Diese wird ihm gewährt, doch er muss auf jeden Fall eine Regel einhalten: 12 Jahre lang darf er nicht sprechen, und auch dann jeweils nur einen Satz.

Nach 12 Jahren emsigen Übens kommt endlich der große Tag. Der fleißige Yogi trifft vor den Guru und sagt: "Das Bett ist zu hart." Der Meister blickt ihn regungslos an.

Nach weiteren 12 Jahren Praktizierens von Asanas und Meditationsübungen fällt dem Yogischüler das Sprechen nicht mehr leicht. Er kommt vor den Guru und krächzt: "Das Essen ist schlecht." Der Guru blickt ihn ohne Mimikveränderung an.

So gehen weitere 12 Jahre ins Land. Der Yogaschüler tritt nach 36 Jahren disziplinierten Übens mit vorgerecktem Kinn vor seinen Guru und verkündet: "Ich gehe."

"Gut", antwortet dieser, "du hast dich ohnehin die ganze Zeit nur beschwert."

Der Lehrer als Spiegel – nicht als Wissensquelle

Yogische Traditionen betonen, dass der wahre Lehrer nicht unbedingt Antworten gibt, sondern Erfahrungsräume öffnet. Viele Meister lehren durch Verhalten, nicht durch Worte – teils sogar durch das Vorenthalten von Antworten, damit der Schüler das Wesentliche selbst erfährt.

Mauna verkörpert dieses Prinzip vollständig. Er hütet gar kein Geheimnis; sein „Wissen“ besteht im Weiterreichen einer Praxis, nicht einer Botschaft. Auch das entspricht Yoga: Ein Guru vermittelt einen Weg, nicht eine fertige Wahrheit.

Wie finde ich meinen Guru?

Zur Sutra


Vairāgya – die Loslösung von äußeren Zielen

Conor erkennt am Ende, dass die erwartete Offenbarung ausbleibt. Und statt in Bitterkeit zu verfallen, bleibt er gelassen. Genau darin zeigt sich Vairāgya, die yogische Entsagung, nicht (nur) verstanden als Entsagen von der Welt, sondern auch als Loslösung von starren Erwartungen. Seine Ruhe ist ein Hinweis darauf, dass sich der innere Wandel bereits vollzogen hat.

Im Yogasutra finden sich folgende Verse zu Vairagya:

Yoga Sutra I-12: Übung (Abhyasa) und Nichtanhaften (Vairagya) führen zur Beruhigung der Bewegungen des Geistes (Nirodha)

Zur Sutra


Yoga Sutra I-15: Verhaftungslosigkeit ist erreicht, wenn das Verlangen nach sichtbaren und unsichtbaren Dingen erloschen ist

Zur Sutra


Yoga Sutra I-16: Das Nichtbegehren nach den Elementen der Erscheinungswelt führt zur Wahrnehmung des wahren Selbstes, des Purushas – die höchste Form der Verhaftungslosigkeit

Zur Sutra


Yoga Sutra III-51: Wenn ein Yogi auch an diese (Allmacht, Allwissenheit …) nicht anhaftet wird der letzte Samen des Bösen zerstört und vollständige Befreiung (Kaivalya) erlangt

Zur Sutra


Ein Hinweis auf die Bedeutung von Sadhana

Im Yoga spricht man von Sadhana, wenn ein Mensch sich über einen längeren Zeitraum einer inneren Praxis widmet – einer Übung, die nicht nach schnellen Ergebnissen fragt, sondern nach Verwandlung. Sadhana ist der stille Boden, auf dem die Saat von Erkenntnis wachsen kann. Sie verlangt kein Zielbild, kein Versprechen, keine Garantien.

Die drei Jahre, die Conor im Schweigen verbringt, erinnern an genau diese Art des Übens: ein Weg, der sich erst im Gehen offenbart. Vielleicht liegt ein Kern von Sadhana darin, die eigenen Beweggründe loszulassen und mit offenem Herzen in eine Praxis einzutreten, deren Sinn sich erst rückblickend zeigt. Für viele Yoginis und Yogis ist dieser Gedanke tröstlich: Nicht der (äußere) Erfolg zählt, sondern die innere Haltung, mit der man übt – Tag für Tag, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug.

Ein Impuls zur Integration in den Alltag

Stille, Achtsamkeit und verfeinerte Wahrnehmung wirken in der Geschichte wie unscheinbare Begleiter, die sich langsam, fast unbemerkt in Conors Alltag einschleichen. Man muss nicht drei Jahre schweigen, um etwas davon mitzunehmen. Schon kleine Gesten können einen Unterschied machen: ein paar Minuten bewusstes Atmen am Morgen, ein Spaziergang ohne Kopfhörer, ein Moment, in dem man einfach nur den Wind auf der Haut spürt.

Vielleicht ist der Alltag der eigentliche Übungsraum des Yoga. Nicht das abgeschiedene Kloster, nicht der perfekt geformte Asana, sondern der ganz gewöhnliche Tag: der Griff zur Kaffeetasse, der Blick aus dem Fenster, das Innehalten zwischen zwei Terminen. Wer lernt, diese Augenblicke zu bemerken, schafft sich Inseln der Klarheit – und vielleicht beginnt dort das, was man eine moderne Form von Sadhana nennen könnte.

Man muss dafür nichts Besonderes leisten. Es reicht, mit Achtsamkeit die Tür zur Wahrnehmung einen Spalt breit geöffnet zu lassen.

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Antwort 1
Seinszustand
Wahrheit ist keine Information, sondern ein Seinszustand.
Ein Seinszustand gibt nicht unbedingt wahre Antworten, sondern öffnet neue Erfahrungsräume.
Wenn die erwartete Offenbarung ausbleibt, empfinde keine Bitterkeit, bleibe einfach gelassen.
Das Nichtbegehren nach den Elementen der Erscheinungswelt führt zur Wahrnehmung des wahren Selbstes.
Wer nicht nach schnellen Ergebnissen fragt, sondern nach Verwandlung. Findet die Stille wo die Saat von Erkenntnis wachsen kann.
Vielleicht liegt ein Kern darin, die eigenen Beweggründe loszulassen und mit offenem Herzen in eine Praxis einzutreten, deren Sinn sich erst rückblickend zeigt. Nicht der äußere Erfolg zählt, sondern die innere Haltung, mit der man Tag für Tag, Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug neu zelebriert.
Vielleicht ist der Alltag der eigentliche Übungsraum. Nicht die Abgeschiedenheit, nicht das perfekt geformte, sondern der ganz gewöhnliche Tag, der Griff zur Kaffeetasse, der Blick aus dem Fenster, das Innehalten zwischen zwei Terminen.
Wer lernt, diese Augenblicke zu bemerken, schafft sich Inseln der Klarheit und vielleicht beginnt dort das, was man eine moderne Form der fortwährende Förderung für das eigene Leben beschreibt, die Art und Weise, wie Du isst, wie Du sitzt, wie Du stehst, wie Du atmest, wie Du deinen Körper, Verstand, Deine Energien und Emotionen führst.
Man muss dafür nichts Besonderes leisten. Es reicht, mit Achtsamkeit die Tür zur Wahrnehmung einen Spalt breit geöffnet zu lassen.

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Geschichte: Aidan Lavette und der wertvolle Krug

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Geschichte: Aidan Lavette und der wertvolle Krug

Aidan Lavette, der unsterbliche Geist, lebte auch mehrere Jahrhunderte in China. In einem Dorf am Huashan Berg, der für sein famoses Wolkenmeer weit über China hinaus berühmt ist, hörte er von folgender Geschichte:

Eine ältere chinesische Hausdienerin holte jeden Morgen zwei Krüge Wasser aus dem Fluss im Dorf. Sie legte dafür eine Holzstange über ihren buckligen Rücken und hängte an jedes Ende einen Krug.

Einer der beiden Krüge bekam eines Tages in der Mitte einen Sprung. Fortan verlor er aus diesem Riss auf ihrem Weg vom Fluss bis zum Haus die Hälfte seines Wassers. Der Krug bemühte sich nach Kräften, das Wasser in sich zu bewahren. Doch vergebens. So sehr er sich auch anspannte, stets verlor er einen Teil seiner Fracht.

Der Krug wurde sehr zornig mit sich.

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Der Hase vor der Möhre

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Der Hase vor der Möhre

Vor langer Zeit lebte ein Hase am Rande eines kleinen Dorfes. An einem strahlenden Frühlingsmorgen entdeckte er eine saftige Möhre. Eine so große Möhre, wie er noch nie eine Möhre gesehen hatte. Die Rübe glänzte im morgendlichen Tau hinter einem hohen Maschendrahtzaun. Vor Freude lief unserem Hasen das Wasser im Hasenmunde zusammen.

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Die Schuld und ihr Zorn

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Einst fragte Zen-Schüler Callum seinen Meister: Wie schaffe ich es, mich nicht mehr über den Egoismus meiner Mitmenschen zu ärgern?

Der Zen-Meister antwortete: "Stell dir vor, du gehst am frühen Morgen durch einen sonnigen Park. Du spürst einen zarten Wind im Gesicht, ansonsten ist alles ruhig. Dein Blick wird von hellgrün leuchtenden Trauerweiden angezogen, deren Zweige sanft die Oberfläche eines Teiches voller Seerosen streicheln. Ein zartblauer Eisvogel gleitet über das Wasser, landet auf der Bank vor dir und stimmt sein zauberhaftes Lied an. Völlig versunken lauschst du dem Gesang des winzigen Stimmwunders. Plötzlich wirst du grob an der Schulter gerempelt.

Hier weiterlesen: Die Schuld und ihr Zorn


Der Alte am Fenster

Ein alter Mann im Krankenhaus mit Fenster auf eine Stadt. Text: Geschichte: Der Alte am Fenster

Der Alte am Fenster

Ein 48-jähriger Obsthändler mit Namen Callum erlitt eines Morgens auf dem Weg zum Marktplatz einen schweren Unfall mit seinem Transporter. Er schlug hart mit den Rippen auf das Lenkrad. Der Befund im Krankenhaus kam zu dem Ergebnis: mindestens zehn Wochen Bettruhe im Stützkorsett, ohne Aufrichten, ohne sonstige Bewegung im Rücken. Mit etwas Glück würde er danach wieder auf seinen Beinen gehen können.

Niedergeschlagen ließ Callum sich von der Schwester in ein Zwei-Bett-Zimmer schieben. Seinen Bettnachbarn an der Fensterseite, einen betagten Herrn mit ungesunder Gesichtsfarbe, grüßte er kaum. Ihn umhüllte düstere Schwermut. Würde er je wieder laufen? Wie würde es überhaupt mit ihm weitergehen? Würde er wieder auf dem Marktplatz verkaufen können? Welche Wahlmöglichkeiten gab es denn sonst? Apathisch starrte er auf die Decke.

Hier weiterlesen: Der Alte am Fenster


Der übereifrige Dschinn

Ein Dschinn

Geschichte: Der übereifrige Dschinn

Einst lebte eine Mutter alleine mit ihren drei Kindern in einem baufälligen Haus am Rande des Tronerwaldes. Tagein, tagaus wusch sie Wäsche, kochte für ihre Kinder, half bei den Hausaufgaben, putzte, hielt den Garen in Ordnung und kümmerte sich um auch alle sonstigen anfallenden Sorgen und Nöte der Familie. Am Vormittag arbeitete sie außerdem noch halbtags im Lebensmittelgeschäft des Ortes.

Viele Jahre hielt sie diesem belastenden Alltag stand, dann wurde es ihr zu viel. Sie begann um Hilfe zu beten. Und ein Gott war ihr gnädig.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

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