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Yoga und Laufen kombinieren - zusammen noch besser

Beim Laufen fordern wir unseren Körper heraus. Er soll die Muskeln anspannen, schnelle Bewegungen ausführen und uns kilometerlange Strecken tragen. Hingegen stellt Yoga einen Sport dar, bei dem der Körper in ruhigen Übungen gedehnt wird. Den Mittelpunkt unseres Bewusstseins zu finden ist das Ziel. Wie lassen sich als ein so belebender und ein so ausgeglichener Sport kombinieren?

Vielen Menschen ist es nicht bewusst, doch Laufen und Yoga ergänzen sich perfekt. Sie gehen eine Symbiose ein und zaubern ein Training, welches nicht nur ausgeglichen ist, sondern zu schnellen Erfolgen führt.

 
 

Inhalt: Yoga und Laufen kombinieren

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Punkt 1

Tipps für ein gelungenes Yoga- und Lauftraining

Beim Yoga solltest darauf achten, einige Übungen für einen stabilisierten Rumpf einzubauen. Viele Menschen verspüren beim Laufen Seitenstechen. Hierbei kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur, da der Mensch beim Atmen ruckartige unpassende Bewegungen ausführt. Durch eine hohe Rumpfstabilität bleibt der Oberkörper während des Laufens aufrecht und wird nicht vornübergebeugt. Somit stellst du sicher, dass du während des Laufens leichter ein- und ausatmest.

Zudem kannst du dich beim Yoga gezielt ausdehnen. Dies verhindert Krämpfe oder tagelange Muskelschmerzen während und nach dem Lauftraining.

Punkt 2

Yogaübungen für Läufer

Im folgenden Video findest du fünf Dehnungsübungen für die Beine und eine Dehnung zur Öffnung der Schultern. Es ist zum Stretching nach dem Laufen gedacht und wirkt dem Verkürzen der Muskulatur in den Beinrückseiten, Waden und Hüften entgegen.

Punkt 3

Große Laufziele mit kleinen Yoga-Übungen erreichen

Damit Yoga und das Laufen nicht immer voneinander getrennt aufgeführt werden, kannst du beide Sportarten aktiv kombinieren. Hierzu solltest du dir gewisse Ziele stecken, die zu deinem Fitnesslevel passen. Stelle dir zum Beispiel eine 10 km lange Laufstrecke vor. Für Einsteiger, aber auch für manchen vorangeschrittenen Läufer, ist diese Strecke recht kräftezehrend. Doch in Kombination mit Yoga kannst du selbst eine lange Strecke irgendwann problemlos meistern.

Laufe hierzu immer wieder 2 km und unterbreche dann das Laufen. Stelle dich für 2 Minuten aufrecht hin und führe eine Yoga Übung aus. Hierbei solltest du deine Rumpfmuskulatur strecken und aktiv für eine gesteigerte Atmung sorgen. So kannst du die Muskulatur zum Aufnehmen von mehr Sauerstoff anregen, was beim Laufen wiederum zu frischer Kraft führt. Im Handumdrehen überwindest du dann Strecken, von denen du nicht zu träumen gewagt hättest.

Hier noch eine etwas längere Yogaszession, die sich im Anschluss an eine Laufrunde anbietet:

Punkt 4

Ein hilfreicher Aspekt: Die Kleidung

Für das Laufen und die Yoga-Stunden benötigst du keine unterschiedlichen Outfits. Schließlich erfordern beide Sportarten elastische Kleidungsstücke, welche die Bewegungen mit machen. Die Laufbekleidung soll allerdings so atmungsfähig wie möglich sein, was durch den leichten Stoff ermöglicht wird. Ebendieser fühlt sich auch bei entspannenden Übungen im Yoga sehr gut auf der Haut an.

Punkt 5

Bücher zu Yoga und Laufen

Yoga: Wie atmen

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Yoga: wie atmen? Das Geheimnis liegt in der Verfeinerung

Bei den indianischen Naturvölkern gibt es eine alte Weisheit:

"Der Atem ist das Pferd, der Geist ist der Reiter."

Man sieht: Nicht nur in der Yoga-Lehre spielt der Atem eine besondere Rolle. Doch Yogis haben früh erkannt, dass die Arbeit am und mit dem Atem besondere Effekte bewirkt, die den Yoga-Weg fördern und begünstigen. Auch im Alltag macht sich eine "Verbesserung" des Atmens vielfältig bemerkbar.

Doch was ist eine "Verbesserung" des Atmens gemäß der Yogalehre? Wie atme ich während der Yoga-Übungen und in meinem restlichen Leben richtig?

Wir folgen im Artikel den Aussagen und Empfehlungen der Yoga-Weisen – vom Yogasutra bis zum gerade erschienen Buch "Yoga – Die Geheimnisse liegen in der reduzierten Atmung". Dabei treffen zwei gegensätzliche Meinungen aufeinander.

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